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Graubünden Reiseplanung

Graubünden ist der größte Schweizer Kanton und viele Bewunderer sind der Ansicht, dass die Region die gesamte Schweiz en miniature widerspiegelt. Was dem Besucher immer wieder ins Auge fällt ist die Natur, eine beinahe unberührte Idylle, welche der Mensch behutsam zu gestalten begann, Straßen und Wege anlegte und schließlich eine Ferienlandschaft voller Charme und Gegensätze schuf. Die regionalen Besonderheiten werden vielerorts sichtbar und bauen auf einer langen Tradition auf, die verpflichtet und von den Menschen nicht nur bewahrt, sondern tagtäglich gelebt wird. Drei Sprachräume haben die Kultur- und Waldlandschaft Graubündens geprägt. Daraus hervorgegangen sind Bräuche und Traditionen mit langer Geschichte - heute so lebendig wie nie zuvor.

Besonders in den Bergdörfern zeigt man sich gerne in Tracht, welche in Graubünden eine ungeahnte Bandbreite erreicht. Auf Volksfesten und bei Umzügen zeigen die Bewohner gern, wie stolz sie auf ihre Heimat sind und dass Sie Graubünden im Herzen tragen. In den mondänen Ski- und Kurorten zeigt Graubünden sein weltoffenes Gesicht, modern und schick. Bei einem Stadtbummel fallen großartige Bauten ins Auge, welche die Handschriften bekannter Architekten tragen und den Weg nach Morgen andeuten. In den alten Walsersiedlungen dagegen scheint die Zeit stillzustehen.

Ganz gleich, ob man in Graubünden lieber in nostalgischen Erinnerungen schwelgt oder sich der Zukunft zuwendet, wenn die Bündner zu Tisch bitten, dann sind alle wieder vereint und genießen die Spezialitäten der Region und die herzliche Gastfreundschaft. Genuss ist ein wichtiger Faktor der alpinen Lebensart. In Graubünden werden Sie Teil davon. Der Urlaub in Graubünden ist bereits gebucht und Sie möchten sich vorab noch etwas über den Kanton informieren? Dann helfen Ihnen unsere wissenswerten Informationen über Graubünden sicher weiter. Mit Wissenswertem über die Landschaft, das Dienstleistungs- und Freizeitangebot vor Ort, das Straßennetz und die Verwaltung bietet Ihnen diese Seite alles, was Sie über die Region wissen müssen.

See in Graubünden
See in Graubünden
© Biovit / Wikimedia Commons [gemeinfrei]
Chur im Kanton Graubünden
Chur im Kanton Graubünden
© maletgs / Flickr [CC BY-SA 2.0]
Schöne Aussicht in Graubünden
Schöne Aussicht in Graubünden
© Andreas Schauer-Villanueva / Flickr [CC BY-ND 2.0]

Anreise und Verkehr in Graubünden


In Graubünden kommt jeder schnell von A nach B - und das ganz nach seinem Belieben, per Pkw, Zug oder Flugzeug. Die Infrastruktur ist hervorragend und nicht nur die Anreise ist problemlos bewältigt. Auch wer innerhalb Graubündens mobil bleiben möchte, ist auf der sicheren Seite. Die Schweizer PostAutos befördern die Gäste zu den Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten. Hoch hinaus geht es mit den Bergbahnen und wer dann doch lieber zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, der kann sich sein Gepäck bequem transportieren lassen. Damit auch der Geldbeutel auf den Straßen und Schienen Graubündens geschont wird, warten auf die Gäste zahlreiche Vergünstigungen. Graubünden ist seit jeher ein Durchgangsland. Schon in der Römerzeit befanden sich hier wichtige Handelsstraßen nach Italien. Die bedeutendsten Zugangsstraßen verlaufen entlang des Rheintals nach Chur. Über den Oberalppass ist die Gotthardroute erreichbar und über den Lukmanierpass kann die Reise weitergehen bis ins Tessin. Der 1967 eröffnete San-Bernardino-Tunnel kann ganzjährig befahren werden. Lehnen Sie sich zurück und lernen die Naturschönheiten Graubündens während einer Fahrt mit dem Glacier- oder Bernina-Express kennen oder nutzen Sie das umfangreiche Ausflugsprogramm der knallgelben klimatisierten PostAutos. Über die aktuelle Verkehrslage auf den Straßen Graubündens können Sie sich tagesaktuell online informieren.

