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Brückentage 2016 - Planen Sie Ihren Urlaub über die Feiertage

Hier finden Sie die gesetzlichen Feiertage in Deutschland auf einem Blick, um schnell und einfach den geeigneten Brückentag für einen Urlaub zu finden. Wählen Sie Ihr Bundesland aus, um die gesetzlichen Feiertage sowie die Schulferien zu sehen. Klicken Sie dann einfach auf ein An- und Abreisedatum, um die Suche nach der geeigneten Ferienwohnung zu starten.

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Feiertage in Deutschland

Neujahr
In Deutschland wurde im Verlauf des 16. Jahrhunderts der Neujahrstag auf den 1. Januar gelegt. Seither gilt dieser als erster Tag im Kalenderjahr und bundesweit als gesetzlicher Feiertag. Zuvor galt in weiten Teilen Europas der 6. Januar als Neujahrstag. In vielen anderen Kulturkreisen fällt der Jahresbeginn auf ein anderes Datum oder ist sogar beweglich. So wird das Neujahrsfest in China zum Neumond zwischen dem 21. Januar und 21. Februar gefeiert. Rund um den Jahreswechsel gibt es auch in Deutschland viele Bräuche und Feste. Dazu zählt auch die Silvesterfeier am Vorabend. Das Bleigießen für einen Blick in die Zukunft sowie die Glück- und Gesundheitswünsche für das neue Jahr sind fest in unserer Tradition verankert. Glück bringen auch Schweinchen, Schornsteinfeger, Kleeblätter und andere Symbole, die zum Jahreswechsel häufig zur Dekoration gehören. Mancherorts gibt es zum Neujahrstag traditionelle Gerichte und Speisen, wie der Neujahrskarpfen und der Berliner oder auch Pfannkuchen genannt. Auch Neujahrskonzerte sind im deutschsprachigen Raum üblich.
Heilige Drei Könige
Der Feiertag „Heilige Drei Könige“ am 6. Januar ist auch unter dem Namen „Dreikönigsfest“ oder „Dreikönigstag“ bekannt. Der christliche Feiertag erinnert an die drei Weisen aus dem Morgenland, die dem Christus Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten. Da die Weisen Caspar, Melchior und Balthasar die Geburt des Messias verkündeten, wird an diesem Tag das Sichtbarwerden der Göttlichkeit Jesu gefeiert. Daher lautet der eigentliche Name dieses Feiertages „Erscheinung des Herrn“ oder „Epiphanias“. Der 6. Januar ist in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. Mancherorts ziehen an diesem Tag Kinder und Jugendliche, verkleidet als Heilige Drei Könige, von Tür zu Tür, um Spenden zu sammeln. Das Sternsingen ist vor allem in katholischen Orten verbreitet. Zwischen dem 25. Dezember und dem 06. Januar ziehen die Sternsinger durch den Ort und tragen Lieder, Gedichte oder Gebete vor. Der „Dreikönigstag“ ist auch in Österreich, Italien, Spanien, Schweden, Finnland und weiteren europäischen Ländern ein Feiertag.
Karfreitag
Wenn der Karfreitag anbricht, ist Ostern nicht mehr fern. Der erste Tag der österlichen Dreitagefeier ist ein christlicher Feiertag, der an den Kreuztod Jesu Christi erinnert. Demnach nahm Jesus im Kreuzestod die Erbsünde und Schuld aller Menschen auf sich. Die Bezeichnung „Karfreitag“ stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „Klage“ oder „Trauer“. An diesem „stillen Tag“ sind öffentliche Veranstaltungen zur Unterhaltung verboten. Daher bleiben Diskotheken und Bars geschlossen und selbst Theater und Opern müssen Ihren Spielplan entsprechend anpassen. Erlaubt sind nur Veranstaltungen im Rahmen von Kunst, Wissenschaft und Bildung, sofern diese den ernsten Charakter des Tages nicht stören. In katholischen Gemeinden beginnt die Andacht bereits am Gründonnerstag mit der Messe vom Letzten Abendmahl. Allgemein ist der Karfreitag einer der wichtigsten Feiertage im Kirchenjahr. Häufig erstrecken sich die Feierlichkeiten bis zum Karsamstag. Der Karfreitag steht zusammen mit Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten für Sündenvergebung und Errettung aller Menschen durch Tod und Auferstehung Jesu.
