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Schweiz

Bern© de:Benutzer:Reaast / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Willkommen im Herz der Alpen

Die Schweiz umfasst flächenmäßig gerade einmal ein Neuntel Deutschlands und setzt dennoch europaweit Maßstäbe im Hinblick auf Fremdenverkehr und Lebensqualität. Das Land im südlichen Mitteleuropa grenzt an Deutschland, Österreich, Italien Frankreich und das Fürstentum Liechtenstein. Der Binnenstaat ist zum größten Teil gebirgig und wird auch als “Herz der Alpen” bezeichnet, obwohl sein Anteil am Alpenraum eigentlich nur etwa ein Siebtel beträgt. Doch die Bergwelt ist einfach überwältigend und tausende schneebedeckte Gipfel ragen in den Himmel des Wintersportmekkas. Die höchste Erhebung wird mit der 4.634 Meter hohen Dufourspitze erreicht. Kontraste zu den Berggipfeln setzen der Lago Maggiore und viele weitere der über 1.000 Schweizer Seen. Die größten Schweizer Seen sind der Bodensee und der Genfer See.

Die Alpen prägen das Klima der Schweiz. Auf Grund der hohen Höhenunterschiede weist das Klima teils große Unterschiede auf. Auf der Alpennordseite herrscht das für Mitteleuropa charakteristische Kontinentalklima. Auf der Alpensüdseite überwiegen mediterrane Einflüsse. Das Wetter zeigt sich auf Grund von atlantischen Einflüssen jedoch recht wechselhaft. In den Hochtälern herrscht sonnenreiches Reizklima. Trockenes Eisklima bestimmt die Gletscherregionen. Am wetterbegünstigten sind die südlichen Kantone Wallis und das Tessin, die Sonnenstube der Schweiz.

Die Schweiz ist ein relativ junger Staat, dessen Geschichte aber weit zurückreicht. Bereits um 400 v. Chr. war die heutige Westschweiz von keltischen Stämmen besiedelt. Die Gründung des Landes basiert auf verschiedenen Eidgenossenschaften, die sich 1291 zum “Ewigen Bund” zusammenschlossen. 1848 wurde der demokratische Schweizer Bundesstaat offiziell gegründet.

Die Schweiz ist reich an beliebten Ferienregionen. Neben Städtereisen ist der Wander- und Skitourismus ein führender Eckpfeiler des Fremdenverkehrs. Die Höhenzüge von Eiger, Mönch und Jungfrau sind die Wahrzeichen der beliebten Wanderregion Berner Oberland. Grindelwald oder Adelboden zählen zu den meist besuchten Schweizer Ferienorten. In Graubünden herrschen beste Wintersportbedingungen. Ganze 300 Pistenkilometer haben Urlauber in Davos zur Auswahl. Beste Wintersportbedingungen bietet die größte Gemeinde der Schweiz bis weit in den Frühling. Auch der Wellnesstourismus besitzt in den Kurorten Scuol oder Vals einen hohen Stellenwert.

Das Tessin punktet mit zahlreichen Sonnenstunden und der ganzen Faszination des Südens. Die Kurorte am Lago Maggiore sind zu allen Jahreszeiten ein beliebter Anlaufpunkt. Ganz im Zeichen des Matterhorns steht der Urlaub im Wallis. Zermatt und Saas Fee sind die beliebtesten Urlaubsdestinationen dieser Region. Ein Bummel durch die denkmalgeschützte Altstadt von Bern sollte nicht versäumt werden. In St. Moritz stand einst die Wiege des Skisports. Heute tummelt sich der Jetset auf den Pisten und an den Schneebars. Nostalgie kommt auf bei einer Dampfschifffahrt über den Vierwaldstätter See. Die ganze Schönheit und Vielfalt des Reiselandes Schweiz wird während einer Fahrt mit dem Bernina-Express deutlich.

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in der Schweiz

Wallis© Jphoto / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Regionen in der Schweiz

Graubünden
Graubünden ist der größte Schweizer Kanton und zugleich am dünnsten besiedelt. Dies lässt viel Raum für eine eindrucksvolle Landschaft und beinahe 1.000 imposante Berggipfel. Höchster Punkt der Region ist der 4.049 Meter hohe Bernina. Weiterhin kann man sich in Graubünden an über 600 Seen erholen und 150 Täler durchwandern. Nicht umsonst wird die Region als Ferienecke der Schweiz bezeichnet. Der Fremdenverkehr spielt eine bedeutende Rolle und konzentriert sich in noblen Ferienorten wie Davos, Arosa, St. Moritz oder Lenzerheide. Mehr als 10.000 km gut ausgebauter Wanderwege erschließen die Region für Aktivurlauber. Im Rheintal öffnen die Weingüter ihre Pforten und auch der Wintersport ist mit beinahe 2.000 Pistenkilometern führend. Mit Chur verfügt Graubünden über die älteste Stadt der Schweiz. In Scuol ist der Wellnesstourismus ein Touristenmagnet. Die Felsentherme Vals bietet ebenso unvergessliche Stunden, wie ein Aufenthalt im Heidi-Dorf Maienfeld.

