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Hamburger Michel

Hamburger Michel© Gunnar Ries / Wikimedia Commons [CC BY 2.5]

Hamburger Michel

Die Hamburger Kirche St. Michaelis ist eine der fünf Hauptkirchen und gleichzeitig Wahrzeichen der Hansestadt. Von den Einheimischen nur liebevoll „Michel“ genannt, gehört er zu den bedeutendsten Barockkirchen Norddeutschlands. Geweiht wurde das Gotteshaus dem Erzengel Michael, einem aus dem Hebräischen überlieferten Engel, der im Neuen Testament als der Bezwinger Satans dargestellt und so im 10. Jahrhundert zum Schutzpatron des späteren Deutschlands erklärt wurde.

An der Stelle des Hamburger Michels befanden sich in der Vergangenheit bereits zwei Vorgängerbauten, die durch Unwetter und Brände zerstört wurden. Der heutige Michel wurde im Oktober 1912 eröffnet und ist die dritte hier errichtete Kirche. Auch er musste schwere Beschädigungen hinnehmen, als er im Zweiten Weltkrieg alliierten Bombenangriffen ausgesetzt war. Diese wurden relativ schnell beseitigt, ab 1983 wurden jedoch Renovierungen und Sanierungen nötig, die sich bis zum Jahr 2010 hinzogen.

Touristischer Anziehungspunkt ist vor allem der Kirchturm mit seiner berühmten Turmuhr, die mit einem Durchmesser von acht Metern die größte ihrer Art in Deutschland ist. Der 132 Meter hohe Turm kann über 453 Stufen bestiegen werden; wer diese sportliche Herausforderung nicht annehmen möchte, kann die Aussichtsplattform auch über einen Fahrstuhl erreichen. Von hier kann man einen tollen Ausblick über den Hamburger Hafen, die Innenstadt sowie die Hamburger Vororte und Randgebiete genießen.

Auch der Besuch des Kirchengebäudes lohnt sich. Der im barocken Stil errichtete Bau strahlt in weiß und gold und bietet Platz für 2500 Menschen. Regelmäßige Gottesdienste und vor allem die Michelkonzerte locken zahlreiche Besucher in die Hamburger Kirche.