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Amrums schönste Sehenswürdigkeiten

Leuchtturm auf Amrum© JFL Photography (#113887037) / fotolia.com

Amrum bietet Urlaubern ganz besondere naturelle und kulturelle Highlights. So können Sie sich beispielsweise in der Alten Mühle über die Geschichte der Insel informieren oder den Ausblick vom Leuchtturm der Insel aus genießen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Wattwanderung zu der Nachbarinsel Föhr.

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Die schönsten Bauwerke Amrums

Amrumer Leuchtturm

Leuchtturm auf Amrum
Amrums Wahrzeichen
© KerstinKuehne (#86378559) / fotolia.com
Der 1975 in Betrieb genommene Leuchtturm ist das bekannteste Wahrzeichen der Insel und das größte Leuchtfeuer der gesamten Nordseeküste. Für Besucher ist diese Amrumer Sehenswürdigkeit auf jeden Fall einen Besuch wert.

Über 295 Stufen muss ein jeder auf sich nehmen, um auf die Aussichtsplattform zu gelangen. Dieser Weg lohnt sich, denn es bietet sich ein großartiger Panoramablick über die gesamte Insel, die Nordsee und bei guter Sicht sogar bis nach Helgoland.

Der Turm kann im Sommer von Montag bis Freitag besucht werden und auch im Winter bietet der Turm jeden Mittwoch einen herrlichen Ausblick.

Quermarkenfeuer

Quermarkenfeuer auf Amrum
Kleinster Leuchtturm von Amrum
© bevisphoto (#74186085) / fotolia.com
In Norddorf auf Amrum befindet sich ein winziger, aber wichtiger Bruder des Amrumer Leuchtturms, das Quermarkenfeuer. Dieses nördlichste Leuchtfeuer der Insel ist nur acht Meter hoch und gehört damit zu den Zwergen unter den Leuchttürmen.

Erbaut wurde es 1906 auf einer erhöhten Düne, sodass das leitende Licht eine Höhe von bis zu 22 Metern erreicht. Das Quermarkenfeuer auf Amrum markiert mit den Farben rot, weiß und grün einen speziellen Bereich im Fahrwasser und leuchtet Schiffen den Weg.

Zu finden ist es südwestlich von Norddorf – bei einem Spaziergang von der Vogelkoje in Richtung der Sandbank Kniepsand kann man es nicht verfehlen.

St. Clemens

Kirche St. Clemens auf Amrum
Amrums größtes Gotteshaus
© Silke Koch (#61265275) / fotolia.com
Die größte Kirche Amrums ist die St. Clemens Kirche in Nebel an der Ostküste der Insel. Das evangelisch-lutherische Gotteshaus wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut. Die St. Clemens Kirche verfügt über einige Kunstschätze, die man sich bei einem Urlaub auf Amrum unbedingt einmal ansehen sollte.

Dazu gehört eine hölzerne Apostelgruppe aus der Zeit der Frühgotik, die angeblich in einer Sturmflut angeschwemmt wurde, sowie ein romanischer Taufstein aus rötlichem Granit und ein Flügelaltar, der die vier Evangelisten zeigt.

Sehenswert ist auch der sich direkt an der Kirche befindende Friedhof. Hier sind etwa 150 Grabsteine aus der Zeit zwischen 1670 und 1830 zu bewundern, von denen viele wegen ihrer aufwändigen, in Stein gemeißelten Darstellungen unter Denkmalschutz stehen.

Sandburgen und Hippie-Hütten

Wenn Sie einen Spaziergang auf dem Kniepsand unternehmen, sollten Sie die wundervoll bunten und fantasievollen Hippie-Hütten besuchen. Die aus Strandgut zusammen gestellten Bauwerke wurden zunächst von der Inselverwaltung abgerissen, doch mittlerweile verschönern Sie das Strandbild. Die farbenfrohen Bauten ergeben ein fröhliches Bild und sind schon von Weitem gut zu erkennen. Die Hütten liegen etwa einen Kilometer nördlich des Strandzugangs von Nebel am Dünenrand. Im Dünenvorland finden Sie die "Panchos Burg", die größte Hippie-Burg Amrums.



Natur erleben auf Amrum

Wattwanderungen

Wattwanderung bei Amrum
Naturschutzgebiet und Weltnaturerbe entdecken
© powell83 (#118800778) / fotolia.com
Amrum liegt inmitten der faszinierenden Natur des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres. In dem größten zusammenhängenden Feuchtgebiet Europas leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, wodurch wiederum Vögel und Seehunde angelockt werden, die sich hier satt fressen können.

Jedes Jahr kommen zahlreiche Besucher auf die nordfriesischen Inseln, um die Besonderheit des Naturschutzgebietes zu entdecken. Dafür werden spannende Wattwanderungen von erfahrenen Wattführern angeboten, die die Teilnehmer über die Flora und Fauna des faszinierenden Lebensraumes informieren.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Wanderung bis zur Nachbarinsel Föhr. In gut zwei Stunden ist bei Ebbe die Überquerung der Nordsee zwischen den beiden Inseln zu Fuß möglich – eine einmalige Erfahrung. Die Wanderungen starten in einem kleinen Marschgebiet zwischen Steenodde und Wittdün.

Kniepsand

Der Kniepsand ist eine etwa 15 km lange und 1,5 km breite Sandbank vor der Küste Amrums. Der Kniepsand ist bei Sonnenanbetern und Badegästen sehr beliebt, da er einen flachen, sandigen Einstieg in die Nordsee ermöglicht. Aber auch Spaziergänger und Jogger kommen gerne an den Kniepsand, wo sie kilometerweit am Strand entlanglaufen können, ohne eine Straße überqueren zu müssen.

