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Tirol

Tirol© Svickova / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Tirol

In Tirol erleben Urlauber Österreich von seiner ursprünglichsten Seite. Das Bundesland im Herzen der Alpen gibt den Blick frei auf die imposanten Gipfel der 3.000ter der Ötztaler und Zillertaler Alpen. Alpine Wanderungen und Klettertouren, Ausflüge mit dem Rad und natürlich der Skitourismus stehen bei Aktivurlaubern in Tirol hoch im Kurs.

In den gemütlichen Bauerndörfern finden Urlauber gemütliche Unterkünfte und können den Alltag weit hinter sich lassen. Schattige Laubengänge und enge Gassen lassen in Innsbruck beinahe südländisches Flair aufkommen. Alle Wege führen zum Goldenen Dachl, dem Wahrzeichen der Stadt. Im Winter treffen an der Schanze am Bergisel die besten Skispringer der Welt aufeinander.

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Als ein Mekka des Skisports lässt sich Kitzbühel bezeichnen. Die Schneebars und Skihütten werden vom internationalen Jetset besucht und auf den Pisten herrscht Skispaß bis in den Frühling.

Ganzjähriger Skibetrieb ist in Tirol im Gletscherskigebiet von Sölden möglich. Ausgedehnte Wanderungen lassen sich am Achensee unternehmen. Als Ausgangspunkt für Wander- und Skitouren gilt der Ferienort Achenkirch, wo im Sommer auch ein Strandbad seine Türen öffnet. Aktivurlauber besuchen den Golfplatz und erleben beim Gleitschirmfliegen Tirol aus einer seiner schönsten Perspektiven.

Alpine Wanderungen und Klettertouren können auch am Wilden Kaiser unternommen werden. Der Fremdenverkehr konzentriert sich hier in Ellmau. Aber auch die Silberregion Karwendel ist ein beliebtes Urlaubsziel.

Stubaital

Das Stubaital ist das Haupttal der Stubaier Alpen und verläuft auf einer Länge von 35 Kilometern vom Alpenhauptkamm bis in die Nähe von Innsbruck. Im Tal lassen sich zu jeder Jahreszeit aktive und erlebnisreiche Ferien verbringen. Im Sommer passieren Wanderer den Stubaier Höhenweg. Bergsteiger erklimmen stattliche 3.000ter, wie Habicht, Schrankogel oder Wilder Freiger.

Der Winter steht ganz im Zeichen des Skitourismus am Stubaier Gletscher. Im Stubaital befinden sich gemütliche Ortschafen, welche sich als Ausgangspunkt für die Erkundung des Tales nutzen lassen. Dazu zählen die Luftkurorte Neustift und Filmes und die Gemeinden Teles, Schönberg und Mieders.  

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Das Stubaital steckt voller Sehenswürdigkeiten, angefangen bei der Europabrücke, über welche man von Innsbruck kommend überquert. Nach Fertigstellung 1963 als die höchste Brücke Europas gefeiert, gilt die Europabrücke heute mit 190 Meter Höhe als höchste europäische Balkenbrücke. Am Rastplatz der Europabrücke können Urlauber die Europakapelle besichtigen. Sie ist den beim Bau tödlich verunglückten Arbeitern gewidmet und verfügt über eine kunstvolle Außengestaltung.

Folgt man weiter der Brennerautobahn überquert man in Schönberg die Stefansbrücke, die größte Steinbogenbrücke Österreichs. Doch nicht nur Brücken zeugen von der Baukunst im Stubaital. Die St. Georg Kirche in Neustift ist Tirols zweitgrößte Dorfkirche. Der Rokokobau verfügt über eine prächtige Innenausstattung. Ebenfalls im Still des Rokoko wurde die Kirche zum Heiligen Kreuz in Schönberg erbaut. Das Gotteshaus wurde vom berühmten geistlichen Baumeister Franz de Paula Penz errichtet.

