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Sehenswürdigkeiten in der Eifel

Das Ahrtal© Albert Gr. / Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0]


Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten in der Eifel: Egal ob ein frostiger Besuch in den Eishöhlen von Birresborn, eine Klettertour im Mosel Adventure Forest oder eine Fahrt über den Nürburgring, die Eifel hat viele Attraktionen zu bieten.

Die Highlights der Eifel

Die Teufelsschlucht in der Südeifel
Der Dietzenley in der Vulkaneifel
Die Kakushöhle in der Nordeifel
Terra Vulcania in der Vordereifel
Die Nürburg im Ahrtal
Festung Ehrenbreitstein an der Mosel


Burgen und Schlösser in der Eifel

Im gesamten Eifelraum befinden sich eine Vielzahl an Schlössern, Burgen und Burgruinen. Großartige architektonische Meisterleistungen und spannende Geschichten hinter den alten Gebäuden machen eine Besichtigung zu einem tollen Urlaubserlebnis.

Festung Ehrenbreitstein

Die Festung Ehrenbreitstein befindet sich auf dem gleichnamigen Berg, der sich gegenüber dem deutschen Eck, der Mündung der Mosel in den Rhein, 118 Meter über Koblenz erhebt. Seit 2002 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe "Oberes Mittelrheintal". In der Burg befinden sich verschiedene Institutionen, wie das Landesmuseum Koblenz und eine Jugendherberge.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Festung Ehrenbreitstein im 12. Jahrhundert, ab Mitte des 13. Jahrhunderts diente sie den Trier Erzbischöfen als Residenz, weshalb sich hier das Archiv und die Schatzkammer des Trierer Erzbistums befinden. Nach der Zerstörung der Festung im Frieden von Lunéville 1801 wurde sie zwischen 1817 und 1828 wiederaufgebaut und gehörte danach zu den größten Festungsanlagen Europas.
Festung Ehrenbreitstein
UNESCO Weltkulturerbe im Deutschen Eck
© Holger Weinandt / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Nürburg

Auf einem der höchsten Berge der Eifel, dem 678 m hohen Mons Nore, erhebt sich die bis in weite Ferne sichtbare Ruine der Nürburg. Grundmauern sowie wesentliche Teile des Mauerwerks der Türme und Tore der um 1166 erbauten Burg sind dank der 1954 begonnenen Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten erhalten. So können sich Besucher heute an der Aussicht vom 20m hohen Bergfried erfreuen.

Zu den Füßen der Nürburg liegt die berühmteste, weltweit anspruchsvollste und meist befahrene Rennstrecke der Welt. Auf dem Nürburgring waren alle vertreten: Die Formel 1, der Truck-Grand-Prix, Sport- und Tourenwagen-Meisterschaften, Motorräder und Karts.
Nürburg
Namensgebende Burg für die berühmte Rennstrecke
© Túrelio / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.5]

Burg Eltz

Die Burg Eltz im Herzen der Eifel liegt in der Nähe der Stadt Münstermaifeld in Rheinland-Pfalz. Sie ist eine der bekanntesten und gleichzeitig eine der schönsten Burgen Deutschlands, die noch sehr gut erhalten ist. Sie wirkt wie ein wahrgewordenes Märchenschloss – einladend und majestätisch zugleich. Das Fundament der vermutlich im 12. Jahrhundert erbauten Burg ist ein gewaltiger Felsen.

Die Burg Eltz ist von April bis Oktober für Besichtigungen geöffnet. In einem Museum können Einrichtungsgegenstände aus der 800-jährigen Geschichte der Burg bewundert werden. Eines der Highlights ist die Schatzkammer, in der Stücke der Augsburger Gold- und Silberschmiedekunst ausgestellt werden. Zahlreiche Kunstgegenstände, eine Uhrensammlung und eine Porzellansammlung runden die Ausstellungen in der Burg Eltz ab.
Burg Eltz
Eine Reise ins Mittelalter
© Carschten / Flickr [CC BY-SA 3.0]

Reichsburg Cochem

Die Reichsburg Cochem ist als beeindruckende Burganlage das Wahrzeichen der Region Untermosel und der Stadt Cochem. Sie wurde auf einem Berg erbaut und thront über 100 m über der Stadt. Sie wurde vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts errichtet und sicherte als Zollburg die Zollstationen Cochems an der Mosel.

