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Thüringer Wald

Thüringer Wald - Deutschlands größtes Waldgebiet

Grüne Wälder, glasklare Flüsse und eine Landschaft, die sich malerisch um die sanften Berge schmiegt - der Thüringer Wald ist zu jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Ziel. Das Mittelgebirge vereint in sich das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und so verwundert es kaum, dass sich hier eine besonders eindrucksvolle und artenreiche Tier- und Pflanzenwelt erhalten konnte. Im engeren Sinne bezieht sich die Bezeichnung nur auf das Kammgebirge im Nordwesten des gesamten Areals. Der höchste Berg im Thüringer Wald ist der Große Beerberg mit rund 983 Metern, aber auch der Schneekopf und der Große Finsterberg sind vielen Besuchern geläufig. Sommers wie winters bieten die Berge eine wunderbare Gelegenheit aktiv inmitten einer erholsamen Naturlandschaft zu entspannen.

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Eines der beliebtesten Ziele im Thüringer Wald ist der wohl bekannteste Wanderweg Deutschlands - der Thüringer Rennsteig. Ausgangspunkt für zahlreiche und ausgedehnte Wandertouren ist der Mittellauf des Flusses Werra. Über den Kamm des Thüringer Waldes führt er schließlich zum Oberlauf der Saale bis er schließlich in den Norden des Frankenwaldes mündet. Auf seinen 163 Kilometern lassen eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkten und Einkehrmöglichkeiten einen die Anstrengungen der Wandertour vergessen. Wer genug vom Wandern hat und sich einmal die Städte und Ortschaften in der Region genauer ansehen möchte, der kommt um einen Besuch in Eisenach nicht herum. Neben der Wartburg hat die einstige Residenzstadt der Landgrafen ein schmuckes Stadtschloss zu bieten und man kann hier hervorragend auf den Spuren Martin Luthers wandeln. Auch die Universitätsstadt Ilmenau ist Anlaufpunkt für viele Gäste im Thüringer Wald. Schon Goethe weilte in der Stadt, die sich in den vergangenen Jahrhunderten einen Namen in der Glas- und Porzellanindustrie machen konnte.

Der Thüringer Wald ist durch seine zentrale Lage zudem ein ideales Ziel, um der kalten Jahreszeit zu trotzen und sich beim Wintersport zu erholen. Der Ort Oberhof ist vielen Schneehungrigen ein Begriff, denn hier steht Skifahren ganz oben auf der Tagesordnung. Gespurte Loipen für passionierte Langläufer findet man beispielsweise in Zella-Mehlis, einem staatlich anerkannten Erholungsort. Auch in Ruhla und Masserberg kommen Freunde des Langlaufs auf ihre Kosten. Selbstverständlich kann man in vielen Wintersportgebieten auch Rodeln oder Schlittschuhlaufen und dabei die idyllische winterliche Landschaft auf sich wirken lassen.


Sehenswürdigkeiten im Thüringer Wald

Burgen und Schlösser
Der Thüringer Wald mit seinen Bergen und ausgedehnten Waldflächen ist seit jeher ein Gebiet, in dem man auf die Spuren vergangener Burgherren und Adelsmänner gehen kann. So entstanden in den letzten Jahrhunderten eine Reihe von imposanten wie trotzigen Burgen und Schlösser, die heute ihre Pforten für Besucher öffnen. Kein Aufenthalt im Thüringer Wald sollte daher ohne einen Abstecher in die Wartburg enden. Das wohl bekannteste Bauwerk diente Martin Luther als Herberge während er an der Übersetzung des Neuen Testaments arbeitete. Nur unweit von Bad Blankenburg kann man hingegen Deutschlands größte Burgruine, die Burg Greifenstein, entdecken. Die Burg Ranis in der gleichnamigen Stadt hingegen, kann man noch heute in ihrer vollen Pracht besichtigen. Zudem befindet sich in Gotha das eindrucksvolle Schloss Friedenstein, welches mit seiner frühbarocken Architektur ein wahrer Blickfang ist. Im Inneren kann man die Wohn- und Repräsentationsräume der Herzöge besichtigen. Auch das Schloss Landsberg in Meiningen ist einen Ausflug wert. Im neugotischen Bauwerk, welches heute als Hotel und Restaurant fungiert, lädt die Aussichtsplattform zu einem atemberaubenden Panorama ein.

Natur im Thüringer Wald
Wer im Thüringer Wald auf der Suche nach Erholung im Grünen ist, der braucht nicht lange, um auf eine ausgedehnte Naturvielfalt zu stoßen. Deutschlands ältester Wanderweg, der Thüringer Rennsteig, ist hier beheimatet. Bereits im Jahr 1829 schritt Julius von Pläckner die 163 Kilometer lange Strecke ab, die geografisch die Grenze zwischen Franken und Thüringen bildet. Neben der wunderschönen Landschaft findet sich die Marienglashöhle zwischen den Orten Tabarz und Friedrichsroda. Im ehemaligen Erzbergwerk können heute zahlreiche Tropfsteine und die beeindruckende Kristallgrotte durchwandert wandern. Ein wahrer Besuchermagnet sind darüber hinaus die Saalfelder Feengrotten, die mit ihren farbigen Tropfsteinen weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt geworden sind. Verpassen sollte man dabei nicht den sogenannten Mädchendom, an dessen Stelle man noch heute eine Fee erkennen soll, die namensgebend für die Höhle war.

Freizeit und Kultur erleben
Auch vor Langeweile braucht man sich bei einem Aufenthalt im Thüringer Wald nicht fürchten. Besonders bei gutem Wetter ist eine Fahrt mit der Oberweißbacher Bergbahn eine Möglichkeit, die Gegend kennenzulernen. Zwischen der Gemeinde Cursdorf und der Haltestelle Obstfeldeschmiede der Schwarztalbahn verkehrt die gemütliche Standseilbahn. In den Sommermonaten kann man im offenen Waggon die Aussicht sogar direkt an der frischen Luft genießen. Doch auch für Regentage ist gesorgt. Das Meeresaquarium Zella-Mehlis ist dennoch nicht nur bei schlechter Witterung eine gute Idee, die freie Zeit zu gestalten. In der seit 1994 bestehenden Einrichtung stößt man beispielsweise auf interessante Haiarten, Korallen und sogar Krokodile. Technikbegeisterte werden zudem im Waffenmuseum auf ihre Kosten kommen. Hier wird neben der Geschichte des Eisens auch das Thema Jagdwaffen und Sportschießen anschaulich dargestellt. Sonderausstellungen, beispielsweise zur 600-jährigen Geschichte der Suhler Handfeuerwaffen, ziehen Besucher seit jeher in ihren Bann. Auch unter freiem Himmel gibt es im Thüringer Wald einiges zu sehen. In Deutschlands größtem Wasserkraftwerk in Goldisthal bringen Führungen und ein Besucherzentrum die Entstehungsgeschichte und Wirkungsweise des Pumpspeicherwerks den Besuchern nahe.