Auch kulturell weiß das Stubaital zu unterhalten. In Fulpmes gibt es gleich zwei faszinierende Museen, die über alte Handwerkskünste aufklären: das Krippenmuseum und das Schmiedemuseum. In Neustift erfahren Urlauber im Heimatmuseum, einem klassischen Tiroler Forsthaus, wie die Stubaier vor 100 Jahren gelebt haben.


                                  

Tannheimer Tal

Das Tannheimer Tal ist ein Hochtal in den Tannheimer Bergen. Das Tal zweigt vom oberen Lechtal ab und verläuft über den Gaichtpass und den Haldensee bis zum Oberjochpass auf bayerischem Gebiet. Das Tal wird von Vils, Weißenbach oder Berger Ache durchflossen und ist von zahlreichen Bergen umgeben. Durch die Tannheimer Straße ist das Tal touristisch erschlossen. Die Straßenverbindung führt von Reutte in Tirol kommend über den Oberjochpass. Im Jahre 1377 besaß das Tannheimer Tal eine eigene Pfarrei. Im Mittelalter war die Salzstraße für die Region von Bedeutung. Mit der Inbetriebnahme des ersten Skiliftes im Jahre 1948 begann der Fremdenverkehr an Bedeutung zu gewinnen.

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Im Tannheimer Tal ist man auf einen ganzjährigen Tourismus eingestellt. Im Sommer ist das Tal ein Mekka für Wanderer. Vom gemütlichen Spaziergang bis zur Bezwingung anspruchsvoller Klettersteige ist alles möglich. Im Haldensee oder im Vilsalpsee können sich Urlauber Abkühlung verschaffen. Im Winter kann das Tannheimer Tal mit vier Skigebieten aufwarten. Die Pisten sind durch einen Skibus miteinander verbunden. Mehr als achtzig Kilometer Winterwanderwege, neun Rodelbahnen und 140 Kilometer Loipen sorgen für einen abwechslungsreichen Winterurlaub im Tal. Urlaubsquartiere für jeden Anspruch und Geldbeutel finden sich in den Tourismusgemeinden Tannheim, Nesselwängle, Jungholz, Grän und Zöblen.

Sehenswürdigkeiten im Tannheimer Tal
Das Tannheimer Tal hat viel Sehenswertes für Sie zu bieten. Wandern Sie zum Grottenbergl und besichtigen Sie dort die Lourdesgrotte, die an die Marienerscheinung erinnert. Die Grotte ist östlich der neugotischen Kapelle zu finden. Eine andere schöne Spazierroute führt Sie an den Vilsalpsee. Bei einer Umrundung des Sees bietet sich Ihnen ein unglaubliches Panorama: die Gebirge der Umgebung wie Rote Spitze, Kugelhorn oder Rauhorn liegen vom See aus in Sichtweite. Die Geschichte vom Ritter Heinrich und seiner Geliebten Maria ist Hauptthema im Burgenmuseum Ehrenberg. Ihre Kinder können bei einem Besuch an einer spannenden Rallye teilnehmen. Das Heimatmuseum Tannsee informiert Sie über die Tiroler Geschichte. Sie können einen Einblick in das Leben zu Urgroßmutters Zeiten erhalten und alte Gerätschaften und Musikinstrumente bewundern.

Zillertal© Petr Drápalík / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Zillertal

Das Zillertal ist ein südliches Seitental des Inn und befindet sich zwischen den Kitzbühler und den Tuxer Alpen. Die landschaftliche Schönheit der Region macht sie zu einem beliebten Wander- und Skigebiet. Im Zillertal finden sich idyllische Seen, romantische Bergdörfer, imposante Gipfel und 80 Gletscher. Zell am Ziller zählt zu den wichtigsten Gemeinden im Tal. Besucher können sich hier im Regionalmuseum über die Geschichte des Tales informieren und in der Pfarrkirche wertvolle Fresken bestaunen. Im Zillertal besitzt der alpine Tourismus eine lange Tradition. Davon zeugt das Bergsteigerdorf Ginzling, wo bereits vor hundert Jahren Alpinisten zu ihren Touren in die Bergwelt der Alpen aufbrachen. Mayrhofen hat sich einen Namen als internationaler Kongressstandort gemacht. Über die Hochzillertaler Aussichtsstraße gelangt man nach Fügen. Hier öffnen das Schloss und die gotische Pfarrkirche ihre Pforten und man kann in urigen Gastwirtschaften die deftige österreichische Küche genießen. Im idyllischen Zillergrund ist die Welt noch in Ordnung und auf gemütlichen Spaziergängen kann man die reiche Tier- und Pflanzenwelt im Zillertal beobachten. Im Winter zieht die Zillertal Arena Aktivurlauber in ihren Bann. Ganzjährig Skibetrieb ist am Tuxer Ferner möglich. Wanderungen lohnen zum Gipfel des 2.762 Meter hohen Rastkogel.