Die Burg mit dem Burgmuseum kann das ganze Jahr über besichtigt werden. Beinahe täglich finden Burgführungen statt. Dabei wird auch ein Rundgang extra für Kinder angeboten. Zur Stärkung steht die Burgschänke bereit.

Schloss Schönau

Im Aachener Vorort Richterich erhebt sich mit dem Wasserschloss Schönau ein sehenswertes Stück Baukunst, das auf eine lange Historie fußt. Mittlerweile gehört das Schloss der Stadt Aachen und beherbergt ein Restaurant. Gäste kommen dabei nicht nur in den Genuss kulinarischer Köstlichkeiten, sondern können sich gleichermaßen auch an der Baukunst erfreuen, die in ihrer heutigen Form seit 1732 Bestand hat.

Außen ist unmittelbar an das Gebäude der romantische Schlosspark angeschlossen, der zu idyllischen Spaziergängen einlädt. Folgerichtig beherbergt das Bauwerk auch ein Trauzimmer für Hochzeiten. Denn wer kann bei solch einer malerischen Schlossatmosphäre schon "Nein" sagen?
Schloss Schönau
Spätmittelalterliches Bauwerk
© Sir Gawain / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Auch diese neun sehenswerten Burgen und Schlösser sollten Sie nicht verpassen:

1. Burg Lissingen
In Gerolstein erhebt sich die gut erhaltene Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, bestehend aus Unter- und Oberburg. Die Unterburg kann besichtigt werden.

2. Genovevaburg
In Mayen befindet sich die spätgotische Genovevaburg. Sie ist in die Stadtbefestigung eingebunden und beherbergt das Eifelmuseum.

3. Burg Wildenburg
Die Burg Wildenburg gehört zum Kreis Euskirchen. Sie ist beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer. Im heutigen Hotel-Restaurant kann eine Rast eingelegt werden.
4. Burg Nideggen
Das im 12. Jahrhundert errichtete Wahrzeichen der Stadt Nideggen beherbergt ein Burgenmuseum. Veranstaltungen, Konzerte und Festspiele finden hier regelmäßig statt.

5. Burg Ramstein
Die Ruine der Burg Ramstein inmitten grüner Landschaft kann besichtigt werden. Im Nachfolgebau befindet sich heutzutage ein Hotel-Restaurant.

6. Burg Kühlseggen
Die romantische Wasserburg im Kreis Euskirchen kann leider nicht besichtigt werden. Wanderer kommen vornehmlich auf einem Rundweg in den Genuss ihres Anblicks.
7. Schloss Bürresheim
Schloss Bürresheim wurde seit seiner Errichtung im 12. Jahrhundert niemals erobert oder zerstört. Originales Mobiliar versetzen Besucher zurück ins Mittelalter.

8. Schloss Malberg
Das barocke Schlosses Malberg in Bitburg kann bei einer Führung besichtigt werden. Einen Blick lohnt auch der schöne Garten des Schlosses.

9. Schloss Wolsfeld
Das auch als Burg Wolsfeld bekannte Schloss mag von außen schlicht wirken, doch im Innern wartet es mit einer pompösen Einrichtung auf.

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Nationalparks und Naturschönheiten


Nationalpark Eifel

Nationalpark Eifel
Eintauchen in die Tier- und Pflanzenwelt
© Axel Hartmann / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0]
Der 110 km² große Nationalpark Eifel bietet nicht nur ein wunderschönes Wanderparadies, sondern auch etwa 1.000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten Schutz. Kleine Bäche, imposante Talsperren und endlose Wälder laden zum Wandern und spazieren gehen ein. Fast täglich können sich Besucher den Parkrangern anschließen und bei einer Wanderung durch die Natur viele interessante Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt erfahren.

Die Eingangsportale des Parks befinden sich in Simmerath-Rurberg, in Schleiden-Gemünd, in Heimbach, in Monschau-Höfen und in Nideggen. Die Informationshäuser beinhalten neben einer Touristen-Information auch Ausstellungen über den Nationalpark. Der Nationalparkfilm stimmt auf die Reise in die Natur ein, zudem gibt das Personal gerne Tipps zu Veranstaltungen oder Wanderungen.