Anreise mit dem Auto

Wenn Sie auf dem schnellsten Wege Ihr Ziel in Graubünden erreichen möchten, dann bietet sich eine Fahrt entlang der Autobahn A13 an. Die Straßenverbindung durchquert auf ihrer Achse München-Milano den gesamten Kanton. Wenn Sie in München starten, werden Sie Chur nach 280 Kilometern erreichen. Wer über Italien anreist, wird für die Fahrt von Milano über Lugano nach Chur 220 Kilometer einplanen müssen. Die Anreise über Österreich erfolgt über Landeck und Scuol nach Chur und ist 165 Kilometer lang. Ihre Pkw-Anreise können Sie verkürzen, wenn Sie den Autotransport durch verschiedene Bahntunnel nutzen. Besonders im Winter, wenn viele Passstraßen geschlossen sind, ist der Autoverlad eine zeitsparende und bequeme Möglichkeit einer stressfreien Anreise. Am Oberalppass zwischen Andermatt und Sedrun werden die Fahrzeuge nur in den Wintermonaten verladen. Durch den Furkatunnel ist eine ganzjährige Autoverladung möglich. Die Pkws werden in Oberwald oder Realp verladen. Wer nach Samnaun reisen möchte, erreicht das Zollausschlussgebiet über die Engadinstraße. Im Sommer ist der Flüelpass befahrbar. Hier folgt man der Abzweigung Vinadi nach Samnaun. Wer mit dem Pkw in die Schweiz einreisen möchte, sollte die Vignetten- und Warnwestenpflicht beachten. Im Winter sollte man sich auf widrige Straßenverhältnisse einstellen und nicht ohne Winterreifen und Schneeketten in die Ferien starten. Die Vignette kostet pauschal CHF 40,-, was einem Wert von € 26,- entspricht. Autobahnvignetten erhalten Sie an den Grenzübergängen oder an Tankstellen und anderen öffentlichen Einrichtungen am Zielort.

Anreise mit der Bahn

Bequem zurücklehnen und die Landschaft genießen, statt im zäh fließenden Verkehr nur mühsam vorwärts kommen oder gar im Stau ausharren zu müssen, bildet die Entscheidung vieler Urlauber mit Bahn nach Graubünden anzureisen. Das Schienennetz ist sehr gut ausgebaut und findet seinen Weg durch die Berge, welches eine Panoramaanreise mit herrlichen Ausblicken verspricht. Aus allen deutschen Großstädten bestehen täglich Bahnverbindungen nach Zürich. Von dort fahren Anschlusszüge zweimal pro Stunde nach Chur. Die Fahrt dauert knapp zwei Stunden. Für Reisende aus München oder Zürich ist die Matterhorn Gotthard Bahn eine Alternative. Der Zug bahnt sich seinen Weg quer durch die Alpen und verkehrt zwischen Göschenen und Andermatt sowie Disentis und Zermatt. Sie werden grandiose Landschaften genießen, 33 Tunnels passieren und 126 Brücken überqueren. Auf der gesamten Strecke zwischen Visp und dem Oberalppass werden 1.400 Höhenmeter überwunden. Wer aus westlicher Richtung anreist, dessen Fahrt führt ebenfalls über den Oberalppass und kann mit dem berühmten Glacier Express in Angriff genommen werden. Die Bahn stellt die direkte Verbindung zwischen Zermatt und St. Moritz sicher. Die Anreise ab Zürich kann mit der Schweizerischen Bundesbahn erfolgen, Zielbahnhof ist Chur. Das schnelle und unkomplizierte Erreichen aller umliegenden Ferienorte wird durch die Rhätische Bahn und alternativ mit den PostAutos sichergestellt. Wer sich auf eine Mehrtagestour durch Graubünden begeben möchte, kann sich sein Reisegepäck separat befördern lassen, denn wer möchte seine Koffer schon auf Wanderungen oder Radtouren als Ballast mit sich tragen. Der Service "Schnelles Reisegepäck Graubünden" bedient täglich mehr als 70 Postschalter, Bahnhöfe oder Hotels in ganz Graubünden. Wer sich sein Gepäck befördern lassen möchte, muss seine Koffer bis 9:00 Uhr morgens an der Rezeption des Hotels abgegeben haben. Noch am gleichen Nachmittag ist das Gepäck dann an seinem Zielort angekommen. Der Service wird in der Hauptreisezeit, vom 1. Juni bis 31. Oktober, angeboten. Anfragen betreffend des Gepäcktransports können an folgende Email-Adresse gestellt werden: gepaecktransportgraubuenden.ch. Die Winterausrüstung wird nur in entsprechenden Schutzhüllen verpackt transportiert. Für den auch grenzüberschreitend möglichen Fahrradtransport durch die Schweizerische Bundesbahn ist eine Internationale Fahrradkarte erforderlich. Die Karten sind zum Preis von 20,- Schweizer Franken (umgerechnet € 10,-) auf den Bahnhöfen erhältlich.