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Sehenswürdigkeiten im Zillertal
Berge, Gletscher, blühende Wiesen – das Zillertal bietet ein sehenswertes Naturschauspiel, welche bleibende Eindrücke hinterlassen. Wanderer, die den Hochfeiler erklimmen, werden mit einem fantastischen Ausblick belohnt, denn der 3509 Meter hohe Berg ist der höchste in den Zillertaler Alpen. Ein weiterer beliebter Ausflugsort ist der Schlegeisspeicher. Der Stausee ist vor allem wegen des wunderschönen Alpenpanoramas beliebt, aber auch die 130 Meter hohe Staumauer um den See beeindruckt Besucher. Im hinteren Zillertal verspricht der Naturpark Zillertaler Alpen eine bezaubernde Urlaubskulisse. Bekannt ist der rund 380 km² große Naturpark vor allem für sein großes Kristallvorkommen, darunter Amethyste und Bergkristalle, für seine Orchideenpracht in der Gemeinde Brandberg und für Ginzling, die Wiege des Alpintourismus. Doch im Zillertal geht es nicht nur hoch hinaus. In der Spannagelhöhle können Besucher bis zu 500 Meter ins Erdinnere vordringen. Auch der Arena Coaster lässt das Gefühl für Zeit und Raum vergessen. Rasant geht es zu auf der ersten Alpen-Achterbahn im Zillertal. Die Vielzahl von kleinen Kirchen, urigen Brücken und klassischem Fachwerk in den charmanten Ortschaften werden auch Kulturinteressierte begeistern.


Mayrhofen

Die Marktgemeinde Mayrhofen ist im Zillertal gelegen und zählt zu den beliebtesten Touristenorten in Tirol. Das Ortsgebiet erstreckt sich am Ausgang des Zillertals, an der Vereinigung mehrerer Seitentäler. Die Gipfel der Zillertaler Alpen umschließen das Gemeindegebiet und erreichen mit dem 3.379 Meter hohen Großen Löffler an der italienischen Grenze ihre höchste Erhebung. Der Name Mayrhofen hat seine Wurzeln in einem bischöflichen Meierhof. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1200. Als die Berliner Hütte und weitere Schutzhütten in den Zillertaler Alpen ihren Betrieb aufnahmen, begann auch der Tourismus an Bedeutung zu gewinnen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Zillertalbahn eröffnet und der Fremdenverkehr nahm einen weiteren Aufschwung.

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Sehenswürdigkeiten in Mayrhofen
Heute ist Mayrhofen nicht nur ein Wander- und Skidomizil, sondern auch ein weithin bekannter Tagungsort. So finden im Europahaus regelmäßig Fortbildungen und Tagungen statt. Im Winter gilt das Skigebiet Ski Zillertal 3000 als beliebter Anlaufpunkt. Im Dezember 2006 wurde mit der Ahornbahn die größte Pendelbahn Österreichs in Mayrhofen in Betrieb genommen. Einen Blickfang stellt die Schneekarhütte, ein pyramidenförmiger Bau am Horberg dar. Die Zillertalstraße und die Zillertalbahn sorgen für eine gute Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz. Am beschaulichen Dorfplatz kommt idyllische Stimmung auf. Die Römisch-katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt öffnet ihre Türen für Besichtigungen.