Ostermontag
Der Ostermontag ist wie der Pfingstmontag oder der 26. Dezember ein zweiter Feiertag. Er steht somit als Fortsetzung des Ostersonntages ganz im Zeichen des Osterfestes. Im Laufe der Geschichte haben sich die christlichen Festtage zur Auferstehung Christi mit heidnischen Frühlingsfesten vermischt, sodass der Ursprung mancher Bräuche und Bezeichnung nicht eindeutig geklärt ist. So kann der Name „Ostern“ auf das heidnische Ostara-Fest zurückgehen, aber auch aus der altgermanischen Bezeichnung für „Osten“ und „Morgenröte“ stammen, die als Symbol für die Auferstehung Christi gilt. Warum der Osterhase die buntbemalten Eier bringt, ist den Kindern aber auch egal, wenn sie am Morgen des Ostersonntags auf die Suche gehen. Heutzutage finden sich auch Süßigkeiten im Versteck. In Deutschland werden überdies weitere Osterbräuche gepflegt, wie das Feiern am Osterfeuer oder der Verzehr von Ostergebäck. Je nach Region wird man zu Ostern Zeuge des Ostereiertitschens, -schiebens, -werfens oder des Eierschibbelns. Der Ostermontag richtet sich wie viele bewegliche kirchliche Feiertage nach dem Ostersonntag, der immer auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond fällt.
1. Mai
Der Tag der Arbeit oder auch Maifeiertag, der mittlerweile in zahlreichen Ländern weltweit begangen wird, hat seinen Ursprung in Chicago. Dort begann am 1. Mai 1886 ein mehrtägiger Arbeiterstreik, der als Haymarket Riot in die Geschichte einging. Der Streik verfolgte eine Reduzierung der Arbeitszeit von zwölf auf acht Stunden und endete in gewaltigen Unruhen. In der Folge wurden acht Organisatoren angeklagt. Als die Betroffenen zum Tode verurteilt wurden, führte dies zu Protesten in Arbeiterkreisen auf der ganzen Welt. In Deutschland wurde der 1. Mai ab 1933 zum gesetzlichen Feiertag, der auch nach Ende des Zweiten Weltkrieges durch die Alliierten bestätigt wurde. In evangelischen Kirchen wird an diesem Tag um gesegnete Arbeit gebeten. In der katholischen Kirche gilt der Tag der Arbeit als Gedenktag Josefs, Patron der Arbeiter. Fester Bestandteil des Maifeiertages ist die 1. Mai Demonstration. Auch das Maifest wird häufig am 1. Mai begangen. Dieser festliche Brauch beinhaltet in den meisten Regionen das Aufstellen des Maibaumes, aber vor allem das Beisammensein und Feiern.
Christi Himmelfahrt
Was in Deutschland gerne als Vater-, Männer- oder Herrentag begangen wird, nennt sich eigentlich Christi Himmelfahrt und feiert die Rückkehr Christi zu seinem Vater. Der seit 1934 gesetzliche Feiertag findet 39 Tage nach Ostersonntag statt. Das Fest fällt also immer auf einen Donnerstag zwischen dem 30. April und 03. Juni. Daher kann der Feiertag auch auf den 1. Mai, dem Tag der Arbeit, fallen, wie zuletzt 2008. Wer nun um seine Feiertage bangt, sei beruhigt. Diese Konstellation tritt erst wieder 2160 auf. Der volkstümlich zumeist als Vatertag bekannte Feiertag wird heutzutage mit einem Ausflug gefeiert, bei welchem deftig gespeist und noch mehr getrunken wird. Während der Vatertag seine Wurzeln in den U.S.A. hat, stammt die Idee des Umherziehens aus Berlin und Umgebung. Ende des 19. Jahrhunderts führte man Jüngere an diesem Tag in die Sitten und Unsitten der Männlichkeit ein. So kommt es, dass vor allem männliche Gruppen mit Bollerwagen oder gar Kutsche in die Natur aufbrechen oder von Gaststätte zu Gaststätte pilgern.