Ein besonderer Weg durch den Nationalpark ist der Wildnis-Trail. Hier können sich Wanderer ganz ihrem Hobby hingeben und in vier Tagen mit Tagesetappen von 18 bis 25 km Länge den Nationalpark durchwandern.

Naturparks der Eifel

Naturpark Südeifel
Der Naturpark Südeifel
© Leo Viëtor / Flickr [CC-BY-2.0]

Deutsch-Luxemburgischer Naturpark

Der Deutsch-Luxemburgische Naturpark ist ein grenzüberschreitender Naturpark. Er gehört zu Rheinland-Pfalz und Luxemburg. Der Bereich, der sich in Deutschland befindet wird auch als Naturpark Südeifel bezeichnet. Er umfasst eine Fläche von ungefähr 432 km². Pflanzen in phänomenalen Formen und Farben machen das Gebiet zu einer Augenweide.

Natur- und Geopark Vulkaneifel

Die Region des Naturparks Vulkaneifel hat ihren Namen von der vulkanischen Aktivität, die auch heute noch besteht. Das Landschaftsbild ist durch die Vulkane stark geprägt: Vulkankrater, die typischen Maare und Lavaströme. GEO-Pfade führen und informieren neugierige Besucher. Nicht nur bei schlechtem Wetter lohnt ein Besuch der Geo-Museen.

Naturpark Hohes Venn-Eifel

Mit einer Gesamtfläche von ca. 2700 km² erstreckt sich der Naturpark Hohes Venn-Eifel zwischen Deutschland und Belgien. Das Landschaftsbild wird geprägt von Flüssen, Bächen und über 15 Seen sowie weiten Feldern, Wiesen und Wälder auf Berghöhen. Sie können hier einiges über die heimische Flora und Fauna lernen. Auch Veranstaltungen wie Führungen oder Wanderungen finden regelmäßig statt.

Dietzenley

Aussichtsturm auf dem Dietzenley
Aussichtsturm auf dem Dietzenley
© Mabol! / Wikimedia Commons [gemeinfrei]
Wer einen schönen Ausblick über das Gerolsteiner Land genießen möchte, der sollte auf die Dietzenley hinauf wandern. Der 618 Meter hohe Berg ist einer von mehreren vulkanischen Kegelbergen der Region und gleichzeitig die größte Erhebung des Gerolsteiner Landes.

Auf dem Gipfel der Dietzenley befindet sich ein Aussichtsturm aus Holz von etwa 10 Metern Höhe. Von hier können Besucher des Berges einen grandiosen Panoramablick auf die umgebende Eifellandschaft genießen. Zudem findet man hier Überreste eines Ringwalls, der einst von den Kelten erbaut wurde.

Wer die Dietzenley erkunden möchte, beginnt den Aufstieg über schön gelegene Wanderwege durch die Natur. Am Ende geht es über Steinstufen weiter, bis man den Gipfel erreicht hat.

Teufelsschlucht

Teufelsschlucht
Ausflug in eine Felsenlandschaft
© Rainer Lippert / Wikimedia Commons [gemeinfrei]
Eine beliebte Sehenswürdigkeit der Südeifel ist die Teufelsschlucht. In den ausgedehnten Mischwäldern des Naturparks rund um den Luftkurort Irrel entstand die Schlucht bereits in der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren. Durch ihre Felsenlandschaft mit den engen Schluchten, tiefen Spalten, steilen Wänden und bizarren Felsformationen ist die Teufelsschlucht ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie.

Hier sind sowohl gemütliche Wanderungen als auch geführte Naturexkursionen, Aktivausflüge oder spezielle Lauschtouren möglich, bei der die ganz besonderen Geräusche des Naturparks Südeifel und der Teufelsschlucht entdeckt werden. Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, kann sich im Naturparkmuseum sowie an verschiedenen Informationsstellen über die Region erkunden.

Eishöhlen

Eishöhlen
Eisiges Ausflugsziel
© Gerhard Palnstorfer / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0]
In der Ortschaft Birresborn in der Vulkaneifel können sich Urlauber im Sommer eine Abkühlung auf ganz andere Weise verschaffen. Die Eishöhlen befinden sich etwa 1,5 Kilometer vom Ortskern entfernt. Da die Luft in der Höhle nicht zirkuliert und durch das umliegende Gestein gekühlt wird, entsteht Eis, welches unabhängig der Jahreszeit besteht.

