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Dalmatien

Urlaubsparadies in Mittelkroatien

Dalmatien nimmt den Süden Kroatiens ein und gilt als beliebtes Feriendomizil. Die Landzunge zwischen dem Erholungsort Zadar und der Bucht von Kotor ist bestens touristisch erschlossen und hat im Vergleich zu Istrien im Nordwesten des Landes die größere Fülle an Sehenswürdigkeiten und die beliebteren Badeplätze vorzuweisen. Das südliche Dalmatien reicht bis zur Grenze nach Bosnien und Herzegowina heran. Die Bezeichnung Dalmatien lässt sich auf den illyrischen Stamm der Delmaten zurückführen, welche die Region im 1. Jahrhundert besiedelten. Dalmatien besaß in der Vergangenheit weit größere Ausdehnung und die politische Region reichte einst bis nach Albanien und Serbien.

Die Küste Dalmatiens ist zerklüftet und vielfältig und besitzt eine Länge von zirka 1.200 Kilometern. Klippen und Felsen bestimmen das Bild. Weiterhin liegen mit 942 Inseln ein Großteil der über 1.000 kroatischen Inseln in Dalmatien. Bei den Inseln handelt es sich um Überbleibsel der bergigen Landschaft des dinarischen Festlandes, die aus dem Meer ragen. Während die Küstenregion um Trogir und Zadar sehr fruchtbar und touristisch stark frequentiert ist, sind die südlichen Abschnitte der Velebit-Küste sehr steil und kaum zugänglich.

In Dalmatien herrscht Mittelmeerklima vor. Die Sommer sind trocken und sehr sonnenreich. Der Winter in Dalmatien zeigt sich relativ mild und niederschlagsreich. An der Küste fällt wesentlich mehr Niederschlag, als im Landesinneren. Charakteristisch für das Klima der Region sind heiße Scirocco-Winde. Gelegentlich fegt auch der bis zu 250 km/h schnelle kühle Fallwind Bora über das Gebiet. Der Tourismus konzentriert sich in Mitteldalmatien, wo sich die schönsten Strände und die interessantesten Sehenswürdigkeiten befinden. Die Griechen und Römer haben eine bemerkenswerte Architektur hinterlassen und auch die Naturschönheiten Dalmatiens sind Ziel zahlreicher Touristen.

Sehenswürdigkeiten in Dalmatien

Die Faszination Dalmatiens macht der Mix aus kulturhistorisch bedeutsamen Bauwerken, beeindruckenden Naturschönheiten und weiten Sandstränden aus. Auf der Halbinsel Marjan ist mit Split die größte Stadt Dalmatiens zu finden. Eine der größten Sehenswürdigkeiten der Region ist der Diokletianspalast. Die Wohnstätte des Kaisers Diokletian besitzt eine Ausdehnung von mehr als 200 Metern. Mächtige Befestigungsanlagen umschließen auch den Stadtkern von Split. Mit dem Fürstenpalast oder der Kathedrale besitzt die Stadt weitere sehenswerte Architektur.

Einzigartig in Osteuropa ist die Hafenstadt Trogir. Der touristische Hauptanziehungspunkt in Dalmatien legt ein beeindruckendes Zeugnis von der Architektur vergangener Zeiten ab. Die Altstadt Trogirs befindet sich auf einer Halbinsel und kann durch einen alten Torbogen betreten werden. Der Weg führt zum Platz Johannes Paul II. , wo die Stadtloggia und die St. Laurentius Kirche ins Auge fallen. Relikte aus der glanzvollen Vergangenheit Trogirs werden im Stadtmuseum, welches in einem schmucken Patrizierhaus untergebracht ist, gezeigt.

Reich an Kulturdenkmälern ist auch Zadar, die zweitgrößte Stadt in Dalmatien. Nin ist die älteste Siedlung Kroatiens und auf Grund ihres geschlossenen mittelalterlichen Stadtbildes sehenswert. Römer und Illyrer haben ihre Spuren auch in den Straßen von Privlaka hinterlassen. Freizeitkapitäne machen in der größten Marina der Adria in Bibinje fest. Vom Stadthafen ist der Weg nicht weit in die idyllische Altstadt von Biograd na Moru. Primosten trägt den Beinamen “Perle der Adria” Die hübsche Altstadt wird auch Raduca genannt. Als beliebtes Fotomotiv und Kuriosität zugleich gilt das Stadttor inmitten des Ortskerns von Primosten.

Wanderungen durch das Biokovo Massiv können vom Erholungsort Makarska aus gestartet werden. Die Besteigung des Sveti Jure lässt bei Touristen alpines Flair aufkommen. Mit ihren alten Kirchen und hübschen Alleen ist die Ortschaft auch für weniger sportlich Ambitionierte einen Besuch wert. In der Pfarrkirche lohnt die Ikonensammlung die Besichtigung. Ein Bummel entlang der von Palmen gesäumten Uferpromenade wird ebenfalls zum Erlebnis. Seit 1981 wird die Landschaft des Biokovo in einem Nationalpark geschützt. Die Berge erreichen Höhen von bis zu 1.700 Metern und können auf vielfältigen Wegen und Pfaden erkundet werden. Einblicke in die reiche Pflanzenwelt des Gebietes gibt der Botanische Garten in Kotisina. Eine Wanderung zum Berggipfel des Sveti Jure lässt sich ab Makarska in zirka fünf Stunden bewältigen. Für die anspruchsvolle Wegstrecke wird alpine Ausrüstung empfohlen. Alternativ kann der aussichtsreiche Berggipfel auch mit dem Pkw erreicht werden. Der Nationalpark wird von einer 60 Kilometer langen Wanderstraße durchquert. Für diese Wanderung sollten Urlauber etwa drei Tage Zeit mitbringen. Mit etwas Glück lassen sich Luchs und Gämsen beobachten.