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Berchtesgadener Land Freizeitaktivitäten

Um Langeweile in Ihrem verdientem Urlaub zu vermeiden, haben wir für Sie einige interessante Aktivitäten in Berchtesgadener Land und im Markt Berchtesgaden zusammengetragen. Sie finden hier jede Menge Informationen über den Sport oder Informationen über einen schönen Abenteuertag für Ihre Kinder. Die zusammengefassten Texte helfen Ihnen einen schönen und spannenden Urlaub zu planen.

Sportaktivitäten

Radfahren

Im Berchtesgadener Land ist man auf Radfahrer und Biker bestens eingestellt. Auf einer Streckenlänge von über 550 Kilometern gibt es 14 gut ausgeschilderte Radrouten, die unterteilt und miteinander verbunden sind. Darüber hinaus gibt es noch vier Touren nach Salzburg und drei örtliche Radwege im Raum Bad Reichenhall. Die Auswahl reicht von gemütlichen Radel-Partien für Einsteiger und Familien bis hin zu sportlichen Bergtouren. An den meisten Ausgangspunkten der Routen befinden sich Parkplätze und nahegelegene Bahnstationen – die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Nahverkehrszügen kostenlos. Wer mit dem Mountainbike auf Tour gehen möchte, findet auf einer Streckenlänge von über 700 Kilometern 31 unterschiedliche Routen, die von leicht bis schwer ausgeschildert sind. Darüber hinaus haben sich rund um Berchtesgaden viele Hotels und Pensionen auf radelnde Gäste eingestellt, darunter das „Hotel Edelweiß“, wo auch Fahrräder verliehen werden. Neben Servicematerial für Reparaturen werden Radkeller und Trockenräume sowie Kartenmaterial mit Tourenvorschlägen angeboten. Fahrräder und Mountainbikes leihen, kann man in Berchtesgaden weiterhin bei „Sport M&imp;R Brandner“ in der Bergwerkstraße. Hier werden auch Service- und Reparaturleistungen rund ums Rad angeboten.

Rafting

Beim Rafting ist Teamgeist gefragt. Schließlich sitzen alle in einem Boot, das über rasante Wellen und Stromschnellen gesteuert werden muss. Bereits bei den Trockenübungen an Land wird das richtige Paddeln geübt, damit das Schlauchboot nicht in eine Schieflage geraten kann. Darüber hinaus werden alle wichtigen Grundregeln für das Verhalten im Wildwasser erklärt. Wer das Abenteuer Rafting erleben will, kann einen wilden Ritt auf der Berchtesgadener Ache wagen. Insgesamt vier Fahrten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen bietet das „Rafting-Center Berchtesgaden“ vor Ort an. In Begleitung eines ausgebildeten Bootsführers können Einsteiger auf der Fun-Erlebnistour erste Erfahrungen sammeln, während die Sportler- oder Watzmann-Tour für Fortgeschrittene geeignet ist. Die komplette Wildwasserausrüstung wird vom Rafting-Center zur Verfügung gestellt, selber mitzubringen sind Badesachen, Handtücher und Sportschuhe. Die Touren dauern je nach Schwierigkeitsgrad und Einstiegsstelle circa 2,5 bis 5 Stunden. Mitfahren dürfen Kinder bereits ab einem Alter von 6 Jahren in Begleitung.

Skifahren

Wenn der Schnee fällt, verwandelt sich das Berchtesgadener Land in ein zauberhaftes Wintermärchen, das nicht nur Romantiker, sondern auch alpine Skifahrer begeistert. Unterhalb des Watzmanns verteilen sich fünf unterschiedliche Skigebiete mit rund 60 Pistenkilometern. Während Familien die sanften Pisten am Hochschwarzeck zu schätzen wissen, kommen Könner am Jenner auf ihre Kosten. Snowboarder treffen sich am Götschen in der Halfpipe, auf der auch regelmäßig nationale und internationale Wettkämpfe ausgetragen werden. Für Einsteiger sind die langen, leichten Pisten am Obersalzberg und Roßfeld ideal.

