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Völkerschlachtdenkmal

Völkerschlachtdenkmal

Die berühmteste Sehenswürdigkeit in Leipzig und gleichzeitig Wahrzeichen der sächsischen Stadt ist das Völkerschlachtdenkmal. Mit einer Höhe von 91 Metern gehört es zu den größten Denkmälern in Europa.

Gewidmet ist es der so genannten Völkerschlacht von 1813: Napoleon stand nach seiner Machtergreifung in Frankreich 1799 mit zahlreichen europäischen Mächten im Krieg, die sich in verschiedenen Koalitionen zusammen fanden und ihn bekämpften. In den Befreiungskriegen stellten sich Österreich, Preußen, Russland und Schweden gegen napoleonische Truppen und besiegten ihn in der so genannten Völkerschlacht. Der nationalistische Schriftsteller Ernst Moritz Arndt plante bereits kurz nach dem großen Sieg ein Denkmal, das von den Sachsen, die auf der Seite Napoleons standen, jedoch nicht unterstützt wurde. So wurde diese Idee erst am Ende des 19. Jahrhunderts wieder aufgegriffen, als der Deutsche Patrioten-Bund Künstler in einem Wettbewerb aufforderte, Entwürfe für ein Denkmal vorzulegen. Die Grundsteinlegung fand 1898 nach Entwürfen des Architekten Bruno Schmitz statt, eingeweiht wurde es nach 15-jähriger Bauzeit im Oktober 1913.

Das Völkerschlachtdenkmal befindet sich der Stelle, an der Napoleon seine Niederlage gegen die europäische Koalition hinnehmen musste. Über 500 Stufen sowie einen Fahrstuhl können Besucher bis zur Aussichtsplattform gelangen, von wo man einen tollen Ausblick auf die Umgebung hat. Die im Völkerschlachtdenkmal befindliche Ruhmeshalle präsentiert 324 fast lebensgroße Reiter sowie vier 9,5 Meter hohe Statuen, die die deutschen Tugenden Tapferkeit, Glaubensstärke, Volkskraft und Opferbereitschaft symbolisieren. In der Mitte befindet sich eine Krypta, die als Gedenkstätte für die rund 120.000 während der Schlacht Gefallenen fungiert.