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Andalusien

Andalusien

Die Region Andalusien befindet sich in Südspanien und erstreckt sich bis zu den Felsen von Gibraltar, welche den südlichsten Punkt Europas markieren. In vorchristlicher Zeit befand sich auf andalusischem Gebiet das Königreich Tartessos. In den folgenden Jahrhunderten prägten Phönizier, Römer, Mauren und Araber die Geschicke Andalusiens. Heute ziehen die zahlreichen Badeorte und die lebendige Geschichte in Andalusien Touristen in ihren Bann. Besonders beliebt ist Badeurlaub an der Costa del Sol. Zu den gefragten Zielen zählen das für seinen Wein und seine Rosinen bekannte Malaga oder die Stadt Granada, wo die berühmte Festung Alhambra zu einer Besichtigung einlädt. Die günstigen Winde an der Costa de la Luz machen sich Surfer zu Nutze.

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Andalusien


Zahlreiche Reisen nach Andalusien führen in die Metropole Sevilla. Die Stadt ist berühmt für ihre zahlreichen Türme, ihre engen Gassen, verspielten Brunnen und weiten Plätze. Für die tiefe religiöse Verbundenheit der Bewohner sprechen mehr als einhundert Sakralbauten. In Andalusien liegen die Wurzeln des Flamenco. Über die Geschichte des Volkstanzes können sich Urlauber im Flamencohaus informieren. Nicht versäumen sollte man die köstlichen Tapas, welche in Sevilla in zahlreichen Variationen serviert werden. Touristen können übers Jahr zahlreiche Feste in der Region miterleben. Dazu zählen die Prozessionen in der Karwoche, das Sonnenfest in Marbella oder das Volksfest in Sevilla.


     

© Elena Magaeva / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Sehenswürdigkeiten in Andalusien

Alhambra Granada
Die meist besuchte Sehenswürdigkeit Spaniens ist die Alhambra in Granada, die im 13. Jahrhundert erbaut worden ist. Hier sehen Sie das schönste Beispiel maurischer Baukunst. Seinen Namen trägt die Stadtburg aufgrund der roten Farbe der Mauern. Ein Muss sind die Nasridenpaläste mit ihren wunderschönen Gärten und den Privatgemächern der Herrscher. Im Inneren gibt es eindrucksvolle Mosaike und den Löwenbrunnen zu sehen. Der Sommerpalast Generalife befindet sich neben der Festungsmauer und ist vor allen Dingen für seine Wasserspiele bekannt. Die Stadtmauer wird Alcazaba genannt und führt bis hin zum Albaicín.

Alcazar
Der Alcázar in Sevilla ist ein Königspalast, der ursprünglich für Peter I. erbaut worden ist. Er gilt als eines der bedeutendsten christlichen Bauwerke, die ebenso stark von maurischen Stilelementen beeinflusst wurden. Noch heute nutzt die spanische Königsfamilie den Palast als Unterkunft in Andalusien. Im Innern sollte man unbedingt einen Blick in den Botschafter-Saal und die dortige Holzdecke werfen. Hier herrschen islamische Dekorationen vor. Aber auch die Außenanlagen mit ihrem Mix aus englischen, französischen und arabischen Gartenelementen sind etwas ganz Besonderes.

Mezquita
Die Hauptattraktion in Cordoba ist die Mezquita, eine ehemalige Moschee, die heutzutage jedoch als Kathedrale fungiert. Imposante 23.000 m² machen sie zur drittgrößten Moschee der Welt. Mit mehr als 1000 Jahren auf dem Buckel, kann sie auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Im Inneren der Kirche stehen 856 kunstvolle Säulen, an denen man die unterschiedlichen Baustile der jeweiligen Zeit ablesen kann. Auch die Schatzkammer aus dem 15. Jahrhundert hat beeindruckende Schaustücke zu bieten. Ein Augenmerk sollte hierbei auf dem mit Gold und Edelstein verzierten liturgischen Schaugerät liegen.

Römische Brücke Cordoba
Rund 250 Meter lang ist die imposante Römische Brücke in der andalusischen Stadt Córdoba. Insgesamt reihen sich sechzehn Bögen über den Fluss Guadalquivir aneinander. Vermutlich wurde die Brücke während der Regentschaft des römischen Kaisers Augustus nach der Schlacht von Munda 45 v. Chr. errichtet. Sie war ehemals ein Bestandteil der Via Augusta, der längsten Straße in Hispania. In ihrer Mitte steht ein Denkmal des Erzengel Raphaels, das im 17. Jahrhundert aufgestellt worden ist.

Picasso Museum
Das Museo Picasso in Malaga befindet sich unweit des Geburtshauses des spanischen Malers und ist zentral in der Stadt gelegen. Hier werden über 200 Werke aus den unterschiedlichen Schaffensperioden Picassos gezeigt, darunter Keramiken, Skulpturen und Gemälde. Das Gebäude verbindet sowohl die klassischen Elemente andalusischer Architektur mit einem modernen Baustil. Eine Vielzahl an Wechselausstellungen thematisieren darüber hinaus das bewegte Leben des berühmten Künstlers.

Plaza de España
In Sevilla führt kein Weg an dem Plaza de España vorbei. Dieser wurde im Zuge der Iberoamerikanischen Ausstellung im Jahr 1928 errichtet. Der Platz fasst insgesamt 50.000m², und wird von einem 515 Meter langen Kanal umzäunt. Vier Brücken, die symbolisch für die alten Königreiche Spaniens stehen, überqueren das Wasser. Weiterhin hat auch das Gebäude am Platz einen repräsentativen Charakter. Hier befinden sich Kachelornamente, die an die 48 Provinzen Spaniens erinnern sollen. Auf dem Platz wurden schon mehrere Filme gedreht, wie z. B. Lawrence von Arabien und Star Wars.

Kathedrale von Granada
Das größte Bauwerk der Gotik ist die Kathedrale von Sevilla. Sie ist gleichzeitig die drittgrößte Kathedrale der Welt nach dem Petersdom in Rom und St. Pauls in London. Der Bau begann im Jahre 1401, nachdem man die zentrale Moschee aus der arabischen Besatzungszeit abgerissen hatte. Man sollte unbedingt auf die dazugehörige Giralda steigen, das Minarett der ehemaligen Moschee und heutige Glockenturm. Von hier aus hat man einen unvergleichlichen Blick auf die Stadt. Ein Besuchermagnet ist ebenso der Sarkophag des Christoph Kolumbus, der von vier Herolden getragen wird.