  

Ötztal© Steffen 962 / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Ötztal

Das Ötztal ist ein 65 Kilometer langes Seitental des Inns. Das malerische Tiroler Tal war bereits in der Steinzeit besiedelt. Berühmtheit erlangte das Tal durch die Entdeckung der Gletschermumie "Ötzi", welche am Hauslabjoch geborgen wurde. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts genießt der Tourismus Bedeutung im Ötztal. Als Wegbereiter der touristischen Erschließung des Ötztals gilt Franz Senn. Der Gletscherpfarrer ließ zahlreiche Wanderwege anlegen. Heute verbucht die Region jährlich mehr als drei Millionen Übernachtungen. Urlauber nutzen ihre Freizeit im Ötztal, um ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen, zu alpinen Klettertouren aufzubrechen oder die Region mit dem Mountainbike zu erkunden. In der kalten Jahreszeit sollte man Skier im Gepäck haben. Winterurlaub im Ötztal führt nach Sölden. Das 4.000 Einwohner zählende Straßendorf ist ein Mekka für Skifahrer. Touristen haben die Wahl aus 148 Pistenkilometern. Über die Ötztaler Gletscherstraße lässt sich das Skigebiet am Rettenbachferner erreichen.

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Sehenswürdigkeiten im Ötztal
Am Eingang des Ötztals befindet sich das Städtchen Sautens. Die Ortschaft liegt malerisch am Fuße der Berge und besitzt zwei idyllische Pfarrkirchen, welche zu den schönsten Gotteshäusern in Tirol zählen. Die Alte Pfarrkirche wurde 1517, die neue Pfarrkirche 1831 im Stil des Spätklassizismus erbaut. Wer seine Ferien im Ötztal verbringt, wird in Umhausen das Ötzi Dorf besuchen können. Mit dem Fund des Ötzis im Jahre 1991 wurden die Forschungen um den frühsten Aufenthalt des Menschen in Tirol intensiviert. Urlauber können sich hier in die Vergangenheit entführen lassen und über die Lebensbedingungen in der Steinzeit informieren. Ein weiteres Zeugnis vergangener Zeiten ist der Hohle Stein, der unweit der Fundstelle des Ötzis entdeckt wurde. Hierbei handelt es sich um eine steinzeitliche Hirten- und Jägerstation, welche über eingeritzte Zeichen und einen Steinthron verfügt. Wanderer besuchen den Klettergarten an der sagenumwobenen Engelswand. Der Klettergarten Tumpen bietet über 70 Routen für Anfänger bis Profis. Auch der Stuibenfall ist ein beliebtes Ziel der Wanderer. Mit einer Fallhöhe von 150 Metern ist er Tirols grösster und mächtigster Wasserfall.

Sölden

Umrahmt von Bergen, Wäldern und Almen bietet Sölden ein beschauliches Bild. Die weitläufigste österreichische Gemeinde hat sich in den letzten fünfzig Jahren zu einem der meistbesuchten Fremdenverkehrsorte in Tirol entwickelt. Der Tourismus nahm mit der Erschließung der Gletscherskigebiete einen rasanten Aufschwung. Das Straßendorf verwandelte sich nach und nach in ein Touristendomizil der Extraklasse. In Sölden reihen sich Restaurants, Hotels und Geschäfte aneinander. Über die Ötztaler Gletscherstraße führt der Weg in das ganzjährlich nutzbare Skigebiet am Rettenbachferner. Vom Hoteldorf in Hochsölden haben Urlauber direkten Anschluss an das 148 Pistenkilometer umfassende Skigebiet. Durch die moderne Seilbahn Gate to the glacier wird die Verbindung zwischen Winter- und Sommerskigebiet hergestellt.