Klettern

Bevor man sich draußen am Berg versucht, ist ein Kletterkurs in der Halle sinnvoll. Hierbei geht es vorrangig um entsprechende Kenntnisse der Sicherungstechnik. Aber auch Fortgeschrittene und Profis finden in solchen Hallen echte Herausforderungen – und das bei jedem Wetter. Das neue „Kletterzentrum Bergsteigerhaus Ganz“ in Bischofswiesen gehört seit Fertigstellung der Boulderhalle zu den größten Kletterhallen in der Region. Auf rund 2.000 Quadratmetern Kletterfläche verteilen sich über 200 Routen von leicht bis schwer. Auch geführte Anfänger-Klettertouren helfen, um sich in der Bergwelt sicher zu bewegen. Diverse Klettersteige, sogenannte „Via Ferratas“, finden sich rund um Berchtesgaden. Es sind mit Drahtseilen und Eisenstiften gesicherte Wege im Felsbereich mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die ersten Schritte in der Vertikalen erlernt man etwa in der „Klettersteigschule Berchtesgaden“ oder mit „R-E-T Berchtesgaden“. Die Kurse inklusive Ausrüstung richten sich an Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren.

Wandern

Im Berchtesgadener Land finden Wanderer ihr Eldorado im Nationalpark rund um den Königssee. Das über 230 Kilometer lange Wegenetz führt vorbei an blühenden Almen, klaren Gebirgsbächen und märchenhaften Seenlandschaften. Auf manchen Routen begegnen Wanderer sogar dem „Toten Mann“, der „Steinernen Agnes“ oder der „Schlafenden Hexe“. Spannend sind auch die Touren entlang des Watzmanns und eine Wanderung zum Kehlsteinhaus - jeweils mit fantastischen Aussichten. Wer lieber gemütlich unterwegs ist, folgt dem „Soleleitungsweg“ ab Berchtesgaden oder Ramsau.

Golfplätze

Auf den Golfplätzen im Berchtesgadener Land spielt das Auge mit. Da ist schon hohe Konzentration gefragt, um sich von der imposanten Bergwelt nicht ablenken zu lassen. Mit Blick auf den Watzmann, Kehlstein und auf Berchtesgaden schlägt man am Obersalzberg ab. Hier bietet der „Golf-Club Berchtesgaden“ eine 9-Loch-Anlage Par 70 in wunderschöner Kulisse. Fantastische Fairways und schnelle Grüns sowie Bäche und Teiche begleiten den Spieler während der gesamten Runde. Wer den beliebten Rasensport erlernen oder sein Handicap verbessern möchte, kann in der Golfschule Einzel- oder Gruppenunterricht nehmen. In allen Kursen sind Leihschläger, Übungsbälle, Rangegebühren und Videoanalysen enthalten. Im Restaurant „Kasnockenwirt“, mit herrlicher Sommerterrasse, werden typisch bayerische Speisen und gesunde Salate serviert.

Tandemfliegen mit dem Gleitschirm

Die wunderbare Landschaft rund um den Watzmann und den Königsee begeistert schon vom Boden oder einem der Berggipfel aus die Menschen. Unvergleichlich ist dieser Anblick aus der Luft. Bei einem Tandemflug mit einem Gleitschirm von einem der Berge im Berchtesgadener Land erlebt man dieses tolle Panorama aus einer unbeschreiblichen Perspektive noch einmal viel intensiver. Den Traum vom im Berchtesgadener Land Fliegen kann man sich mit einem Gutschein über einen Tandemflug mit dem Gleitschirm sehr leicht erfüllen: Mein Traumflug.

Motorradtouren

Kurvige Landstraßen schlängeln sich durch das Berchtesgadener Land. Sie führen durch idyllische Wälder, vorbei an malerischen Seen und hoch hinaus in die spektakuläre Bergwelt. Traumstraßen für traumhafte Motorradtouren, die besonders von Berchtesgaden aus in reizvolle Richtungen führen. Etwa nach Österreich ins Salzburger Land oder auch innerhalb Bayerns bis zum Chiemsee.