Bis in die 1960er Jahre trennte sie noch ein Priel, mittlerweile liegt der Kniepsand direkt an Amrums Westküste und bildet einen etwa 10 km² großen Strand aus feinem weißen Sand. Da sich die Sandbank weiterhin im Meer bewegt, wird der Strand an dieser Stelle jedoch nicht immer existieren, sondern in den folgenden Jahrzehnten vermutlich um Amrum herumwandern.

Vogelschutzgebiet Amrum Odde

Vogel- und Naturliebhaber sollten der Nordspitze Amrums einen Besuch abstatten. Die Amrumer Odde ist etwa 2 km lang und bis zu 200 m breit. Sie wird von zahlreichen Vögeln als Brut- und Nistplatz genutzt und steht dadurch unter Naturschutz. Teilweise kann man sogar Seehunde und Kegelrobben beobachten, die sich in Strandnähe aufhalten.

Der Verein Jordsand, der sich um den Schutz von Vögeln und der Natur kümmert, bietet zwischen April und Oktober zahlreiche Führungen an. Ein Vogelwärter führt interessierte Besucher durch das Naturschutzgebiet und erzählt spannende Geschichten über Tiere, Pflanzen und die Natur an der Nordseite Amrums. Von einer Aussichtsplattform hat man bei gutem Wetter einen tollen Blick auf die Nachbarinseln Föhr und Sylt.



Die Zeitzeugen Amrums

Öömrang Hüs

Friesenhaus Öömrang Hüs auf Amrum
Friesisches Heimatmuseum
© greenpapillon (#60393027) / fotolia.com
Das Friesenhaus aus dem 18. Jahrhundert wird als Heimatmuseum genutzt und zeigt interessante Details aus der Lebensweise der Nordfriesen. Die hier ausgestellte Wohnstube, das so genannte "Kapitänszimmer", diente im 18. Jahrhundert gleichzeitig auch als Küche und Schlafzimmer.

Das älteste Ausstellungsstück ist ein Ofen aus dem 17. Jahrhundert, der sich vor einer kreativ gestalteten Wand aus Fliesen eines alten Schiffes befindet. In diesem Zimmer lebte übrigens der Amrumer Kapitän Hark Nickelsen, dem neben der Wohnstube auch die Ausstellung "Unter Sklaven und Piraten – Die abenteuerliche Geschichte des Amrumer Kapitäns Hark Nickelsen" gewidmet ist.
Das Öömrang Hüs ist in der Hauptsaison von Montag bis Freitag zwischen 11 und 13.30 Uhr, von Montag bis Samstag zusätzlich von 15 bis 17 Uhr geöffnet. In der Nebensaison öffnet es nur am Nachmittag (15-17 Uhr) seine Pforten. An Sonn- und Feiertagen ist das Öömrang Hüs geschlossen.

Alte Mühle und Heimatmuseum

Alte Mühle auf Amrum
Amrumer Frühgeschichtsmuseum und Windmühle
© PixelPower (#29423684) / fotolia.com
Wenn man das Örtchen Nebel durchquert, stößt man am südlichen Ortsrand auf eine alte Windmühle, die hier zwischen 1770 und 1771 erbaut wurde.

Seit der Museumseröffnung 1964 können sich Besucher sowohl über die Geschichte der Mühle als auch über die Natur und die Lebensweise auf Amrum informieren. Eine Besonderheit der Amrumer Mühle ist die Möglichkeit, sich hier das Ja-Wort zu geben.

Archäologische Ausgrabungen

Amrum hat neben der wunderschönen Natur auch einige archäologische Highlights zu bieten. Überall auf der Insel verteilt befinden sich Ausgrabungen unterschiedlicher historischer Anlagen, die vermutlich bis in die Bronzezeit zurückführen.

Im Osten Amrums ist ein Feld mit alten Hügelgräbern zu bewundern, das wahrscheinlich im Mittelalter von einfallenden Wikingern angelegt wurde. Die Herkunft des größten Hügels wird auf die Bronzezeit geschätzt. Auch auf dem Weg in das Süddorf kommt man an einem ähnlich alten Grab vorbei, dem so genannten Klaffhugh, das ebenfalls aus der Bronzezeit stammt.

Neben zahlreichen Hügelgräbern gibt es auf der Insel auch eine beeindruckende Wallanlage zwischen den Örtchen Nebel und Steenodde. Bei dem sogenannten "Krümmwal" handelt es sich um einen halbkreisförmigen Wall, der vermutlich aus der Wikingerzeit stammt. Seine Funktion ist bis heute ungeklärt.

Vogelkoje

In der Vogelkoje auf Amrum wurden im 19. und 20. Jahrhundert über 400.000 Enten gefangen. Heute kann das Gebiet besichtigt werden und ist mit dem kleinen Teich und dem Baumbestand ein beliebter Ort für Spaziergänger und Naturliebhaber.

Die Vogelkoje ist ein künstlich angelegter Fanggarten für Enten. Hierfür wird ein Teich mit einem Netz überspannt. Gezähmte Enten sollen Wildenten durch Öffnungen an den Seiten in die Falle locken. Auf den Nordfriesischen Inseln setzte sich diese Art des Entenfangs im 18. Jahrhundert durch. Auf Föhr, Sylt, Amrum, Nordstrand und Pellworm wurden bis ins 20. Jahrhundert hinein einige Millionen Wildenten gefangen.


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