Anreise mit dem Flugzeug

Wer heutzutage keine Zeit verlieren möchte, um am Urlaubsort anzukommen, steigt ins Flugzeug und überwindet selbst größere Entfernungen in Kürze. Vom Flughafen Zürich bestehen optimale Bahnverbindungen und Sie erreichen Chur entlang des Schienennetzes in weniger als zwei Stunden. Schnelle Anreisewege garantiert auch ein Flug nach Friedrichshafen. Die Stadt am Bodensee wird mit den Maschinen von InterSky von Dresden, Köln, Münster, Hamburg und Berlin aus mehrmals täglich angeflogen. Ab den Friedrichshafener Flughafen bietet der Graubünden Express einen hervorragenden Shuttle-Service und Sie erreichen Chur innerhalb einer Stunde. Auch das Alpentaxi-Davos-Klosters ist im Einsatz und sichert den Flughafentransfer nach Arosa, Chur, Lenzerheide, Scuol und alle übrigen Feriendestinationen des Kantons ab. Nur im Winter verkehrt der Laax Airport Shuttle. In etwa 1,5 Stunden erreichen Sie von den Flughäfen in Zürich, Memmingen und Friedrichshafen den Ferienort Laax. Zwischen Dezember und April ist der Shuttle ab dem Flughafen Zürich donnerstags, samstags und sonntags im Einsatz. Zusteigen können Sie um 13:00 Uhr vor dem Flughafengebäude. Die Abfahrt in Laax erfolgt ca. um 10:00 Uhr. Eine Buchung des Shuttles sollte mindestens zwei Tage vor der Abreise vorgenommen werden. Auf dem Gebiet Graubündens befindet sich auch der Flugplatz Samedan. Der Airport, unweit von St. Moritz, liegt auf 1.707 Metern Seehöhe und ist damit der höchstgelegenste Flughafen in Europa. Auf dem Regionalflughafen starten und landen Air Taxen, welche Touristen mit dem nötigen Kleingeld von Zürich nach St. Moritz befördern. Taxiflüge per Helikopter oder Kleinflugzeug können unter der Rufnummer: + 41 (0) 81 851 08 51 gebucht werden.

Verkehr in Graunbünden

PostAuto
Dem PostAuto kommt in der Schweiz eine andere Bedeutung zu, wie vielleicht vermutet. Denn hinter der PostAuto Schweiz AG verbirgt sich das größte Busunternehmen des Landes, welches den öffentlichen Nahverkehr abdeckt. Über 2.200 Fahrzeuge sind im Einsatz und es werden jährlich etwa 140 Millionen Fahrgäste in die berühmten Feriengebiete, aber auch in entlegene Ortschaften transportiert. Die PostAutos erkennen Sie an ihrer leuchtend gelben Farbe und ihrem Markenzeichen, dem Dreiklanghorn. Die Geschichte des PostAutos begann im Jahre 1849. Damals wurden die vielerorts im Kanton bestehenden Pferdeposten durch die Eidgenössische Post übernommen. Erstmals nach Fahrplan unterwegs war ein PostAuto im Jahre 1906. Die Strecke führte damals von Bern nach Detligen. Seit 1959 sind die Busse einheitlich gelb. Davor war der jeweilige Busunternehmer für die Lackierung verantwortlich. Die PostAuto Station in Chur wurde im Jahre 1992 eröffnet und ist heute der Sitz der PostAuto Schweiz AG und verantwortlich für die Koordinierung des Streckennetzes in der Region Graubünden. Es werden die verschiedensten Liniennetze bedient, darunter die Strecken Chur-Mittelbünden, Prättigau, Klosters oder Val Müstair.