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Sehenswürdigkeiten in Sölden
Timmelsjoch
Die Hochalpenstraße Timmelsjoch hat den Spitznamen „heimliche Lücke“, da sich der frühere Saumpfad wie natürlich durch die Alpen schlängelt. Mit dem Bau der Straße wurde erst im Jahr 1955 begonnen. Die tiefste unvergletscherte Kerbe im Alpenhauptkamm wurde jedoch bereits vor Christi zum schnellen Hin und Her von Norden nach Süden über die Alpen genutzt. Fahren Sie in gemütlichem Tempo das Timmelsjoch entlang und machen Sie hier und da Halt, um sich von den Skulpturen Wissenswertes über ihren Standpunkt näher bringen zu lassen. Außerdem lohnt es sich, die unglaubliche Natur auf der Strecke über das Timmelsjoch zu fotografieren. Egal ob Sie die kurvige Straße entlang sausen oder gemächlich die verschiedenen Vegetationszonen bestaunen, die von saftig grün bis Hochgebirgslandschaft reichen, eine Überquerung der Alpen auf dem Timmelsjoch ist wirklich sehenswert.

Gaislachkogelbahn
Ihren Namen bekommt die Gaislachkogelbahn vom Berg, auf den Sie hinauf führt, nämlich den Gaislachkogel. Die Modernisierung der Gaislachkogelbahn zur modernsten und größten Doppelseilumlaufbahn weltweit kostete 38 Millionen Euro. Ein futuristisches Aussehen der extravaganten Architektur verleiht sowohl beim Anblick von außen als auch beim Transport eine besondere Atmosphäre. In zwei Sektionen werden Sie innerhalb von ca. 12 Minuten von 1.363 Metern auf 3.048 Meter Höhe gebracht. Oben angekommen können Sie bei unvergleichlichem Panoramablick und besonderer Luft im Restaurant eine unvergessliche Mahlzeit zu sich nehmen. Lassen Sie den Blick schweifen und staunen Sie über die Schönheit der Ansicht, die Ihnen die Gaislachkogelbahn ermöglicht.

Ötztaler Gletscherstraße
Auf einer Länge von 15 Kilometern führt Sie die Ötztaler Gletscherstraße von Sölden bis zu den Gletscherskigebieten Rettenbach und Tiefenbachgletscher. Auf einem Streckenabschnitt fahren Sie zudem durch den höchstgelegenen Tunnel Europas. Die höchste Straße der Ostalpen verläuft in bis zu 2.800 Metern Höhe. Dadurch bekommen Sie wunderschöne Aussichten auf einer Straße, die im Durchschnitt eine elfprozentige Steigung aufweist.

Vent
Das Bergsteigerdorf Vent ist bei Ihrem Urlaub in Sölden einen Besuch wert. Staunen Sie an der Ötzi-Fundstelle über den ältesten Fund eines europäischen Jägers. In 3200 Metern Höhe wurde der Mensch im Eis im Jahr 1991 zufällig entdeckt. Er bekam den Namen Ötzi. In Vent befindet sich zudem der Hohle Stein, eine Jäger- und Hirtenunterschlupf aus der Steinzeit. Besichtigten Sie in Vent auch das urzeitliche Jägerlager, dessen Nutzung auf 7600 v.Chr. datiert wurde. Modernere Vent Sehenswürdigkeiten bilden die in den 30er Jahren errichtete Bergesteiger-Kapelle Vent und die Freiluftgalerie Rofental, deren Kunstwerke von Künstlern aus aller Welt geschaffen worden sind.

Mineraliensammlung
Im Mineral Museum in Sölden werden dauerhaft Mineralien mit Videodokumentation ausgestellt. Nicht nur für diejenigen, die sich für Geologie interessieren, bieten die Exponate einen beeindruckenden Anblick. Die Mineraliensammlung beinhaltet den größten Einzelgranaten Europas. Bewundern Sie darüber hinaus die Amethystdruse mit ihren 820 Kilogramm oder den Sodalith, der 350 Kilogramm auf die Waage bringt. Nach dem Staunen können Sie sich im Restaurant des Gebäudes gastronomisch versorgen lassen.