Besucher der Höhlen können neben glitzernden Eiszapfen und mächtigen Eissäulen entdecken: In der Höhle sind Fledermäuse ansässig. Im Winter halten die Tiere hier ihren Winterschlaf, so dass eine Besichtigung der Eishöhlen nur von April bis Oktober möglich ist. Der Rundgang dauert etwa 1,5 Stunden. Besucher sollten warme Kleidung und feste Schuhe anziehen.

Die Eishöhlen sind keinen natürlichen Ursprungs. In der Region wurden lange Zeit Mühlsteine im Untertage-Bergbau gewonnen. In der Folge blieben hier drei Stollen zurück, die besichtigt werden können. Früher wurden die Höhlen auch als Kühlschränke genutzt.

Kakushöhle

Kakushöhle
Labyrinth unter Tage
© Frank Vincentz / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]
Die Kakushöhle – dieser Begriff umfasst genau genommen gleich drei verschiedene Höhlen, die sich beim Mechernicher Stadtteil Dreimühlen als einige der größten offenen Höhlen der Eifel erstrecken. "Große Kirche", "Dunkle Kammer", und das "Kalte Loch" – so lauten die Namen der Höhlenkomplexe, die zusammen ein spannendes Labyrinth unter Tage bilden, dass es für Jung und Alt auf Erkundungstouren auszukundschaften gilt.

Sie betreten zunächst mit der Höhle "Große Kirche" einen fünf Meter hohen Raum, in dem sich noch keiner den Kopf gestoßen hat. Vielmehr fanden sich hier zwischen 80.000 und 50.000 v. Chr. Neandertaler ein, die sich mit insgesamt drei Feuerstellen auf dem Boden eingerichtet haben. Gen Osten geht es über eine Treppe weiter zur "Dunklen Kammer", welche sich als tiefe Spalte in der Wand auftut. Das "Kalte Loch" liefert anschließend als halbverschlossene Höhle Einblicke in die letzte Eiszeit.

Wasserfall von Dreimühlen

Wasserfall von Dreimühlen
Denkmalgeschütztes Naturschauspiel
© PhilEOS / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]
Der Wasserfall von Dreimühlen liegt südlich von Ahütte und gehört zu den interessantesten Wasserfällen in der gesamten Eifel. Aus einer Höhe von bis zu 6 m fällt das Wasser in den Ahbach. 1938 wurde der Wasserfall von Dreimühlen zum Naturdenkmal erklärt.

Wanderer erreichen den 12 m breiten Wasserfall über den Geo-Pfad oder den Eifelkrimi-Wanderweg. Wer die Region mit dem Rad erkundet, nutzt den Kalkeifel-Radweg oder die Mineralquellen-Route. Beide Wege können ab Ahütte auch von Fußgängern genutzt werden.

Neben dem außergewöhnlichen Naturschauspiel kann man hier einen starken Wuchs von Kieselalgen und Laubmoosen beobachten. An diesen Pflanzen bleibt in der Strömung Kalk hängen – die Oberfläche wächst so etwa 10 Zentimeter pro Jahr.

Seen der Eifel

Ulmener Maar
Entspannung am Wasser finden
© A.Savin / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Laacher See


Der Laacher See zieht jedes Jahr viele Besucher an. Hier kann man wandern, schwimmen, segeln und sich in der wunderschönen Natur entspannen. Der See ist mit einer Länge von knapp 2 km und einer Breite von fast 1,2 km der Größte in Rheinland-Pfalz.

Im Jahr 1935 wurde die Region rund um den See zum "Naturschutzgebiet Laacher See" erklärt. Die Abtei Maria Laach am Seeufer, das Vulkanmuseum Lava-Dome sowie der Geopark Vulkanland Eifel sind ebenfalls Anziehungspunkte für Touristen.

Rursee


Der Rursee ist mit einer Wassermenge von über 200 Mio m³ der zweitgrößte Stausee in Deutschland und wird als Speicherkraftwerk hauptsächlich zur Stromerzeugung genutzt. Weiterhin ist er auch ein Anziehungspunkt für Touristen. Er lädt nicht nur zum Schwimmen, Segeln und Boot fahren ein, sondern bietet auch tolle Wandermöglichkeiten mit beeindruckenden Ausblicken.

