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Sizilien

Sizilien© Bernhard J. Scheuvens / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.5]

Sizilien

Auf der größten italienischen Insel wird Urlaubern viel Abwechslung geboten. Sizilien verfügt über eine atemberaubend schöne Landschaft, herrliche Strände und stolze Bauwerke der griechischen Antike. Die südlich des italienischen Festlandes gelegene Insel ist gebirgig und wurde vom Vulkanismus geprägt. Der imposante Vulkankegel des Ätna ist weithin bekannt als Wahrzeichen Siziliens. Die Metropole Palermo verfügt über eine ursprüngliche Altstadt. In der Kathedrale am Quattro Conti können Urlauber historische Königsgräber bestaunen. Der Boulevards Foro Umberto I gibt den Blick frei auf den Golf von Palermo. In Catania werden die Straßen von schmucken Barockbauten gesäumt. Ein beliebter Treffpunkt im Stadtzentrum ist der aus schwarzer Lava bestehende Elefantenbrunnen auf der Piazza del Duomo. Wer nach Sizilien reist, wird im Dom das Grabmal von Vincenzo Bellini, des berühmtesten Sohnes der Stadt, vorfinden.

Am Fuße des Ätna befindet sich das Städtchen Taormina. Im antiken Theater des Ortes finden eindrucksvolle klassische Konzerte statt. Sizilien ist auch bei Wassersportlern ausgesprochen beliebt. Isola Bella gilt als schönster Strand der Insel. Im Frühling und Herbst ist Sizilien ein beliebtes Wandergebiet. Die abwechslungsreiche Landschaft erlaubt Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade. Eine der schönsten Wanderrouten auf Sizilien führt auf den Monte Tauro, wo sich ein Kastell befindet. Entlang einer Küstenstraße lässt sich mit der Punta el Faro die nordöstlichste Spitze Siziliens erreichen.
       

Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf Sizilien

© pixelfehler / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.5]

Sehenswürdigkeiten in Sizilien

Ätna
Der höchste und aktivste Vulkan Europas ist der Ätna auf Sizilien. Durch die zahlreichen Ausbrüche und die dadurch abgelegte Lava sind die Böden rund um den Vulkan äußerst fruchtbar. Man kann den Berg auf einer sehr gut ausgebauten Straße per Bus, zu Fuß oder mit der Seilbahn erklimmen. Jedoch sollte man gerade in den Wintermonaten eine Bergtour immer ausreichend vorbereiten. Mit einem Guide kann man eine geführte Wandertour auf den Ätna vornehmen und erfährt dabei viel Wissenswertes über das Naturphänomen.

Stromboli
Die Vulkaninsel Stromboli ist Teil der Äolischen Inseln und befindet sich nördlich von Sizilien im Mittelmeer. Der Vulkan macht den Großteil der Insel aus. Es gibt jedoch weiterhin zwei Ortschaften mit insgesamt rund 500 Einwohnern. Schiffe von Messina, Melazzo und Neapel bringen die Touristen auf die Insel. In der Ferienzeit verkehren zusätzlich Schnellboote. Wer den Stromboli besteigen möchte, sollte körperlich fit sein, denn die Touren sind mitunter recht zügig und anspruchsvoll. Ab einer Höhe von 400 Metern muss dazu ein Bergführer mit von der Partie sein.

Alcantara Schlucht
Die faszinierenden Schluchten von Alcantara kann man zwischen Taormina und Randazzo besichtigen. Sie sind bis zu 20 Meter tief und bis zu fünf Meter breit. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sind die Schluchten nicht durch das Durchfließen des gleichnamigen Flusses entstanden, sondern sind Folge eines Erdbebens. Erleben Sie die wunderschöne Gegend und staunen Sie über die nahezu perfekten sechsförmigen Gesteinsprismen. Nur von Mai bis September ist der Zugang zum Strand rund um die Schluchten zugänglich. Das Wasser ist auch in den Sommermonaten eisig, sodass man immer vorsichtig hier sein sollte.

Tal der Tempel
Die äußerst gut erhaltenen Archäologischen Fundstätten von Agrigent sind auch unter dem Begriff Tal der Tempel bekannt. Hier finden Sie die Überreste der Polis Akragas, einer griechischen Stadt auf Sizilien, die schon 582 v. Chr. Gegründet worden ist. Schon Goethe besuchte auf seiner Italien-Reise das heutige UNESCO-Weltkulturerbe. Das Tal der Tempel liegt trotz seines Namens irreführenderweise auf einem Hochplateau. Besonders sehenswert ist der Concordiatempel aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., der noch in erstaunlich gutem Zustand ist.

Äolische Inseln
Die Äolischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und wurden von der UNSECO zum Weltnaturerbe ernannt. Die Bewohner der Insel leben heute von der Landwirtschaft, Weinanbau und dem Tourismus. Mit Booten gelangen Sie am besten von der einen zur anderen Insel. In den Sommermonaten hat jedes Eiland sein eigenes Fest. So gibt es beispielsweise im Juni das Kapernfest auf Salina oder ein Musik- und Theaterfest auf Lipari. Auf den Inseln Stromboli und Vulcano sind die Vulkane noch aktiv, sodass viele Urlauber die Berge hochwandern, um sich das Schauspiel näher anzuschauen.

Kathedrale Palermo
Die Kathedrale von Palermo wurde in den Jahren 1184 - 1185 errichtet. Die einstigen deutschen Staufenkaiser Friedrich II. und Heinrich VI. fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Die Kathedrale wurde im normannischen Stil erbaut, unterzog sich jedoch zahlreichen Umbauten über die Jahrhunderte. Das äußere Erscheinungsbild ist von den zahlreichen arabischen Einflüssen geprägt. Einen Blick sollten Sie auch in die Schatzkammer rechts der Kapelle der heiligen Rosalia werfen. Hier werden liturgische Gewänder und eine prunkvolle Krone der Konstanze von Aragon gezeigt.

Kathedrale von Monreale
Direkt auf dem Mont Reale, dem königlichen Berg, gelegen, ist die Kathedrale Monreale ein Besuchermagnet in der Nähe von Palermo. Sie ist die größte Kirche auf der Insel Sizilien. Sowohl im Inneren als auch im Äußeren sieht man die normannischen, romanischen und arabischen Einflüsse des Baustils. Nicht verpassen sollte man die wunderschönen Goldmosaiken, die prächtige 6340 m² einnehmen. Sie zeigen verschiedene Bilder aus dem Leben Jesu. Der Kreuzgang ist ein Rest eines ehemaligen Benediktinerklosters und erstreckt sich auf 47 mal 47 Meter.