Ischgl© Bunny / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Ischgl

Die Tiroler Gemeinde Ischgl entwickelte sich vom idyllischen Bergbauerndorf zum viel besuchten Tourismusort. Die Ortschaft wurde im 13. Jahrhundert besiedelt und Ende des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Urlauber in die heute 1.600 Einwohner zählende Gemeinde. In den Sommermonaten ist Ischgl ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Bergwelt der Silvretta-Gruppe. An der Pfarrkirche des Ortes startet ein Wanderweg zur Heidelbergerhütte. Eine Seilbahn befördert Urlauber zur Idalp. Die Arbeiten des regionalen Künstlers Mathias Schmidt lassen sich entlang eines Lehrpfades bestaunen. Im Winter stehen die Lifte im Skigebiet Silvretta Arena nicht still und zahlreiche hochkarätige Events werden geboten.

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Sehenswürdigkeiten in Ischgl
Neben Skispaß und tollen Events sollte auch eine Sightseeingtour durch Ischgl nicht fehlen. Entlang der Silvretta Straße reihen sich imposante Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Schloss Wiesberg in der Gemeinde Tobadill. Majestätisch thront es auf einem Felsen über der Trisannna. Das im 13. Jahrhundert erbaute Schloss befindet sich heute im Privatbesitz. Das Schloss Landeck kann man nicht nur von außen bestaunen. Die ebenfalls im 13. Jahrhundert erbaute Burg wurde 1942 von der Stadt Landeck erworben. Die massive Anlage beherbergt ein heimatkundliches Museum sowie eine Schlossgalerie und ist Kulisse für zahlreiche Veranstaltungen. Die Pfarrkirche St. Nikolaus in Ischgl zählt ebenfalls zu den sehenswerten Bauwerken. Das gotische Gotteshaus ersetzte im 18. Jahrhundert seinen Vorgänger und beeindruckt mit reichen Verzierungen im Rokoko-Stil. Die größte Kirche der Pfarrgemeinde Ischgl ist die Maria-Schnee-Kapelle in Pasnatsch. Die 1643 erbaute Kapelle ist aufgrund des geschnitzten Hochaltars und dem reichen Dekor sehenswert. Wer mehr über das Leben in den Bergen erfahren möchte, sollte auch das Alpinarium in Galtür besuchen. Als Teil einer 345 Meter langen Schutzmauer informiert das Museum unter anderem über Schnee und Lawinen.


                    

Wilder Kaiser

Der Wilde Kaiser ist eine Gebirgsgruppe in den Ostalpen. Gemeinsam mit dem Zahmen Kaiser bildet der Wilde Kaiser das Kaisergebirge. Zwischen Kufstein und St. Johann in Tirol gelegen ist das Gebirge ein Mekka für Wanderer und Wintersportler. Wilder Kaiser steht stellvertretend für die idyllische Tiroler Bergwelt, welche zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen in Österreich zählt. Der Wilde Kaiser besteht zum Großteil aus blanken Kalkfelsen. An niedrigeren Hängen sind Bergkiefern zu finden. Hier geht der Wilde Kaiser in den Zahmen Kaiser über. Beide Bergketten verbindet das 1.580 Meter hohe Stripsenjoch. Wilder Kaiser wird das Gebirge auf Grund seiner zerklüfteten Berggipfel genannt, welche mit der Ellmauer Halt in 2.344 Metern ihre höchste Erhebung erreichen.

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Am Wilden Kaiser ist eine mehrere tausend Jahre alte Siedlungsgeschichte nachweisbar. Bereits in der Steinzeit waren hier Jäger unterwegs. Die Tischofer Höhle diente ihnen als Unterschlupf. Wilder Kaiser als Bezeichnung tauchte erstmals im Jahre 1240 auf. Bis Wilder Kaiser auch zum Synonym für den Tourismus wurde, vergingen viele Jahrhunderte. Die touristische Erschließung des Gebirges setzte erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. In diese Zeit fallen auch die meisten Erstbesteigungen der umliegenden Gipfel. Beliebte Ausgangspunkte für Bergtouren sind die Erholungsorte Ellmau, Kufstein, Söll oder St. Johann in Tirol.

