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Bretagne

Bretagne

Die Bretagne befindet sich in Westfrankreich und umfasst eine 2.000 Kilometer lange Küstenlinie. Auf Frankreichs größter Halbinsel blieb die Geschichte lebendig und die Küste wird gesäumt von viel besuchten Badeorten. Bereits um 5.000 v. Chr. waren Menschen in der Bretagne sesshaft und lebten von Ackerbau und Viehhaltung. Heute besitzt der Fremdenverkehr für die 3,2 Millionen Bretonen eine große Bedeutung. Die vier Départements der Bretagne bieten Urlaub für jeden Geschmack. Den kulturellen Mittelpunkt der Bretagne bildet die Stadt Rennes. Der Ort wurde von den Galliern gegründet. Die Altstadt um die Place des Lices gleicht einem Labyrinth aus engen Gassen. Zahlreiche Crêperien laden zum Verweilen ein.

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Zahlreiche Feriengäste reisen in die Bretagne, um an den Stränden der Smaragdküste erholsame Urlaubstage zu verbringen. Ein vielfältiges Freizeitprogramm wird in Dinard oder St.-Lunaire geboten. Einer der schönsten Badeplätze Frankreichs befindet sich unweit von La Baule. Zu einem Wahrzeichen der Bretagne zählen lässt sich die Côte de Granit mit ihren roten Felsen. Seinen ursprünglichen Charme bewahren konnte sich Quimper. Mit der Cathedrale St.-Corentin verfügt die Stadt über die älteste gotische Kirche Frankreichs. Im Kunstmuseum können die für die Region charakteristischen Fayence-Teller bestaunt werden. Der Landstrich ist reich an Megalithen. Mehr als 6.000 dieser steinernen Zeugen der Vergangenheit wurden gezählt. Viel Wissenswertes über diese Steinformationen erfährt man im Prähistorischen Museum von Carnac.

© Vassil / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Sehenwürdigkeiten in der Bretagne

Cap Fréhel
Nur durch die Kraft des Windes erschaffen, ist das Cap Fréhel einer der imposantesten Orte in der Bretagne. Die Steilküste am Atlantik bietet tausenden Vögeln Schutz beim Brüten. Sage und schreibe 400 Hektar Heideland erstrecken sich von der Pointe du Groin bis zur Ile de Bréhat und tauchen die Felder in ein leuchtendes Violett. Wer Glück hat, kann hier vielleicht einen äußerst seltenen Pinguin der Art Tordalk erblicken. Ein Spaziergang zum Fort La Latte lohnt sich ebenso, denn es ist malerisch auf einer Klippe gelegen und bietet einen einmaligen Ausblick über die Smaragdküste.

Mont Saint Michel
Das Unesco Weltkulturerbe Mont Saint-Michel liegt am Ärmel-Kanal im Norden der Bretagne. Nicht umsonst wurde die auf dem Felsen erbaute Abtei Mont Saint-Michel zu den beliebtesten Urlaubszielen in der Region gekürt. Hier sei angeblich der Erzengel Michael einem Bischof erschienen, sodass der Ort sich zu einer bedeutenden Pilgerstätte entwickelt hat. Neben der Abtei kann man ebenso durch die kleinen, beschaulichen Gassen des Ortes schlendern oder sich im Museum über die Geschichte der Insel oder Ökologie informieren. Die jährlich 3 Millionen Besucher können sich nicht irren.

Pointe du Raz
Ganz im Westen der Bretagne befindet sich das Kap Pointe du Raz. Die raue Küste bietet einer Vielzahl von Seevögeln einen Platz zum Leben und Brüten. Vom Aussichtspunkt, der mit einem Shuttlebus erreicht werden kann, hat man eine wunderbare Aussicht auf den Atlantik und die beiden Leuchttürme Phare de Tévennec und Phare de la Vieille. Das Gebiet ist sehr beliebt bei Surfern, die man an klaren Tagen beim Wellenreiten beobachten kann. Eine Wandertour entlang des Pointe du Raz ist die beste Möglichkeit, die Landschaft in ihrer ganzen Pracht kennenzulernen.

Brocéliande
Ganz mystisch wird es im Märchenwald Brocéliande, denn der wuchernde Wald beherbergt die Kirche des heiligen Grals sowie das Grab des Zauberers Merlin. Der Wald ist schließlich auch der Schauplatz der legendären Artus-Sage. Rund 7000 Hektar misst die Fläche, die auf Landkarten lediglich unter dem Namen Paimpont verzeichnet ist. Im Schloss Comper kann man sich zur Entstehung der Artussage informieren. Entdecken Sie diese sagenumwobene Gegend bei einem Spaziergang. Dieser führt Sie am besten zur Quelle von Barenton, denn sie soll magische Kräfte haben.

Schloss Josselin
Majestätisch erhebt sich das Schloss Josselin in der gleichnamigen Stadt. Mit seinen 3 Türmen, die am Ufer des Flusses Oust thronen, ist das Schloss ein lebendes Beispiel für die opulente Architektur der Renaissance. Noch heute lebt die Familie Rohan in den Gemäuern aus dem 11. Jahrhundert. Im Schlossinnern lohnt sich ein Blick in den mittelalterlich anmutenden Speisesaal und in das Vorzimmer mit vielen Familienportraits der Besitzer. Auch der Park lädt mit seinen gepflegten Grünflächen zu einem Spaziergang ein.

Rosa Granitküste - Ploumanac’h
Die rosa Granitküste befindet sich an der Côtes d’Armor rund um den Badeort Ploumanac’h. Die surreal wirkenden Gesteinsformationen faszinieren jährlich tausende Besucher auf dem rund 25 Hektar großen Gebiet zwischen den Stränden Trestraou und Saint-Guirec. Auf dem 1907 eröffneten Zöllnerpfad können Sie entspannt entlangwandern und die Schönheit der einzigartigen Landschaft erkunden. Die größten Steine sind bis zu 20 Meter hoch und tragen so kreative Namen wie z. B. Napoleon-Dreizack oder Liebeslaube. Bei untergehender Sonne färben sich die Felsen in ein leuchtendes Orange.

Menhire von Carnac
Die Heide rund um den mondänen Badeort Carnac ist gesprenkelt von über 3000 Menhiren. Auf über einem Kilometer Länge ragen die Steine aufrecht aus dem Boden. Der Ursprung der seltsamen Gesteinsformationen ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Fest steht jedoch, dass sie vor rund 5000 - 3000 vor Christus aufgerichtet worden sind. Am imposanteste sind die Formationen von Le Menec, Kerlescan und Kermario. Wer mehr über den Hintergrund der Menhire erfahren möchte, kann sich im prähistorischen Museum weiter informieren. Die Mystik des Orts wird Sie faszinieren.