Roßfeld Panoramastraße (Streckenlänge ca. 35 Kilometer)
Die höchstgelegene Panoramastraße Deutschlands führt den Biker unmittelbar in die hochalpine Bergwelt des Berchtesgadener Landes. Von Berchtesgaden erreicht man auf der B 305 in Richtung Salzburg nach nur vier Kilometern die Auffahrt der mautpflichtigen Panoramastraße. Sie ist über 15 Kilometer lang und führt hinauf bis auf knapp 1.600 Metern Höhe. Viele Kurven und alte Brückenbauwerke sorgen für eine abwechslungsreiche Tour mit unschlagbaren Aussichten. Oben angekommen, findet man die höchstgelegene (mit dem Fahrzeug erreichbare) Gaststätte Deutschlands – den „Ahornkaser“.

Berchtesgaden – Chiemsee – Berchtesgaden (Streckenlänge ca. 135 Kilometer)
Badesachen einpacken und los geht’s zum wunderschönen Chiemsee. Die Fahrt zu Bayerns größtem See führt durch idyllische Gegenden und bekannte Urlaubsorte. Von Berchtesgaden startet man auf der B20 und fährt über Bad Reichenhall zum Thumsee. Hier führt die Strecke entlang des bewaldeten Antonibergs über Inzell in den Wintersport- und Luftkurort Reit im Winkel. Weiter geht es auf dem Maserer-Pass nach Unterwössen und Grassau. Hier fährt man in Richtung Übersee in die Gemeinde Feldwies, die direkt am Chiemsee liegt. Zurück wieder nach Grassau in Richtung Staudach - Bergen - Siegsdorf über Inzell nach Schneitzlreuth. Dort in Richtung Ramsau über das Wachterl nach Berchtesgaden.

Berchtesgaden – Wolfgangsee – Berchtesgaden (Streckenlänge ca. 150 Kilometer)
Diese reizvolle Tour führt über abwechslungsreiche Höhen und Tiefen zu einem der größten und bekanntesten Seen in der Region Salzkammergut. Von Berchtesgaden fährt man auf der B 305 nach Hallein (Österreich) und von dort auf der B 159 bis nach Golling. Weiter geht es auf der B 162 in Richtung Abtenau. Vor Abtenau folgt man der beschilderten Auffahrt zur Postalm, wo eine sehr schöne Höhenstraße (mautpflichtig) nach Strobl am Wolfgangsee führt. Entlang des Sees geht es weiter bis nach St. Gilgen, dem Geburtsort von Mozarts Mutter. Über den Fuschlsee erreicht man Hof bei Salzburg und die Gemeinde Koppl. In Koppl geht es links in Richtung Hallein, dort folgt man der Beschilderung nach Berchtesgaden.



Familien- und Teamaktivitäten

Burg Hohenwerfen

Könnten diese Mauern sprechen, hätten sie viel zu erzählen über große Herrscher, Erzbischöfe und angebliche Hexen, die auf der Burg Hohenwerfen gefangen gehalten wurden. Seit über 900 Jahren thront die mächtige Festung auf einem 155 Meter hohen Felsen über dem Salzachtal. Sie wurde zeitgleich mit der Festung Hohensalzburg erbaut und diente viele Jahrhunderte lang als Verteidigungsanlage. Große Teile der Burg wurden während der Bauernkriege zerstört und von Landesfürsten allmählich wieder aufgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Hohenwerfen vorwiegend als Jagdschloss genutzt, das über eine große Kunst- und Waffensammlung verfügte. Heute gilt die Burg als eines der besterhaltenen Bauwerke aus dem späten Mittelalter. Wer Hohenwerfen besuchen möchte, sollte mindestens einen halben Tag einplanen, denn hier gibt es viel zu entdecken: Burgführungen, Waffenausstellungen, Inszenierungen über die Baugeschichte, Ritterladen, Falknereimuseum und Landesfalkenhof mit täglichen Greifvogelvorführungen. Darüber hinaus bietet die Erlebnisburg einen umfangreichen Veranstaltungskalender, darunter Brauchtums-Nachmittage, Nachtführungen, mittelalterliches Theater oder Märchenwanderungen. Zum Mittagessen oder traditionellem Ritteressen für Gruppen lädt die Burgschenke ein. Im Sommer sitzen die Gäste im idyllischen Burggarten und können das bunte Treiben genießen. Das Angebot der familienfreundlichen Gerichte reicht von Wiener Schnitzel und Burger über hausgemachte Sülze bis hin zu Kaffee, Kuchen, Strudel und Eis. Hohenwerfen ist von April bis November geöffnet, die Flugvorführungen finden zwei bis dreimal täglich statt. Der österreichische Ort Werfen liegt rund 40 Kilometer von Berchtesgaden entfernt und ist über die Salzachtalstraße/B159 zu erreichen.