Wallis
Der Kanton Wallis liegt im Südwesten der Schweiz und umfasst das Einzugsgebiet der Rhone. Das Rhonetal bildet die Grenze zwischen dem deutschsprachigen Oberwallis und dem französischsprachigen Unterwallis. Nördlich des Rhonetals ragen die Berner Alpen auf. Im Süden bestimmen die Gipfel der Walliser Alpen das Bild. Hier konzentrieren sich die Schweizer Berggiganten und man zählt über 30 Viertausender. Das Matterhorn erreicht eine Höhe von 4.478 Metern. Mit der Dufourspitze im Monte Rosa Massiv verfügt das Wallis über den mit 4.634 Metern höchsten Berg der Schweiz. Weiterhin besitzt das Wallis Bedeutung als größtes Weinanbaugebiet der Schweiz. In den ländlichen Gebieten haben sich zahlreiche Bräuche und Traditionen erhalten. So werden an Festtagen prächtige Trachten getragen, man feiert stimmungsvolle Winzerfeste oder trifft sich zu Kuhturnieren. Größte Anziehungspunkte im Wallis sind die Wintersportorte Zermatt und Saas Fee. Bergwanderer und Extremalpinisten schätzen auch Riederalp oder Crans-Montana als Ausgangspunkte für ihre Unternehmungen. Kulturhistorisch von Interesse sind die Barockbauten in Sion oder Brig. Der bedeutendste Profanbau der Region ist der Stockalper-Palast in Brig. Sehenswert sind auch die zahlreichen im Walliser Barock reich ausgeschmückten Kirchen. Vielerorts findet man für die Region typische Bauernhöfe aus schwarzbraunem verwitterten Lärchenholz.

Tessin
Mit dem Tessin, der „Schweizer Sonnenstube”, wird der südlichste Kanton des Landes erreicht. Der Fluss Ticino gab der Region ihren Namen. Im Norden bilden die Gipfel des Gotthardmassiv die natürliche Grenze. Nach Süden hin schiebt sich das Tessin keilförmig in die italiensche Lombardei vor. Die landschaftliche Vielfalt des Tessin ist beeindruckend und reicht von den schneebedeckten Alpengipfeln bis zum südländischen Flair am Lago Maggiore oder am Luganer See. Das Klima ist hier ausgesprochen mild und die Sonne scheint mehr als 2.000 Stunden im Jahr. An den Seeufern wachsen Palmen, Olivenbäume oder Magnolien. Bis ins 15. Jahrhundert zählte das Tessin zum Herzogtum Mailand. Auf Befehl Napoleons wurde 1803 die Republik Tessin gegründet und Teil der Eidgenossenschaft. Das Tessin bietet Aktivurlaubern eine breite Palette an Möglichkeiten. Wandern, Klettern, Golfen, Gleitschirmfliegen oder Skilaufen zählen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. In den Touristenzentren Lugano, Locarno oder Bellinzona herrscht nobles Flair. Teuere Boutiquen und glanzvolle Musik- und Filmfestspiele machen das Tessin zum Rummelplatz der Schönen und Reichen. Doch auch Abgeschiedenheit kann erlebt werden, zum Beispiel auf Wanderungen durch die Tessiner Täler. In den Altstädten von Giornico oder Biasca können zahlreiche kulturhistorisch bedeutsame Meisterwerke besichtigt werden.

Bern
Die Schweizer Metropole Bern ist zugleich auch Hauptort des gleichnamigen Kantons. Der Kanton Bern ist der zweitgrößte Kanton im Land und wird weitgehend von seinem Hauptort geprägt. Als einziger Schweizer Kanton besitzt Bern Anteil an den drei Schweizer Großregionen Jura, Alpen und Mitteland. Die höchster Erhebung der Region ist das 4.274 Meter hohe Finsteraarhorn. Seinen tiefsten Punkt erreicht der Kanton Bern mit 402 Metern an der Aare bei Wynau. Auf Grund der Größe und landschaftlichen Vielfalt des Kantons erwartet Touristen eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Die Berg- und Seenlandschaft im Berner Oberland ist eine der meist besuchten Regionen im Kanton Bern. Auch das Emmental mit seinen Käsereien und blumengeschmückten Bauernhöfen ist ein beliebtes Ferienziel. Die Pfahlbauten am Bielersee wurden jüngst Teil des UNESCO-Welterbes. Die Altstadt von Bern wird tagtäglich von Touristen aus aller Welt besucht. Das spätgotische Münster, das schmucke Bundeshaus, der Zytgloggeturm am Ende der Kramgasse oder das moderne Paul-Klee-Zentrum sind nur einige wenige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Zürich
Der Kanton Zürich ist im Nordosten der Schweiz gelegen. Der Kanton mit seiner Hauptstadt Zürich ist besonders dicht besiedelt und befindet sich größtenteils im Schweizer Mittelland. Im Südosten des Kantons herrscht ein voralpines Landschaftsbild vor. Das 1.292 Meter hohe Schnebelhorn ist die höchste Erhebung der Region. Weitere bekannte Ausflugsberge sind das Hörnli oder der Uetliberg, der Hausberg Zürichs. Ein touristischer Anziehungspunkt ist auch der Zürichsee. Der Kanton in seiner heutigen Form entstand im Jahre 1803. Der Kanton Zürich ist der wirtschaftlich stärkste Schweizer Kanton und wird durch den Weltfinanzplatz Zürich geprägt. Natürlich führen alle Weg im Kanton Zürich nach Zürich. Die größte Stadt der Schweiz besitzt mit dem Großmünster am Limmatufer, dem Schweizer Landesmuseum oder der von Gassen gesäumten Altstadt großartige Sehenswürdigkeiten. Zweitgrößte Stadt des Kantons Zürich ist Winterthur. Hervorragende Sammlungen haben ihr den Beinamen “Stadt der Kunst” eingebracht. Das Kunstmuseum, das Oskar Reinhart Museum oder das Museum Briner und Kern beherbergen Sammlungen von Weltruf. Der Zürichsee liegt eingebettet in eine reizvolle voralpine Landschaft. Während einer Schifffahrt lernt man Küsnacht, Rapperswil, Kilchberg und andere sehenswerte Uferorte kennen.