Pfingstmontag
Pfingsten ist vielen Deutschen nur aufgrund von Schulferien oder dem arbeitsfreien Pfingstmontag ein Begriff. Das christliche Fest beginnt mit dem Pfingstsonntag 49 Tage nach Ostersonntag und feiert die Entsendung des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist oder Geist Gottes wirkt nach christlichem Glauben in jedem Menschen. Der Pfingstmontag fällt auf einen Termin zwischen dem 11. Mai und dem 14. Juni und ist auch in Österreich, Belgien, Luxemburg, Ungarn und Frankreich ein gesetzlicher Feiertag. Viele Regionen in Deutschland pflegen Pfingstbräuche, wie zum Beispiel das Pfingstbaumpflanzen in der Lüneburger Heide oder das Schmücken des Pfingstochsen in Mecklenburg. Im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen ziehen Männer beim Pfingstsingen von Haus zu Haus, entbieten einen Pfingstgruß und erhalten dafür kleine Gaben. Neben der Kirmes finden auch Volksfeste statt, wie zum Beispiel der Wäldchestag in Frankfurt am Main oder der Knoblauchmittwoch in Halle (Saale). 2005 forderten Wirtschaftsverbände die Abschaffung des Pfingstmontags als zweiten Feiertag des Pfingstfestes, konnten jedoch gegen den Bundestag, die Kirchen und Gewerkschaften nicht bestehen.
Fronleichnam
Wie so viele Feiertage in Deutschland ist auch das Fronleichnamsfest christlichen Ursprungs und ist ein Fest des Leibes und Blutes Christi. Dies wird bereits im Namen "Fronleichnam" deutlich. Der Begriff aus dem mittelhochdeutschen "vrône lîcham" bedeutet "des Herren Leib". Zelebriert wird die leibliche Gegenwart Jesu in Erinnerung an das letzte Abendmahl. So übergab Jesus seinen Jüngern den lebendigen Leib des Herrn in Brot und Wein. Zur Feier findet die Heilige Messe statt, der sich eine prunkvolle Prozession anschließt. Als ein Hochfest der katholischen Kirche wird Fronleichnam in Bundesländern mit überwiegend katholischen Gemeinden gefeiert. Dazu gehören Baden-Würrtemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Aber auch in einigen Gemeinden Sachsens und Thüringens ist Fronleichnam ein Feiertag. Fronleichnam ist ein beweglicher Feiertag, der frühestens auf den 21. Mai und spätestens auf den 24. Juni fallen kann. Das regional auch als Pranger- oder Blutstag bekannte Fest wird 60 Tage nach Ostersonntag gefeiert und fällt somit immer auf einen Donnerstag.
Mariä Himmelfahrt
Das als Mariä Himmelfahrt bekannte Hochfest der römisch-katholischen Kirche ist ein in nur wenigen Bundesländern begangener Feiertag. Auch als Vollendung Mariens bezeichnet, feiert dieser Tag die leibliche Aufnahme der Mutter Jesu in den Himmel. Der 15. August ist im gesamten Saarland und in großen Teilen Bayerns ein gesetzlicher Feiertag. In Bayern können sich Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung über einen arbeitsfreien Tag freuen. Das sind laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik immerhin über 80 Prozent der Gemeinden. Auch in Österreich, einigen Kantonen der Schweiz, in Belgien, Frankreich, Italien, Griechenland und vielen anderen Ländern wird am 15. August Mariä Himmelfahrt gefeiert. Nach altem Brauchtum werden an diesem Tag Heilige Messen, sogenannte Pontifikalämter, und Prozessionen abgehalten. Zu den bekanntesten und bedeutendsten zählt die Fatima-Schiffsprozession in Lindau am Bodensee. Sieben Schiffe brechen dann mit rund 4.000 Besuchern zum Dreiländereck, zur Mitte des Sees, auf. Die größte Heilige Messe zu Mariä Himmelfahrt findet im Wallfahrtsort Maria Vesperbild mit bis zu 18.000 Gläubigen statt.
Tag der Deutschen Einheit
Der 03. Oktober ist der Nationalfeiertag der Deutschen und feiert als Tag der Deutschen Einheit die Deutsche Wiedervereinigung. Es ist der einzige Feiertag nach Bundesrecht, da alle anderen Feiertage eine Angelegenheit der Bundesländer sind. In der Geschichte Deutschlands gab es verschiedene Daten für den Nationalfeiertag. Zu Zeiten des geteilten Deutschlands galt der 17. Juni als nationaler Gedenktag in der BRD, während man in der DDR den 7. Oktober feierte. Als nun mit dem Mauerfall Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Berlin in seiner Gesamtheit wieder zur BRD gehörten, überlegte man zunächst, den Tag des Mauerfalls zum Nationalfeiertag zu erklären. Da aber der 09. November datumsgleich mit der Reichspogromnacht 1938 ist, entschied man sich für den 03. Oktober. Mit dem 03. Oktober 1990 galt der Beitritt der DDR zur BRD als vollzogen. Die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit findet seit 1990 jedes Jahr in einer anderen Landeshauptstadt statt. Zu den Feierlichkeiten gehört auch das Bürgerfest. Hier stellen sich die Bundesländer auf der sogenannten Ländermeile vor. In Berlin können an diesem Tag Konzerte am Brandenburger Tor und der Straße des 17. Juni besucht werden.