Floßbau

Um ein Floß zu bauen, braucht es viele Talente. Einer ist Konstrukteur, ein anderer übernimmt die Organisation und ein weiterer motiviert die restliche Gruppe nicht aufzugeben, wenn es auf Anhieb nicht klappen sollte. Mit Teamgeist, Ausdauer und Kreativität sieht man bald spannende Resultate. Ist das Floß tragfähig selbst wenn alle „Mitarbeiter“ drauf sitzen? Und hält es Strömungen und rasanteren Passagen stand? Wer das Abenteuer Floßbau einmal erleben möchte, der findet beim Rafting-Center Berchtesgaden die geeignete Location. Am Ufer der Ache bekommt das Team zunächst eine grobe Einweisung in die vorliegenden Materialien, darunter Tonnen, Reifen, Baumstämme und Seile. Darüber hinaus gibt es Sicherheitshinweise, falls das Floß Schiffbruch erleiden sollte. Das Baumaterial ist so angelegt, dass es unglaublich viele Möglichkeiten gibt, daraus ein Floß zu bauen. Familien mit Kindern werden an dieser kniffligen Aufgabe sicher ihren Spaß haben. Ab einer Teilnehmerzahl von sechs Personen kann das spannende Event bis zu fünf Stunden dauern, inklusive Prüfung der Seetauglichkeit auf der Ache. Helme, Neoprenanzüge und Schwimmwesten werden vor Ort zur Verfügung gestellt. Weiterhin wird das Team beim Bau und der anschließenden Floßfahrt von einem erfahrenen Guide begleitet. Mitbringen sollte man Badesachen, Handtücher sowie Sportschuhe – und eine gute Portion Teamwork. Schließlich sitzen am Ende alle in einem Boot.



Freibäder und Badeseen

In und um Berchtesgaden können kleine Wassermänner und Badenixen was erleben. Viele Freibäder und Naturseen laden in den Sommermonaten zum Planschen, Schwimmen und Rutschen ein. Direkt vor Ort bietet die „Watzmann Therme“ perfekten Badespaß für die ganze Familie. Kleinere Kinder finden ihre eigene Wasserwelt im farbenfrohen Eltern-Kind-Bereich, die Größeren vergnügen sich im Spaß- und Erlebnisbecken mit Strömungskanal und Unterwasserliegen oder ziehen im Sportbecken ihre Bahnen. Das Highlight der „Watzmann Therme“ ist die 80 Meter lange Blackhole-Rutsche mit Lichteffekten und Zeitnahme. Gesund baden lässt es sich im großen Sole-Außenbecken, wo ein Wasserfall für die nötige Erfrischung sorgt.
Im „Schornbad“ in Schönau hat man einen fantastischen Blick auf die imposante Bergwelt. Die große Liege- und Spielwiese lädt zum Entspannen oder Herumtoben ein. Verschiedene Rutschen, Sprungtürme und Wasserspiele locken große und kleine Gäste in das idyllische Freibad am Königssee. Darüber hinaus findet man in den Bädern von Bad Reichenhall oder Marktschellenberg ein schönes Plätzchen unter der Sonne.
Abtauchen inmitten herrlicher Berge kann man in Deutschlands größtem Naturbad „Aschauerweiher“. Am Rande des Bischofwiesener Märchenwaldes gelegen, gibt es hier schattenspendende Bäume und tolle Attraktionen für Kinder. Weitere beliebte Badeseen in der Nähe von Berchtesgaden sind der „Abtsdorfer See“ bei Salzburg und der „Thumsee“ bei Bad Reichenhall.
Im Berchtesgadener Salzheilstollen sollte man tief durchatmen, denn da unten, 120 Meter unter der Erdoberfläche, ist die Luft besonders gesund. Eingehüllt in dicke Decken, umgeben von Ruhe und gedämpftem Licht, entspannen die Besucher bei 12 Grad Celsius am leise plätschernden Solebrunnen. Hier gibt es keinen Elektrosmog oder radioaktive Strahlen, sondern feuchte, salzhaltige Luft, die auf die Selbstheilungskräfte des Körpers einwirkt. Besonders für Menschen mit Atemwegserkrankungen, Neurodermitis oder Muskelschmerzen ist die zweistündige Unter-Tage-Therapie bestens geeignet. Aber auch Gäste, die sich nach Tiefenentspannung sehnen, finden im Salzheilstollen perfekte Bedingungen. Der Heilstollen befindet sich im „Salzbergwerk Berchtesgaden“, das auch besichtigt werden kann. Die sogenannten Gesundheitseinfahrten finden einmal täglich mit der Grubenbahn statt. Bis zu 50 Gäste können es sich in dem 850 Quadratmeter großen Raum auf den warmen Liegen bequem machen. Weiterhin werden im Stollen Nachteinfahrten angeboten, bei denen der Focus auf einer musikalischen Reise während der Nacht liegt.