Auch Angler können hier mit einem entsprechenden Erlaubnisschein ihrem Hobby frönen. Die beiden Halbinseln am Tonsberg und Eschauel sind bei niedrigem Wasserstand zu Fuß erreichbar und laden zum Sonnenbaden ein. Auf dem Stausee befindet sich sogar eine bewaldete Insel, der man in einem Ausflug an den See unbedingt einen Besuch abstatten sollte.



Museen, Ausstellungen und mehr in der Eifel


Ausflug in die Welt der Sterne

Observatorium Hoher List

In der Nähe der Stadt Daun befindet sich das Observatorium Hoher List. Seinen Namen verdankt es dem Berg Hoher List, auf dem das Bauwerk steht. Im Rahmen einer Führung können Sie das Observatorium besichtigen und sich Interessantes über die Funktionsweise der astronomischen Geräte erklären lassen und natürlich den Himmel mit seinen zahlreichen Himmelskörpern und –objekten beobachten.

Aachener Sternwarte

Als eine von 27 astronomischen Beobachtungsinstitutionen in Deutschland vermittelt die Aachener Sternwarte einem möglichst breiten Publikum die Grundlagen der Astronomie. Dank einer hervorragenden technischen Ausstattung und eines umfangreichen Programms, ist es Besuchern möglich, tiefere Einblicke in das Weltall zu erlangen. Mit einem historischen Carl Zeiss-Achromat wird der Mond nähergebracht. Ein detailliertes Bild der Sonne können Besucher über ein H-alpha-Teleskop gewinnen.
Observatorium Hoher List
Das Observatorium Hoher List
© David Mülheims / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Entdeckungen unter Tage

Eifelmuseum mit Deutschem Schieferbergwerk

Das über 100 Jahre alte Eifelmuseum mit Deutschem Schieferbergwerk befindet sich in der Genovevaburg in Mayen. Es ist ein modernes Museum, das in mehrere Ebenen unterteilt ist. Diese zeigen jeweils unterschiedliche Bereiche der Entwicklung der Natur und des Lebens in der Eifel.

Bewundern Sie geologische Besonderheiten, Glaubensgegenstände oder schauen Sie sich Werkzeuge längst vergangener Zeiten an. Eine multimediale Unterstützung vereinfacht die Informationsaufnahme.

Ein Highlight ist der Besuch im Schieferbergwerk, das sich unter der Genovevaburg befindet. Hier können Sie sich in uriger Atmosphäre in die Schieferarbeiter von früher hineinversetzen. Erfahren Sie, wie das Arbeiten unter der Erde funktioniert hat.
Eifelmuseum
Die Geschichte der Natur und des Lebens in der Eifel
© Rainer Stuckenschmidt / Wikimedia Commons [CC-BY-2.0]

Bergbaumuseum Mechernich

Das Bergbaumuseum Mechernich umfasst die 1957 stillgelegte Grube Günnersdorf sowie eine Werkstattausstellung. Beide bieten dem Besuchern verschiedene Möglichkeiten der Besichtigung: zum einen der klassische Besuch des Museums, in dem Bilder, Werkzeuge und weitere wichtige Utensilien für den Bleierzabbau gezeigt werden, zum anderen die Besichtigung des Besucherbergwerks.

Aber auch eine bergbauhistorische Wanderung mit dem Schwerpunkt auf Geologie und frühere Produktionsprozesse oder eine spannende Schatzsuche im Besucherbergwerk stehen hier auf dem Programm. Der Besuch des Museums und Besucherbergwerks ist sowohl für Kinder ab ca. 6 Jahren als auch für Erwachsene gleichermaßen interessant und nimmt etwa 1,5-2 Stunden in Anspruch. Für die bergbauhistorische Wanderung sollten etwa 3 bis 3,5 Stunden eingeplant werden.

Eintauchen in vergangene Zeiten

Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum

Reisen Sie in der Zeit zurück und lassen Sie sich in das alltägliche Leben vor 500 Jahren zurückversetzen. Originale Häuser wurden von ihren ursprünglichen Plätzen auf das Gelände des Museums transportiert und mit viel Liebe zum Detail in vier Dörfern wiederaufgebaut.