Die PostAuto Schweiz AG bietet zahlreiche Touren an, welche beim Unternehmen ganz bequem per Webcode gebucht werden können. Eine beliebte Route ist die Julierpass-Linie. Gestartet wird in Chur. Das PostAuto fährt nach Valbella und passiert den Heidsee. Über Savognin und Bivio wird der 2.284 Meter hohe Julierpass erreicht. Über Silvaplana und die Seen des Oberengadien wird der weltbekannte Wintersportort St. Moritz erreicht. Die Strecke von Scuol nach Samnaun stellt eine wahre Herausforderung dar. Um den Feriengästen diese Route anbieten zu können, mussten die PostAutos speziell umgebaut werden und die Fahrer erhielten eine entsprechende Schulung. Sie werden auf der Fahrt zu Ihrem zollfreien Shoppingbummel die Inntalstraße verlassen und das PostAuto windet sich durch zahlreiche enge in den Fels geschlagene Tunnel steil bergauf.

Swiss Travel System
Mit dem Swiss Travel System reisen Sie leichter, entspannter, flexibler und vor allem billiger. Ganz ohne Stress genießen Sie per Bus, Bahn oder Schiff zahlreiche Ermäßigungen und Zusatzleistungen. Das System bietet Ihnen drei unterschiedliche Varianten, um in den Genuss der ganz auf Ihre Reisebedürfnisse zugeschnittenen Ermäßigungen zu kommen.

Der Swiss Pass liefert Ihnen ein Sorglos-Reisepaket durch die gesamte Schweiz. Mit nur einem Ticket reisen Sie unbegrenzt per Bahn, Schiff oder Bus, attraktive Bonusleistungen inklusive. Wer als Gruppenreisender unterwegs ist, spart 10% auf den regulären Preis. Für Jugendliche unter 26 Jahren ist der Swiss Pass 25% billiger. Sie reisen unbegrenzt mit Bahn, Bus und Schiff und können die Nahverkehrsangebote in 75 Ortschaften gratis nutzen. Für zahlreiche Bergbahnen winken halbe Fahrtpreise. Weiterhin ist der Eintritt für über 450 Museen für Sie kostenfrei. Der Swiss Pass ist für Zeiträume zwischen vier Tagen und einem Monat erhältlich und kostet zwischen € 221,- und € 494,-.

Wer spontan verreisen möchte, ist mit dem Swiss Flexi Pass gut bedient. Der Pass muss nicht an darauffolgenden Tagen genutzt werden, sondern ist innerhalb von vier Wochen an frei wählbaren Tagen gültig. Die Leistungen entsprechen den unter Swiss Pass genannten Ermäßigungen. Buchbar ist dieses Angebot für drei bis sechs Tage pro Monat. Der preisliche Rahmen bewegt sich zwischen € 211,- und € 337,-.

Mit dem Swiss Transfer Ticket wird die Anreise ab Flughafen oder Grenzbahnhof zum Ferienziel abgesichert. Voraussetzung ist, dass die Hin- und Rückreise direkt und ohne Umwege erfolgt. Das Ticket ist nicht in der Schweiz zu haben, kann jedoch ebenfalls online gebucht werden. Eine Buchung ist jedoch nur mit einer gütigen E-Mail-Adresse sowie Kreditkarte möglich.

graubündenPASS
Freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verspricht der graubündenPASS. Dabei steht es Ihnen frei, ob Sie innerhalb von sieben Tagen an drei Tagen oder innerhalb von zwei Wochen an fünf Tagen das Angebot nutzen wollen. Ebenso können Sie Ihren Bonus auf eine bevorzugte Region beschränken oder sich freie Fahrt in ganz Graubünden sichern. Ausgewählte Bergbahnen ermöglichen die Fahrt zum halben Preis und weiterhin winken 20% Rabatt für ausgewählte Freizeitangebote. Wer drei Tage in seiner Wunschregion grenzenlos mobil sein möchte, zahlt als Erwachsener 110,-€ für die 1. Klasse. Entscheidet man sich für ganz Graubünden, kostet der graubündenPASS für den genannten Zeitraum 187,-€. Kinder zahlen für das ausgewählte Angebot 55,-€ bzw. 93,50€. Der Pass besitzt auf folgenden Linien Gültigkeit:
- Schweizerische Bundesbahnen
- Rhätische Bahn
- Matterhorn Gotthard Bahn
- PostAuto
- Stadtbus Chur
- Verkehrsbetrieb Davos
- Engadin Bus
- Ortsbusse Klosters, St. Moritz, Scuol
Mit dem graubündenPASS Bike kommen auch Biker in den Genuss der Vorzüge des Passes. Sie können einen Tag lang freie Fahrt mit allen genannten öffentlichen Verkehrsmitteln genießen. Die Entscheidung kann hier ebenfalls auf eine bestimmte Region oder den gesamten Kanton fallen. Der Preis schließt die Mitnahme des Bikes im Selbsverlad ein.