Rodelbahnen

Sommerrodelbahnen

Wer die Geschwindigkeit und ein wenig Nervenkitzel liebt, kann in der Nähe von Berchtesgaden auf zwei Sommerrodelbahnen in Richtung Tal rasen. Am Obersalzberg kommt in der 600 Meter langen Metallrinne richtiges Bobfahrerfeeling auf. Bereits Kinder ab einem Alter von acht Jahren dürfen den Bremshebel selbst in die Hand nehmen, um ihr eigenes Tempo zu bestimmen. Kleinere Gäste fahren in Begleitung ihrer Eltern bis zum „Alpengasthof Hochlenzer“ hinab. Hier gibt es neben leckeren Schmankerln auch eine Kart-Bahn und Euro-Bungy. Eine der längsten Sommerrodelbahn Österreichs liegt in Bad Dürrnberg nahe der Landeshauptstadt Salzburg. Von der Talstation der Zinkenlifte geht es mit dem Sessellift auf den Zinkenkogel. Von dort startet die 2,2 Kilometer lange und rasante Fahrt ins Tal. Mit bis zu 40 Stundenkilometern sausen die „Schlitten“ durch Kurven, Hügel und Wälder. Wem das zu schnell ist, der darf abbremsen – oder einkehren in den „Berggasthof Zinkenstüberl“, wo auch ein Berg- und Skimuseum untergebracht ist.

Naturrodelbahn Hirscheckblitz

Der Klassiker unter den Wintersportarten wird immer beliebter. In beinah jedem Skigebiet gibt es präparierte Rodelbahnen. So auch am Hochschwarzeck in Ramsau bei Berchtesgaden. Hier macht die Naturrodelbahn „Hirscheckblitz“ ihrem Namen alle Ehre. Die etwa 2,3 Kilometer lange Bahn schlängelt sich durch den verschneiten Winterwald. Rasante Traversen wechseln mit Kurven und kurzen Steilstücken. Bei der Streckenführung hat Rodellegende Georg Hackl mitgewirkt, entsprechend sportlich sind bereits die ersten Meter. Das Gefälle wechselt ständig zwischen 14 und 22 Prozent, die Kehren sind sehr gut abgesichert, der Auslauf groß genug und das Ziel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hirscheck-Sessellifts. Die Strecke ist eine reine Rodelbahn, die nicht von entgegenkommenden Fußgängern beeinträchtigt wird. Farbige Hinweisschilder entlang der Bahn weisen rechtzeitig auf Kehren, Kurven, Steilstücke und Gefahrstellen hin. Auch wurden sechs Wartebuchten am Rand der Rodelbahn angelegt, um zu pausieren oder schnellere Rodler passieren zu lassen. Darüber hinaus sorgen Netze und ausreichend Sturzräume für die nötige Sicherheit. Der „Hirscheckblitz“ wurde beim ADAC Rodelbahnen-Test 2012 zum Testsieger gekürt. Der rasante Rodelspaß über 400 Höhenmeter dauert mit kurzen Zwischenstopps gute zehn Minuten. Alternativ zum Sessellift ist der Aufstieg über einen separaten Winterwanderweg möglich. Für Gäste ohne Schlitten gibt es einen Rodelverleih an der Berg- und Talstation. Die Benutzung der Rodelbahn ist kostenlos.



