XWir verwenden Cookies für die Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie deren Verwendung zu. Details ansehenWir verwenden Cookies. Wenn Sie weitersurfen stimmen Sie der Nutzung zu. Details ansehen

Prag

Prag© Stefan Bauer / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.5]

Prag

Die tschechische Metropole Prag liegt im Westen des Landes, am Ufer der Moldau. Bereits im 6. Jahrhundert war die Stadt von Slawen besiedelt. Im 13. Jahrhundert genoss Prag Bedeutung als böhmische Residenzstadt. Heute leben in der “goldenen Stadt” 1,3 Millionen Menschen. Im Prager Stadtzentrum sind zahlreiche Bauten aus Gotik und Barock erhalten geblieben. Zu den Höhepunkten einer Stadtbesichtigung zählt die Prager Burg mit dem Veitsdorm, welche sich auf dem Hradschin befindet. Die Altstadt verfügt über zahlreiche Gotteshäuser und lässt mit ihrem Labyrinth aus engen Gassen mittelalterliches Flair aufkommen. Die Moldau prägt das Stadtbild Prags. Der Flusslauf der Moldau wird von 13 Brücken überspannt. Die Karlsbrücke gilt als berühmteste Prager Brücke.

Den lebendigen Mittelpunkt Prags bildet der Wenzelsplatz. Schicke Restaurants und Einkaufspassagen gelten als Anziehungspunkte. Wer mehr über die Geschichte Tschechiens erfahren möchte, wird das Nationalmuseum besuchen. In Prag führt kein Weg am Altstädter Ring vorbei. Hier befindet sich das Prager Rathaus mit seiner berühmten astronomischen Uhr. Wer das moderne Prag kennen lernen möchte, sollte den Fernsehturm und die Werkkbundsiedlung besuchen. Für ruhige Momente inmitten einer Millionenstadt sorgen der Kaisergarten oder der Volksgarten. Bedeutende Ausstellungen widmen sich dem Leben und Schaffen der Komponisten Smetana, Mozart oder Dvorak.
       

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Prag

© Hans Peter Schaefer / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Sehenswürdigkeiten in Prag

Prager Burg
Was wäre ein Besuch in der tschechischen Hauptstadt ohne einen Abstecher in die Prager Burg vorzunehmen. Sie ist mit ihren 1,4 Millionen Besuchern pro Jahr das Wahrzeichen der Stadt schlechthin. Seit ihrer Erschaffung im 9. Jahrhundert hat sich das Aussehen der Burg stark verändert. Der Sitz der böhmischen Könige und Kaiser beherbergt heutzutage eine große Vielfalt an Museen, Burghöfen, Palästen sowie die Residenz des tschechischen Präsidenten. Auf ihrem Gelände sollte man nicht den prächtigen Veitsdom oder das Goldene Gässchen verpassen, das sich malerisch am Rand des Burgareals entlang schlängelt.

Karlsbrücke
Als Verbindung zwischen Altstadt und der Prager Kleinseite wurde die Karlsbrücke über die Moldau errichtet. Bereits seit dem 14. Jahrhundert ist sie der Krönungsweg der böhmischen Könige und lockt mit ihren zahleichen Statuen, Künstlern und Musikern die Besucher der Stadt an. Werfen Sie einen Blick auf die Brückentürme, die Ihnen die beste Aussicht auf die über 500 Meter lange Brücke und das urbane Panorama bietet. Und wer die Bronzestatue des Heiligen Johannes von Nepomuk berührt, dem wird großzügig Glück beschert werden. Das beste Licht für ein wunderschönes Fotomotiv hat man in den frühen Morgenstunden.

Wenzelsplatz
Der Wenzelsplatz im Zentrum Prags ist einer der größten städtischen Plätze Europas. Bis zum Jahr 1848 trug er sowohl die Funktion, als auch den Namen des Rossplatzes, bis er nach dem Heiligen Wenzel von Böhmen benannt wurde. Dieser thront seit 1912 als Denkmal am Kopf des Platzes. Der Wenzelsplatz erlebte schon viele geschichtsträchtige Ereignisse, wie z. B. die Demonstrationen in den Jahren 1969 und 1989. Heute ist er ein beliebter Treffpunkt und Tag wie Nacht belebt. Auf seinen über 700 Metern Länge gibt es eine Vielzahl an Restaurants, Cafés und Kaufhäusern, in denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Prag Vyšehrad

Die Prager Hochburg erstreckt sich auf einem malerischen Hügel südlich der Innenstadt am Moldauufer. Sie gilt als eine der bekanntesten Burgwälle in Böhmen und war die erste Residenz der Herrscher, sodass Vyšehrad als Wurzel der Stadt gesehen werden kann. Auf dem Gelände befinden sich ebenso die romantische St. Martins-Rotunde sowie die St- Peter- und Paulskirche, die bereits um 1070 gegründet worden ist. Bei Gelegenheit kann man auch gleich dem Vyšehrader Friedhof einen Besuch abstatten, auf dem mehrere tschechische Künstler und Denker, wie z. B. der Komponist Antonín Dvořák, ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Veitsdom
Das größte Gebäude kirchlichen Ursprungs ist der Veitsdom auf dem Gelände der Prager Burg. Erklimmen Sie die Stufen des fast 100 Meter hohen Turms - hier gibt es eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Im inneren kann man über die prunkvolle Ausstattung und die 17 Tonnen schwere Kirchglocke nur staunen. Lassen Sie sich dabei nicht die Wenzelskapelle entgehen, die mit Halbedelsteinen und viel vergoldetem Stuck ausgekleidet ist. Durch eine kleine Tür geht es weiter zur Kammer mit den tschechischen Krönungsinsignien, die selbstverständlich jedoch unter Verschluss stehen.

Rathaus und astrologische Uhr
Zu jeder vollen Stunde drängt sich eine große Menschenmenge an die Südseite des Prager Rathauses. Die zwölf Apostel kommen zum Glockenschlag aus dem Bau und verkünden die Zeit. Bereits im Jahr 1410 wurde die Uhr vom Meister Hanuš erbaut. Damit er das Prachtexemplar nicht an einer zweiten Stelle kopieren konnte, soll der Uhrenbauer angeblich geblendet worden sein. Und nicht nur die Zeit und das Datum ist ablesbar, sondern auch das derzeit herrschende Tierkreiszeichen samt Himmelskörperstellung. Im Sommer zeigt eine Videoinstallation darüber hinaus die wichtigsten Ereignisse in der tschechischen Geschichte.

St. Nikolauskirche

In der Prager Kleinseite thront die Kirche St. Nikolaus über die Stadt, aus dessen Relief man sie nicht mehr wegdenken kann. Sie gilt als eines der bedeutendsten Barockbauwerke Tschechiens. Die gewaltige Kuppel und die reiche Innenausstattung lassen viele Besucher mit offenen Mündern dastehen. An der Orgel spielte bereits kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart. Halten Sie bei einer Besichtigung nach dem neugierigen Mönch Ausschau, der sich bei der Entstehung des Deckenfreskos in den abgesperrten Raum geschlichen haben soll und gleich darauf hin vom Künstler im Fresko verewigt wurde.