Küchen und Wohnstuben der Privathäuser aber auch Metzgerei und Schule können Sie besichtigen. Es wurde eine authentische Atmosphäre geschaffen, die einen regelrecht in den Bann zieht. Auch die Weiden und Gärten mit lebendigen Tieren tragen zu diesem realen Eindruck bei.

Veranstaltungen und Feste machen das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum zu einem attraktiven Ort für Jung und Alt. Dazu gehören zum Beispiel Handwerksvorführungen und -kurse, die das damalige Handwerken wiederaufleben lassen. Für Kinder gibt es Veranstaltungen wie den Tag der Tiere, der Besuch eines Schmieds oder das spielerische Lernen, wie ein Seil entsteht.
Freilichtmuseum
Reise in vergangene Zeiten
© Arne List / Flickr [CC BY-SA 2.0]

Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof

Erfahren Sie, wie sich das Landleben zu früheren Zeiten in der Region nordwestliches Rheinland-Pfalz anfühlte. Werfen Sie einen Blick auf typische Wohnstätten, Küchen, Gärten und Geräte und versetzen Sie sich in die damaligen Dorfbewohner hinein. Bäckerei, Rathaus, Kapelle mit Friedhof, Schmiede und Kräuter- sowie Rosengärten tragen neben vielen weiteren interessanten Punkten zu einem realen Geschichtserlebnis bei.

Verschiedene Ein-Tages-Aktionen und Sonderausstellungen erweitern das Angebot. Für Kinder ist auch das Zinnfiguren- und Spielzeugmuseum ein Highlight. Auf dem Spielplatz in der Nähe des Restaurants mit Biergarten können die kleinen Gäste sich austoben, während Sie sich bei einer leckeren Mahlzeit stärken.
Freilichtmuseum
Früheres Landleben zum Anfassen
© Dorothea Witter-Rieder / Wikimedia Commons [Gemeinfrei]

Handwerktraditionen der Eifel kennenlernen

Druckereimuseum Weiss

Was wäre die Welt ohne die Möglichkeit zu drucken? Das wird im Eingangsbereich des Druckereimuseums Weiss deutlich gemacht. In den weiteren Räumlichkeiten werden Sie über die Entwicklung und die Geschichte der so einflussreichen Erfindung des Buchdrucks informiert.

Anschaulich können Sie die Veränderungen im Laufe der Zeit bis zum aktuellen Entwicklungsstand verfolgen. Das Druckereimuseum Weiss bietet Ihnen auf zwei Ebenen viel Wissenswertes vermittelt durch Hörbücher, drehbare Säulen und Originalmaschinen. Im Multimediaraum befindet sich das Weiss Xtra, ein Kino mit bis zu 50 Sitzplätzen.

Buchen Sie eine Führung oder nehmen Sie an der kostenlosen Führung für Einzelbesucher teil. Im Museumsbistro können Sie sich eine Stärkung gönnen und sich erfrischen oder einen Kaffee zu sich nehmen.
Druckereimuseum
Die Geschichte der Druckerei
© sanickles / Flickr [CC BY-ND 2.0]

Töpfereimuseum Langerwehe

Im Töpfereimuseum Langerwehe dreht sich alles um das Thema Ton und seine Verarbeitung. Nehmen Sie an einer der Führungen teil und besichtigen Sie die Werkstätten eines erprobten Töpfers. Erfahren Sie mehr über den gefährlich Tonabbau unter Erde und die Brennöfen.

Schauen Sie zu, wie das Töpfern auf der Scheibe funktioniert. Sie können auch selbst Ihr Geschick probieren und an einem Kurs teilnehmen. Regelmäßig finden Veranstaltungen statt, die Abwechslung versprechen.
Töpfereimuseum
Die Welt des Töpferns entdecken
© Käthe und Bernd Limburg / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

LVR-Industriemuseum Euskirchen

Dort, wo früher die Tuchfabrik Müller zu finden war, befindet sich heute das LVR Industriemuseum Euskirchen. Es ist einer der sechs Standorte der LVR Industriemuseen. Es zeigt die in akribischer Arbeit hergerichtete Fabrik der Familie Müller. Dampfmaschine, Färberei, Wolferei, Spinnerei und mehr sind hier der Öffentlichkeit zugänglich.