Bergbahnen
Wo in Graubünden Straßen und Schienen enden, da beginnt das wahre Vergnügen - die unberührte wildromantische Bergwelt. Die Bergbahnen transportieren Wanderer, Skifahrer und Genießer schnell und sicher auf die schönsten Gipfel. Auch zu Tale zu schweben ist ein eindrucksvolles Erlebnis und zahlreiche Aktivurlauber nutzen die Graubündner Bergbahnen, um Anschluss an die Wandergebiete, Moutainbikerouten und Skipisten zu erlangen. Insgesamt sind in Graubünden etwa 50 Bergbahnunternehmen ansässig. Etwa die Hälfte der Bergbahnen ist ganzjährig in Betrieb. Beinahe neun Millionen Menschen schweben alljährlich auf die Gipfel, wobei dieses in der kalten Jahreszeit weit häufiger geschieht, als im Sommer. Die 2.000 Pistenkilometer werden von mehr als 350 Anlagen erschlossen. Zu den bekanntesten Bergbahnen zählen die Bergbahnen Chur-Dreibündenstein, die Lenzerheide Bergbahnen oder die Luftseilbahn Rhäzüns. Viele Urlauber im Kanton können die Bergbahnen sogar kostenlos nutzen. Dies ermöglicht das "Bergbahnen inklusive" Angebot. Bereits ab der zweiten Hotelübernachtung können bis zu 13 Bergbahnen umsonst genutzt werden. Das Angebot gilt zwischen Mai und Oktober, folglich also nicht für den Skibetrieb.



Graubündner Lebensart

Der Graubündner hat gelernt, dass Leben zu genießen, weltoffen zu erscheinen und sich den einen oder anderen Luxus zu gönnen. Eines war der Bündner schon immer, nämlich unabhängig und eigenständig. Bis weit in das 20. Jahrhundert wurden die Menschen als "Il pur suveran" beschrieben. Der Tourismus hat vieles verändert. Die heile Alpenwelt mit ihren dort verwurzelten Menschen musste sich ein Stück weit öffnen, um wirtschaftlich zu erstarken und international beachtet zu werden. Alte Denkmuster verschwanden mit dem Wandel der Sozialstruktur. Bauern sind viele geblieben, doch ihr Zweitjob führt sie in der Hochsaison häufig in die Hotels und Restaurants. Graubünden lebt von Vielfalt und Widersprüchlichkeit und die Bewohner haben sich eingerichtet in ihrem Schweizer Mikrokosmos, in dem viele Dinge miteinander ganz selbstverständlich harmonieren, statt sich auszuschließen. Seine Geschichte trägt jeder Graubündner im Herzen und bewahrt sich zwischen Tracht und Tradition ein Stück Heimat, dass an Heidi denken lässt und ihr ein ewiges Zuhause auf der Alm zusichert. Weltoffenheit zählt heut ebenso zu Graubünden und die Menschen gehen auf sich und andere zu, um sie einzuladen, ihre Kultur kennen zu lernen, die Natur zu erkunden und einfach zu genießen, denn die Graubündner wären keine Schweizer, wenn sie sich nicht im Genießen am besten verstünden.

Der Dialekt in Graunbünden

Kein Wunder, wenn Sie im einzigen dreisprachigen Kanton der Schweiz manchmal Ihr eigenes Wort nicht verstehen. Doch was deutsche Urlauber beruhigen dürfte, mehr als die Hälfte der Einwohner sprechen deutsch. Rätoromanisch und Italienisch halten sich mit 15% und 10% in etwa die Waage. Es macht einfach Freude, dieser lebendigen Sprachgemeinschaft zuzuhören. Oftmals vermischen sich die Dialekte und am Ende versteht sich doch jeder. Das Ergebnis dieser Vielfalt an Kultur auf einem Raum ist eine Erfahrung die bereichert.