Shopping

Rund um den historischen Marktplatz findet man die meisten der über 100 Fachgeschäfte in Berchtesgaden. Hier, in den autofreien Gassen inmitten altehrwürdiger Bürgerhäuser, lässt es sich entspannt shoppen. Die meist inhabergeführten Läden bieten eine große Auswahl in Sachen Mode, Tracht, Sport, Kulinarik und Kunsthandwerk. Wer auf der Suche nach einem Souvenir ist, sollte sich die berühmten Holzarbeiten anschauen, die in der „Berchtesgadener Handwerkskunst“ (Schlossplatz 1 ½) oder in der „Holzschnitzerei Streitfelder“ (Metzgerstraße 2) angeboten werden. Handgearbeitetes und bemaltes Geschirr gibt es in der „Keramikmanufaktur v. Hoesslin“ (Schlossplatz 5) oder bei „Anne’s Tonart“ (Am Fischerbichl 1). Weitere Einkaufstraßen nahe Berchtesgaden befinden sich in der Fußgängerzone von Bad Reichenhall und im Ortskern von Freilassing. Hier kann man in den jeweils rund 200 Fachgeschäften stöbern und nach Herzenslust einkaufen. Für eine Shopping-Tour durch Salzburg sollte man einen ganzen Tag einplanen. In den charmanten Gassen der Altstadt laden über 900 Geschäfte zum Bummeln und Geld ausgeben ein. Hot Spots sind die Judengasse, der Mozartplatz und die Goldgasse. Kleine Besonderheiten findet man in der Kaigasse, in der Ava-Passage oder auf der anderen Salzach-Seite im Mirabellviertel. Wer seine Kreditkarte richtig zum Glühen bringen möchte, geht zum Einkaufen in den Salzburger „Europark“. In den über 130 Shops, allesamt unter einem Dach, ist sicher für jeden das Passende dabei. Und während die Eltern nach einem hübschen Mitbringsel suchen, werden ihre Kinder im Kidsclub von Erziehern betreut. Darüber hinaus gibt es im „Europark“ den größten Indoor-Spielplatz Salzburgs und viele spannende Events für Kinder. Das Shoppingcenter ist wochentags bis 19:30 Uhr, am Freitag bis 21:00 Uhr und am Samstag bis 18:00 Uhr geöffnet.

Sommernachtskonzert am Thumsee

In den Sommermonaten verwöhnt die „Bad Reichenhaller Philharmonie“ Urlaubsgäste mit fast täglicher Kur-Musik. Für zwei Wochen im Jahr bildet das Kurhaus die glanzvolle Kulisse für das Sommerfestival „Alpenklassik“. Für weitere kulturelle Hochgenüsse sorgt die „Bad Reichenhaller Philharmonie“ mit Musiktagen, die unter einem bestimmten Motto stehen. Den traditionellen musikalischen Höhepunkt bildet alljährlich das Sommernachtskonzert am Thumsee. Unter dem Motto „Der Thumsee brennt“ werden Mitte Juli unter der Leitung von Chefdirigent Professor Christoph Adt berühmte, spritzige und ergreifende Melodien vor atemberaubender Bergkulisse geboten. Gekrönt wird das Konzert von einem großartigen Feuerwerk, das den See unter musikalischer Begleitung in herrlich bunte Farben taucht. Weil es am Thumsee keine Parkmöglichkeit gibt, fahren ab 18:30 Uhr vom Bad Reichenhaller Festplatz und vom Parkplatz der „Rupertus Therme“ kostenlose Shuttle-Busse. Erfahrene Konzertbesucher bringen außer einem Picknickkorb auch Decken oder Sitzkissen mit und platzieren sich auf der festlich ausgeleuchteten Madlbauer-Wiese. Sehr beliebt sind auch die Plätze in den Restaurants am See, die man rechtzeitig reservieren sollte.