Bei einer der regelmäßigen Führungen durch die Fabrik können Sie die detailliert restaurierten originalen Arbeitsplätze und –geräte betrachten. Lassen Sie sich die Geschichte des Fabrikgebäudes und –betriebs erzählen und erleben Sie die Vorzüge und Schwierigkeiten einer Tuchfabrik in der damaligen Zeit.
Industriemuseum
Tuchfabrik Müller
© Imus Eus / Flickr [CC-BY-3.0]



Spaß und Spannung im Park


Adler-und Wolfspark Kasselburg

Adler
Tierpark der besonderen Art
© Thermos / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.5]
Der 20 ha große Adler- und Wolfspark rund um die historische Burganlage in Pelm bei Gerolstein ist ein lohnendes Ausflugsziel für die ganze Familie. In großen Volieren und naturnahen Gehegen leben hier nicht nur Adler und das größte Wolfsrudel Westeuropas, sondern auch Falken und andere Greifvögel, Wildschweine, Schafe und Ziegen.

In dem ganz besonderen Tierpark befindet sich auch eine Auffang- und Pflegestation für verletzte Greifvögel. Um die Tiere zu schützen und die Arten zu erhalten, sind die im Sommer stattfindenden Flugvorführungen, die den Besuchern hier geboten werden, auch gleichzeitig Informationsveranstaltungen zum Leben der Greifvögel und ihrer natürlichen Lebensräume.

Täglich werden auch Wolfsfütterungen angeboten, die einen interessanten Einblick in das Leben der beeindruckenden Tiere bieten. Hunde sind in dem Park nicht erlaubt, können aber in einem parkeigenen Hundezwinger für die Zeit des Besuchs untergebracht werden.

Terra Vulcania

Mayener Grubenfeld
Reise in die Zeit der Vulkane
© Tetris L / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]
In dem Erlebnispark in Mayen schlummert das Erbe der Vulkane am Rande einer uralten Bergbaulandschaft. Jung und Alt begeben sich hier auf eine unvergessliche Erkundungstour in die denkwürdige Epoche der Gewinnung vulkanischen Gesteins.

Für einen Tag geht es für Besucher der Mitmachausstellung "SteinZeiten" sieben Jahrtausende zurück in einen alten Basaltsteinbruch. Als Bergarbeiter durchlaufen sie alle Arbeitsschritte und bekommen anhand von Ausstellungsstücken sowie durch mediale Beiträge einen detaillierten Eindruck vom damaligen Leben im Mayener Grubenfeld. Ein deutsch- und englischsprachiger Audioguide ist der ständige Wegweiser.
Auch das Mayener Grubenfeld, der angeschlossene Skulpturenpark Lapidea und der Silbersee sind in Terra Vulcania zur Besichtigung freigegeben. Die Naturlandschaft wurde 2014 zum Naturschutzgebiet erhoben. Terra Vulcania selbst ist nicht allein Ausstellungsstätte, sondern gleichsam auch Standort der Forschung mit diversen Forschungsfeldern, darunter Vulkanologie sowie Archäologie und Technikgeschichte des Römisch-Germanischen Zentralmuseums.

Mosel Adventure Forest

Der Mosel Adventure Forest auf dem Mont Royal ist die Attraktion an der Mittelmosel. In einem Hochseilgarten mit über 40 Elementen in einer Höhe von 2 bis 12 Metern können Groß und Klein spielerisch auf eigene Faust den Nervenkitzel suchen.

Sicherheit wird dabei natürlich groß geschrieben - eine TÜV geprüfte Anlage, ausgebildete Trainer und eine fundierte Einweisung in die Handhabung der Sicherheitsausrüstung sorgen für ungetrübten Kletterspaß.

Durch verschiedene Höhen, Schwierigkeitsgrade und Elemente wie Seilrutschen wird für jede Menge Abwechslung gesorgt. So findet hier jeder, egal ob trainiert oder weniger sportlich, den richtigen Parcours für seine Fähigkeiten.



Ferienwohnungen in der Eifel

Urlaubsorte in der Eifel

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