Reformationstag
Heutzutage denken viele am 31. Oktober zunächst an Halloween. Einige Bundesländer aber feiern an diesem Tag den Reformationstag. Dieser evangelische Feiertag erinnert an den Thesenanschlag durch Martin Luther und die damit verbundene Reformation der Kirche. Martin Luther kritisierte in mehreren Briefen an Würdenträger und Bischöfe, dass sich die Menschen mit dem Kauf von Ablassbriefen von Ihren Sünden befreien konnten. Als Antworten ausblieben, schlug Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg. Mit dieser Tat hat Martin Luther die Reformation eingeleitet und die evangelische Kirche begründet. Ob die Thesen jedoch tatsächlich die Tore der Schlosskirche zierten, ist nicht eindeutig bewiesen. Der 31. Oktober ist in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein gesetzlicher Feiertag, der zumeist mit einem Gottesdienst zelebriert wird. In der Region rund um Leipzig wird zum Reformationstag das Reformationsbrötchen gegessen, welches die Form einer Lutherrose hat. In Baden-Württemberg können sich Schüler über einen schulfreien Tag freuen. Auch in Österreich, Slowenien und Chile ist der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag.
Allerheiligen
Am 01. November wird aller Heiligen gedacht. Das bezeichnende Fest Allerheiligen schließt damit nicht nur Bischöfe oder andere durch die Kirche heiliggesprochene Personen ein, sondern auch alle, die der Kirche angehören und gläubig sind. Der Feiertag ist fest verbunden mit Allerseelen, welches am 02. November an die Verstorbenen erinnert. Daher ist es nicht unüblich, wenn bereits zu Allerheiligen die Gräber der Verstorbenen besucht und Kerzen für diese angezündet werden. Als Zeichen für die Hoffnung werden grüne Zweige auf die Gräber gelegt. Auch existiert eine Verbindung zum Halloween-Fest. So leitet sich das Wort „Halloween“ von der Bezeichnung „All Hallows Eve“, zu Deutsch „aller Heiligen Abend“, ab. Ob jedoch die Kirche bewusst diesen Feiertag mit dem heidnischen Fest aus Irland verband, ist umstritten. In Deutschland gilt Allerheiligen in Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern als gesetzlicher Feiertag. An diesem „stillen Tag“ sind Tanzveranstaltungen verboten. In Süddeutschland wird vielerorts das Allerheiligengebäck zubereitet und verschenkt.
Buß- und Bettag
Der Buß- und Bettag ist ein evangelischer Feiertag, der am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag gefeiert wird. Der Ewigkeitssonntag ist der letzte Sonntag des evangelischen Kirchenjahres. Der Buß- und Bettag findet somit immer 11 Tage vor dem ersten Adventssonntag statt, kann also frühestens auf den 16. und spätestens auf den 22. November fallen. Als Tag der Besinnung sollen vergangene Taten überdacht werden. Buße bedeutet im evangelischen Glauben, dass man einen Sinneswandel vollzieht und sich ändert. Während es in der Geschichte zahlreiche Buß- und Bettage gab, gilt der seit Ende des 19. Jahrhunderts einheitliche Tag nur noch in Sachsen als gesetzlicher Feiertag. Der zuvor deutschlandweite Feiertag wurde 1995 gestrichen. Mit der Mehrarbeit der Arbeitnehmer konnte ein Ausgleich für Arbeitgeber geschaffen werden, die mit Beitragen zur damals neu eingeführten Pflegeversicherung einen Mehraufwand haben. Die Arbeitnehmer in Sachsen zahlen dafür einen etwas höheren Beitrag als die Beschäftigten aus anderen Bundesländern. Da der Buß- und Bettag jedoch nach wie vor für viele Bundesländer von Bedeutung ist, wird das Fest zumeist am Abend gefeiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Gemeinschaftsbeichte. Man denkt mit den anderen Gemeindemitgliedern über die kollektiven Irrtümer nach. So gehören unter anderem Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung von Armen und Umweltverschmutzung zu den Themen.
