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Tipps und Tricks für die perfekte Sandburg

Es duftet nach Sonnencreme und Salzwasser, die Sonne strahlt am Himmel und es weht eine leichte Brise vom Meer herüber – so erleben diesen Sommer wieder unzählige Urlauber ihre verdiente Auszeit an den Stränden überall an Deutschlands Küsten. Doch den ganzen Tag nur in der Sonne liegen und lesen? Zeit, einen absoluten Strand-Klassiker neu aufleben zu lassen: Die Sandburg.

Sandburg am Strand© Thomas Jahnke (#120179300) / fotolia.com
Eine Sandburg bauen ist nicht schwer. Man benötigt:
  • • Eimer, Schaufel und Förmchen
  • • Sand und Wasser im Verhältnis 8:1
  • • Fantasie und Kreativität

Doch so einfach, wie es klingt ist es nicht immer. Darum finden Sie hier neben einer Anleitung und Fakten rund um Bau und Haltbarkeit außerdem Wissenswertes rund um die zerbrechlichen Kunstwerke.


Kuriose Gesetze

Zugegeben, auf den erst Blick klingt es übertrieben, sich bei sorglos im Sand spielenden Kindern um rechtliche Fragen Gedanken zu machen. Der Schein trügt jedoch, denn es gibt einiges, was es zu beachten gilt.

Zum Beispiel ist auf Sylt und an manchen Stränden auf Fehmarn das Bauen von Sandburgen untersagt. Eine umfassende Übersicht zu den Verbotsregionen gibt es nicht, daher sollten sich Urlauber vor dem Ausflug an den Strand unbedingt am Urlaubsort direkt zu den bestehenden Regeln und Geboten informieren.

Dazu gehört auch, dass es an einigen Stränden Richtlinien für die Größe der Sandbauprojekte gibt. Wer also gern größere und aufwändigere Burgen auftürmt, sollte überprüfen, ob ihm nicht die ein oder andere ungewöhnliche Verordnung einen Strich durch die Rechnung macht.

Das richtige Equipment

Familien mit jungen Kindern sind in puncto Burgen bauen meist bestens aufgestellt: Förmchen, Eimer und Schaufel sind bereits im Strandgepäck verstaut. Erwachsene Burgenherrn und -fräulein, die ohne Kinder in den Urlaub fahren, müssen sich mit anderen Alltagsgegenständen behelfen und kreativ werden.

So wird aus dem Löffel im Picknickkorb eine kleine Schaufel und der Pappbecher für den Coffee To-Go dient als Eimer. Wem das nicht ausreicht, der kann bei einem Urlaub in einem touristischen Badeort oftmals Strand-Sets mit dem passenden Equipment kaufen. Auch eine Möglichkeit: Einfach mal beim nächsten Strandkorbnachbarn mit Kindern nachfragen und sich das passende Handwerkszeug für das kurzfristige Vergnügen ausleihen (oder sich gleich gemeinsam ans Werk machen). Das sorgt für gute Stimmung und ist vielleicht sogar der Beginn einer ganz neuen Urlaubsfreundschaft.

Vom Luftschloss zur Sandburg

Familie baut Sandburg
© Mammut Vision (#41014827) / fotolia.com
Sandburgen bauen will gelernt sein, deswegen kommt es nicht nur auf das Equipment, sondern auch auf die richtige Technik und das Know-how an. Zum Bau stabiler Sandgebilde ist es beispielsweise wichtig, auf die richtige Mischung von Wasser und Sand zu achten und diese ungefähr im Verhältnis von 1 zu 8 zu vermengen, damit das Fundament auch gut hält.

Wer einen Sonnenschirm hat, der kann sich einen weiteren Vorteil verschaffen: Denn im Schatten trocknet Sand langsamer und das Bauwerk wird nicht so schnell brüchig. Wer seinem Traumschloss dann zum Schluss noch den letzten Feinschliff verpassen möchte, der kann auf die altbewährten Muscheln zurückgreifen, aber auch andere schöne Dinge, wie kleine Steine eignen sich hervorragend als Dekoration.
Tipp: Die Burg nicht zu dicht am Wasser bauen, da sonst die Gefahr zu groß ist, dass eine Welle das Kunstwerk zerstört.

Sandburgen-Wettbewerbe

An den Stränden von Nord- und Ostsee gibt es jedes Jahr verschiedene Gelegenheiten, um das eigene Können als Sand-Architekt unter Beweis zu stellen. Jedes Jahr im Mai finden bspw. in Boltenhagen und Kühlungsborn Sandburgenwettbewerbe statt, bei denen jedermann, der Lust hat, teilnehmen kann. Im Juli findet außerdem auch in Strande, einem beschaulichen Örtchen nördlich von Kiel an der Ostsee, ein kleiner Contest statt.

Fazit: Nicht nur für Kinder

Wer denkt, Sandburgen wären nur was für die kleinsten Familienmitglieder, der irrt gewaltig! Am meisten Spaß macht das Sommerhobby, wenn die ganze Familie mitmacht und alle zusammen sich ihr eigenes kleines Traumschloss erschaffen. Doch egal, ob mit den besten Freunden, dem Partner oder der Familie: Das Wichtigste ist, dass es Spaß macht und alle eine unvergessliche Gemeinsamzeit erleben.


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