Deutsch ist Hauptsprache in Graubünden, doch dies bedeutet noch lange nicht, dass Sie alles verstehen, denn es gibt durchaus Unterschiede. Genauer genommen eine Dreiteilung. Deutschen Urlaubern wird der im Samnaun gesprochene tirolisch-bayrische Dialekt am vertrautesten erscheinen. Das Walserdeutsch hat sich bis heute im Prättigau und in der Gegend um Davos erhalten. Bündnerdeutsch spricht man in der Region Chur und in der Bündner Herrschaft. Der Dialekt fand vom Rheintal und Bodenseeraum her den Weg nach Graubünden. Gerade im Bündnerdeutschen werden wiederum verschiedene Dialekte zusammengefasst. Dem aufmerksamen Zuhörer fällt auf, dass in der Alltagssprache "k" und "ch" weniger hart betont werden, wie in den umliegenden Sprachgebieten.

Sprachforscher sind in Graubünden in ihrem Element und für den Urlauber wird es schwer oder bleibt gar unmöglich, die einzelnen Sprachräume voneinander zu trennen. Allein der romanische Sprachraum wird in fünf Idiome unterteilt. Im Val Müstair und Unterengadin liegt das Einzugsgebiet der Vallader. Im Oberengadin unterhält man sich in Puter und Sursilvan ist die Sprache im Bündner Oberland. Verschiedenste Dialekte auf relativ kleinem Raum finden sich in den italienischsprachigen Tälern Graubündens. Im Bergell, Puschlav, Misox und Calancatal werden Sie in Graubünden wohl die meiste Mühe haben, sich zu verständigen. Doch bei aller sprachlicher Vielfalt, langweilig wird es mit Sicherheit nicht und will man einer Umfrage Glauben schenken, dann ist der Dialekt Graubündens ausgesprochen sexy.

Essen und Trinken in Graubünden

Die Küche Graubündens ist eigenständig und besitzt zahlreiche typische Gerichte, welche man heute weit über die Grenzen des Kantons hinaus kennt. Sucht man die Ursprünge der Bündner Küche, dann verirrt sich das Auge nicht in den Töpfen und Pfannen der Sterneköche, sondern schweift hin zu den Bauern, die das Land bestellten und aus ihren deftigen und stärkenden Mahlzeiten die Kochgeschichte Graubündens hervorbrachten. Um für die Arbeit auf den Feldern gerüstet zu sein, musste ausgiebig und gehaltvoll gegessen werden. Dies war nicht immer einfach, denn Fleisch gab es einst nur selten und wenn dann in getrocknetem Zustand - das von Genießern heute geschätzte Bündnerfleisch. Überlebt hat auch der Spätzleteig, welcher heute die Grundlage der in Mangoldblätter gewickelten Capuns bildet. Regionales zu bewahren ist eine Aufgabe, der die Köche in den Bündner Restaurants mit Leidenschaft nachgehen. Genießen dürfen Sie die Küche Graubündens in gemütlichen Familienbetrieben, urigen Walserstuben oder schicken Nobelrestaurants.

Bündner Nusstorte - Leckerei mit Geschichte
Die Ursprünge der wohl bekanntesten kulinarischen Spezialität Graubündens liegen im Engadin. Dort soll das Rezept für die Bündner Nusstorte bereits um 1900 existiert haben. Vom Engadin brachten Zuckerbäcker das Rezept nach Toulouse und der Gaumenschmaus wurde in ganz Frankreich bekannt. Zurück im Engadin, erntete die Torte viel Beifall und heute wird die aus Nüssen, Butter, Eiern, Mehl und Zucker bestehende Leckerei in die ganze Welt geliefert. Dabei hat jeder Bäcker vor Ort sein eigenes Rezept entwickelt. Sie dürfen also probieren und sich auch für daheim eine Nusstorte für die Kaffeestunde gönnen, denn die Torte hält sich mehrere Monate im Kühlschrank.

Bündnerfleisch - von der Armeleuteküche in die Gourmetrestaurants
Einst mussten sich die Bauern häufig mit getrockneten Fleisch zufrieden geben. Heute tun es die Feinschmecker mit Vorliebe, denn das original Bündnerfleisch darf auf keiner Speisekarte in Graubünden fehlen. Das Rindfleisch ist gepökelt und fettfrei. Der Trocknung geht die mehrwöchige Lagerung nahe dem Gefrierpunkt voraus. Dem Fleisch aus der Oberschenkelmuskulatur werden Salz, Salpeter und Gewürze zugesetzt und während der Trocknung wird die Flüssigkeit mehrmals aus dem Fleisch gepresst. Nach erfolgter Trocknung müssen keine Konservierungstoffe zugesetzt werden, denn das Fleisch ist bereits verzehrfertig. Bevorzugt genießt man Bündnerfleisch in dünnen Scheiben geschnitten zu Schwarzbrot. Wird das Fleisch in Würfel geschnitten, lässt es sich auch als Suppeneinlage verwenden. Pizokels, Maluns, Capuns, Polenta Strip - die Liste der Bündner Spezialitäten ist lang.