Sehenswürdigkeiten am Wilden Kaiser
An der Gebirgsgruppe gibt es einige schöne Orte, die Sie unbedingt erkunden sollten. Aus einer Höhe von 60 Metern stürzt der Schleierwasserfall Going von einem Felsvorsprung in die Tiefe. Nicht nur bei Spaziergängern ist die Route am Wasserfall entlang beliebt, zahlreiche Kletterer versuchen ihn zu erklimmen. Eine Burg zum Spielen für Ihre Kinder bietet der Spiele-Kaiser in der KaiserWelt. In dieser Welt können Sie unter anderem auch bei einem sportlichen Parcours zeigen, wieviel Kraft und Ausdauer in Ihnen steckt. Was bietet sich mehr für einen herrlichen Ausblick an als der Gipfel eines Berges? Von der Hohen Salve aus können Sie einen weiten Blick mit unglaublichem Panorama über das Tal und die umliegenden Gebirge genießen. Wer in seinem Urlaub auch etwas Kultur erleben möchte, kann beim Handwerksmuseum Scheffau oder beim Heimatmuseum Ellmau vorbeischauen. Dort lernen Sie mehr über die Geschichte und der Bräuche der Region um den Wilden Kaiser herum.

Kitzbühel© Wolfgang Glock / Wikimedia Commons [CC BY 3.0]

Kitzbühel

Kitzbühel liegt landschaftlich reizvoll in einer Talmulde der Kitzbüheler Ache. Die 8.300 Einwohner zählende Ortschaft im Herzen der Kitzbüheler Alpen ist seit der Bronzezeit besiedelt und wurde im 12. Jahrhundert als “Chizbuhel” erstmals erwähnt. Heute ist der Ort das Wintersportdomizil schlechthin. Hier treffen die Schönen und Reichen aufeinander, um sich den Kitzbüheler Skizirkus nicht entgehen zu lassen. Im Winter bieten 168 Pistenkilometer Skispaß vom Feinsten. Weiterhin erwarten Langläufer 40 Kilometer gespurte Loipen. Eine Attraktion stellt die Doppelseilbahn 3S-Bahn dar, welche 400 Meter über dem Boden schwebt und damit weltweit ihresgleichen sucht. Im Sommer finden Aktivurlauber in Kitzbühel 500 Kilometer Wanderwege. Als beliebte Ziele gelten die Seidl-Alm oder die Ehrenbachhöhle. Einiges an Kondition wird Wanderern abverlangt, welche den Gipfel des 1.998 Meter hohen Kitzbüheler Horns erklimmen.

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Sehenswürdigkeiten in Kitzbühel
Einen ersten Überblick über Kitzbühel verschaffen können sich Urlauber vom Turm der 1360 erbauten Katharinenkirche. Das Gotteshaus im Stil der Hochgotik verfügt über einen sehenswerten Kupferschmiedaltar. Ein Rundgang durch die von hübschen Giebelhäusern gesäumten schmalen Gassen führt vorbei an der Pfarrkirche St. Andreas, wo wertvolle Fresken die Blicke auf sich ziehen. Die spätgotische Hallenkirche wurde 1506 fertig gestellt. Neben erstaunlicher Baukunst findet man in Kitzbühel weitere Werke der bildenden Künste in der Galerie Kitz-Art. Hier kann man inspirierende Malerei bestaunen und sich über das Schaffen regionaler Künstler informieren. Über die Vergangenheit Kitzbühels und die Entwicklung der Gemeinde zum mondänen Ferienort informiert das Heimatmuseum. Technikinteressierte werden das Bergbahnmuseum in der Bergstation der Hahnenkammbahn auf 1.700 m Höhe lieben. Sehenswert – besonders für Familien – ist der Wildpark Aurach in Aurach bei Kitzbühel. Im 40 ha großen Freigehege sind rund 200 Tiere anzutreffen, darunter Steinböcke, Esel und sogar Luchse. Auch das Schaubergwerk Kupferplatte 10 km südlich von Kitzbühel verspricht jede Menge Spaß für die Familie. Mit der Grubenbahn kann man das alte Bergwerk erkunden.