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Masuren

Masuren

Die Masuren werden auch als “grüne Lunge” Europas bezeichnet und befinden sich im Nordosten Polens. Polens größte Seenlandschaft beeindruckt mit intakter Natur, einem reichen kulturellen Erbe und lebendiger Geschichte. Die Masuren umfassen beinahe 3.000 idyllische Seen. Die Gewässer sind zum Großteil durch Kanäle und Flüsse miteinander verbunden und eignen sich hervorragend für einen Bootsurlaub. Doch nicht nur Freizeitkapitäne werden von der malerischen Seenlandschaft begeistert sein, auch Wanderern und Radfahrern hat die Region viel zu bieten. Am Sperlingsee, dem größten masurischen Gewässer, nutzen Segler die günstigen Windbedingungen. Das Fischerdorf Mikolajki wird auch “Venedig der Masuren” genannt. Ein Bummel lohnt entlang der Uferpromenade. Die Kirche zur heiligen Dreifaltigkeit trägt die Handschrift Karl Friedrich Schinkels.

Den touristischen Mittelpunkt der Masuren bildet Olsztyn. Die Stadt wird überragt von einer im 14. Jahrhundert entstandenen Ordensburg, welche ein Museum beherbergt. Durch das Hohe Tor betritt man die historische Altstadt. Wer in Masuren der Einsamkeit begegnen möchte, wird das Hügelland unweit der Seen erwandern. Alternativ lässt sich das Gebiet auch mit einer nostalgischen Schmalspurbahn erkunden. Die letzten Urwälder Europas warten in der Borkener Heide darauf, von den Urlaubern entdeckt zu werden. Der Wigierski Nationalpark ist durch interessante Lehrpfade erschlossen, auch Radtouren oder Ausritte sind möglich.
               

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Masuren

Sehenswürdigkeiten in den Masuren

Wolfsschanze
Geschichtsträchtig wird es in der Wolfsschanze, auf Polnisch Wilczy Szaniec, dem Führerhauptquartier in der polnischen Seenplatte. Die Anlage besteht aus sieben äußerst robusten Bunkern und zahlreichen weiteren Unterkünften für bis zu 2000 Personen. Diese wurden zur Zeit des Zweiten Weltkriegs von einer Vielzahl von Arbeitern erbaut. Die Wolfsschanze war vor allen Dingen bekannt für das gescheiterte Attentat von Claus Graf von Stauffenberg auf Hitler. Heutzutage kann man im Rahmen von geführten Touren mehr über den Hintergrund der Anlage erfahren.

Rominter Heide
Die Rominter Heide ist ein ausgedehntes Heide- und Waldgebiet in den Masuren und grenzt an das Russische Gebiet Kaliningrad. Sie trägt auch gern den malerischen Beinamen „Ostpreußens Zauberwald“. In der Vergangenheit war die Rominter Heide ein besonders beliebtes Jagdrevier für Rotwild. Noch heute leben Elche, Hirsche und sogar Luchse in der Gegend. Das touristische Angebot befindet sich derzeit noch in einer frühen Entwicklungsphase. Wenn man sich allerdings auf das wenig ausgeschilderte Wander- und Wegenetz vorbereitet, kann man die Schönheit der ursprünglichen Natur sehr schnell schätzen lernen.

Tannenberg-Denkmal
In Hohenstein in Ostpreußen stand einst das 1927 fertiggestellte Tannenberg-Denkmal. Es wurde zum Zwecke der Erinnerung an die Schlacht bei Tannenberg (1410) während der Litauerkriege des Deutschen Ordens errichtet. Der Deutsche Orden unterlag damals der polnisch-litauischen Streitmacht. Vor dem Anrücken der Roten Armee sprengten die Deutschen Truppen im Januar 1945 jedoch den Obelisken, dessen Überreste noch heute zu sehen sind. Jedes Jahr ist Tannenberg der Schauplatz eines opulenten Rittertreffens, auf dem die historischen Kämpfe inszeniert werden.

Heilige Linde
Heilige Linde ist ein berühmter polnischer Wallfahrtsort in der Nähe der Stadt Rastenburg. Jesuiten erbauten im Dorf eine Wallfahrtskirche mit einer der heutzutage bekanntesten Marien-Schreine in ganz Polen. Die Kirche und das angrenzende Kloster sind die wichtigsten Meilensteine des Barock im Norden des Landes. Der opulente Innenraum bringt viele Besucher zum Staunen. Ein zum Tode verurteilter Mann hing zum Dank seiner Begnadigung ein Madonnenbild an die namensgebende Linde. Im Nachzug sollen sich an dieser Stelle mehrere Wunder ereignet haben.

Schloss Steinort

Das Schloss Steinort wurde im 17. Jahrhundert durch die Familie von Lehndorff erbaut und über Jahrhunderte auch von Ihnen bewohnt. Obwohl das Schloss während des Zweiten Weltkrieges fast unversehrt blieb, setzte in den kommenden Jahrzehnten zusehends der Verfall ein. Da erste Renovierungsmaßnahmen erst aufgenommen worden sind, kann man das Schloss derzeit nur von außen besichtigen. Hier soll zukünftig ein deutsch-polnisches Begegnungszentrum entstehen. Im Ort befindet sich einer der größten Jachthäfen an der Masurischen Seenplatte.

Schloss Schlobitten
Schaurig und faszinierend zugleich ist einem zumute, wenn man die Ruinen des Schloss Schlobitten sieht. Es liegt sehr verborgen hinter Bäumen, umgeben von einem verfallenen Schlosspark. Das Gebäude wurde bereits im 17. Jahrhundert durch die Familie Dohna errichtet und im Zweiten Weltkrieg durch die Rote Armee stark zerstört. Dennoch nimmt dies nichts von der mystischen Atmosphäre, die das Schloss umgibt.