1. Weihnachtstag
Das Weihnachtsfest wird weltweit gefeiert und vereint viele Traditionen und Brauchtümer in sich. Für viele beginnt die Weihnacht oder auch Christfest genannt bereits am 24. Dezember. Am Heiligabend findet in Deutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich die Bescherung im Familienkreis statt. Der 24. Dezember ist kein gesetzlicher Feiertag, jedoch in den meisten Landesgesetzen ab den Nachmittagsstunden als stiller Tag festgelegt. In englischsprachigen Ländern findet die Bescherung am Weihnachtsmorgen des 25. Dezembers statt. Christen feiern an diesem Tag die Geburt Jesu Christi. Wie genau es zu diesem Datum kam, ist umstritten. Als kirchlicher Feiertag gilt der 25. Dezember aber bereits seit dem Jahre 336. Das Weihnachtsfest beinhaltet christliche Traditionen, Winter- und Lichtbräuche sowie moderne Symbolfiguren. So gehört das Krippenspiel ebenso zum Fest wie der Weihnachtsmann oder der Tannenbaum. Viele deutsche Familien besuchen zum Heiligabend den Gottesdienst und nehmen nach der Bescherung eine einfache Mahlzeit, wie zum Beispiel Kartoffelsalat, zu sich. An den folgenden Feiertagen werden dann zumeist aufwendige Speisen wie Gans, Wildbraten oder Karpfen aufgetischt. Weihnachtslieder, Lichterketten und weihnachtliches Dekor runden das Familienfest ab.
2. Weihnachtstag
In Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag begangen wird. Der gesetzliche Feiertag steht im Zeichen des Weihnachtsfestes, ist gleichzeitig aber auch ein Heiligenfest. Mit dem Stephanstag wird dem ersten christlichen Märtyrer, Diakon Stephanus, gedacht. Neben Stephanus wurden auch Johannes und den „unschuldigen Kindern“ Heiligenfeste gewidmet, die an den Folgetagen stattfinden. So gab es früher in den deutschen Regionen zum Teil bis zu fünf Weihnachtsfeiertage. Das Weihnachtsfest, wie wir es heute kennen, wurde stark von Martin Luther geprägt. Der Reformator führte nicht nur einheitlich die zwei Weihnachtsfeiertage ein, sondern verlegte auch die Bescherung vom Nikolaustag auf den Heiligabend. Hintergrund war die Einschränkung der Heiligenverehrung, um das Interesse auf Christus zu lenken. In England wird der 26. Dezember „Boxing Day“ genannt. Der Begriff leitet sich aus der sogenannten „Christmas Box“ ab, eine Geschenkschachtel also. Diese wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag Angestellten und Bediensteten überreicht. Auch heute noch steht der 26. Dezember in vielen Ländern im Zeichen des Wohlwollens und der Spende.

Feiertage 2016 in Deutschland

Will man mehr aus seinen Urlaubstagen machen, gibt es nichts Besseres als Brückentage. Reichen Sie einfach Urlaub für die Arbeitstage zwischen Feiertag und Wochenende ein und schon steht einem Kurzurlaub nichts mehr im Wege. Welche Brückentage sich ergeben ist abhängig von den Feiertagen. Diese können je nach Bundesland ganz unterschiedlich fallen. Insgesamt gibt es neun bundeseinheitliche Feiertage in Deutschland. Daneben lassen elf Bundesländer an weiteren Feiertagen die Arbeit ruhen.

Wer einen spontanen Kurzurlaub verleben möchte, findet in unserem Kalender eine Übersicht der Feiertage je Bundesland. So lassen sich leicht die passenden Brückentage finden. Wenn Sie sich für Ihren Reisezeitraum entschieden haben, klicken Sie einfach An- und Abreisedatum im Kalender an und beginnen Sie Ihre Suche nach der geeigneten Unterkunft. Für die Planung des gemeinsamen Familienurlaubs finden Sie zusätzlich die Termine der diesjährigen Schulferien. So können Sie auch im Familienurlaub einige Urlaubstage sparen.

Beliebte Brückentage sind die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr für einen längeren Urlaub. Für einen Kurzurlaub bietet sich der Freitag nach Christi Himmelfahrt oder je nach Bundesland nach Fronleichnam an. Nutzen auch Sie die Brückentage für eine Auszeit vom Alltag.