Wer sich durch sechs typische Gerichte probieren möchte, kann den Bündner-Spezialitäten Pass erwerben und bei einem gemütlichen Spaziergang in verschiedenen Restaurants einkehren, in denen die Küchenchefs Ihnen jeweils eine mundgerechte Delikatesse servieren. Der Pass besitzt ganzjährig Gültigkeit und kann an unterschiedlichen Tagen bis 17.00 Uhr eingelöst werden. Wenn Sie selbst einmal am Herd stehen möchten und Bündner Spezialitäten zubereiten wollen, dann sollten Sie nach Brigels reisen. Dort bietet Gourmetkoch Linus Arpagaus in der Casa Fausta Capaul Erlebniskochtage an. In gemütlicher Runde und unter fachlicher Anleitung kochen Sie ein Fünf-Gänge-Menü. Der Partner oder die Partnerin dürfen anschließend zum gemeinsamen Essen eingeladen werden. Die Kosten liegen bei 185 CHF. Getränke und die Rezepte der Gerichte sind im Preis inbegriffen.

Brauchtum in Graubünden

Riten, Sitten, Traditionen und Bräuche
Ein Landstrich, der seit 11.000 Jahren besiedelt ist und als Heimat dreier Sprachkulturen angesehen werden kann, verweist auf einen schier unendlichen Reichtum an überlieferten Bräuchen und Traditionen. In den idyllischen Bergdörfern fasziniert besonders die Ursprünglichkeit. Die Menschen gehen sich bei der täglichen Arbeit zur Hand, musizieren zusammen, lassen Kunsthandwerk entstehen, brennen ihren eigenen Schnaps und stellen leckeren Bergkäse her. Am Abend in den Gaststuben der Wirtschaften sitzt man beim Wein zusammen und lauscht den alten Geschichten. Ein Dauergast im Fundus der Sagen und Mythen ist Heidi, deren Geschichte von Johanna Spyri aufgeschrieben und um die Welt getragen wurde. Kultur hautnah erleben lässt sich auf den zahlreichen Festen, Märkten, Themenwegen und Veranstaltungen. Dabei kann es beim närrischen "Pschuuri" schon mal laut werden. Doch Einheimische und Gäste haben schnell zusammengefunden und auch bei drei Sprachkulturen gibt es keine Verständigungsprobleme.

Chalandamarz - Winter ade
Dieser Brauch zählt zu den ältesten der Menschheit und sein Ursprung ist in der Antike zu suchen. Weit verbreitet ist dieser Frühlingsbrauch im Engadin, Val Müstair und Puschlav. Am 1. März kann es laut werden in den Straßen der Städte und Dörfer, denn dann begrüßen die bunt kostümierten Schüler mit Peitschenknallen und Schellengeläut den Frühling. Dieser Brauch ähnelt dem vielerorts auf unterschiedliche Weise praktizieren Vertreiben der winterlichen Dämonen. Im Engadin finden an Chalandamarz in den Dörfern Umzüge statt. Dabei werden geschmückte Schlitten durch die Straßen gezogen und die Kinder singen vor den Häusern, in Erwartung von Geschenken.

Kastanien-Klopfen - Stimmungsvoller Herbst im Bergell
Das Kastanien-Klopfen ist ein beliebter Herbstbrauch im Bergell. Die Kastanien werden zunächst in speziellen Häusern zum Trocknen ausgelegt und nach etwa fünf Wochen bei einem stimmungsvollen Volksfest geklopft und von der Schale getrennt. Kastanien zählen in Graubünden zum Kulturerbe und es werden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Selven genannten Kastanienhaine zu schützen. Im Val Bregaglia findet im Oktober das Kastanienfestival statt. Bei Wanderungen, Veranstaltungen und kulinarischen Events dreht sich alles um die rotbraun glänzenden Herbstbegleiter.

Churer Maiensässfahrt - Das sonnige Kindervergnügen
Als Maiensässe werden in Graubünden die Almen, die unter der Baumgrenze liegen und bewirtschaftet werden bezeichnet. Die Maiensässfahrt hat ihren Ursprung im Jahre 1854. Seither wird ein sonnenreicher Tag im Frühsommer zum Anlass genommen für eine Wanderung von Schülern und Lehrern. Die Kinder vergnügen sich in der Natur und am Abend wird ein Umzug veranstaltet. Bis das traditionelle Maiensässlied erklingt, kann es durchaus spät werden, doch keine Angst, am nächsten Tag ist schulfrei.

Traditionelle Trachten in Graubünden

Trachten sind nicht nur willkommene Farbtupfer auf Feiern und Volksfesten. Die Graubündner verkörpern mit der Tracht ein Stück Lebensgefühl und tragen die Liebe zur Heimat nach draußen. Es existieren zahlreiche Trachten, welche sich über die Jahrhunderte erhalten haben und bei der Arbeit, im Alltag, an Sonntagen oder zu bestimmten Festen Vielfalt beweisen. Die lebendige Engadiner Tracht zum Beispiel wurde von Elementen des Rokoko inspiriert und vermutlich von den Frauen der heimkehrenden Offiziere im 18. Jahrhundert salonfähig gemacht. Noch heute sind geschickte Trachtenschneiderinnen mit viel Hingabe dabei, spezielle Trachten zu fertigen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Handwerkstechniken zum Einsatz. Die Weißstickerei kommt vor allem bei den Trachten der Ostschweiz zur Anwendung. Sonntagstrachten werden mit Buntstickerei auf Leinen und Baumwolle verziert. Die Festtagstrachten bestehen aus Samt und Seide. In Graubünden hat sich hier besonders die Nelkenstickerei durchgesetzt. Die Hauben sind mit aufwendiger Gold- und Silberstickerei versehen.

Arbeitstracht, Sonntagstracht, Festtagstracht - kleiner Einblick in große Trachtenvielfalt
Die Bündner Arbeitstracht ist zweckmäßig und bequem, denn sie muss der täglichen Arbeit gewachsen sein. Eine weiße Bluse wird zu einem blauen, braunen, roten, grünen oder grauen Rock getragen. Das Futter passt zur Rockfarbe und besitzt Längsstreifen. Die Schürze ist in naturfarbig oder mit Pflanzenfarbe eingefärbt. Schultertuch und Strickjacke komplettieren die Tracht. An Sonntagen fiel die Tracht schmucker aus. Die weiße Bluse wird mit einem blauen, braunen, rostroten oder schwarzen Rock kombiniert. Die Schürze wird in weiß getragen oder passt farblich zur Farbe des Rockes. Jacke und Haube bestehen aus dem Rockstoff und sind mit Goldstickerei versehen. Das Futter ist grau oder beige. Wurde im Bündner Oberland gefeiert, dann trug man eine weiße Bluse zu einer extra eingefärbten roten oder schwarzen Jacke. Der Rock entsprach der Farbe der Jacke. Schürze und Haube waren in klassischem Schwarz gehalten.



Freizeit in Graubünden

In der "Ferienecke der Schweiz" wird es niemals langweilig. Seine Freizeit verbringt man hier am liebsten aktiv, denn die Natur bietet dazu die besten Voraussetzungen. Dabei muss man kein Ausdauersportler sein, sondern kann sich seinem Tempo ganz individuell anpassen. Wer keine rasante Talfahrt auf den Pisten erleben möchte, legt sich entlang der Loipen in die Spur oder genießt den Winter bei einem gemütlichen Spaziergang. Im Sommer kommt man mit dem Moutainbike oder zu Fuß in Graubünden gut voran. Auf Hochgebirgstouren sollte man Schwindelfreiheit besitzen und beim Baden in den Gebirgsseen keine tropischen Temperaturen erwarten. Graubünden präsentiert sich authentisch und vielseitig wie kaum eine zweite Schweizer Ferienregion und lässt alle Möglichkeiten offen.

Graubünden im Winter

Der Winter in Graubünden ist kein Wagnis, sondern ein Wonne, denn der Schnee ist garantiert in ausreichenden Mengen vorhanden und ermöglicht den Bewunderern der weißen Pracht ein Urlaubsmekka der Superlative. Ski und Rodel gut heißt es in Graubünden vielerorts und Sie können sich auf den Pisten von Arosa, St. Moritz oder Lenzerheide mitten hineinstürzen. Wer sicher auf den Kufen unterwegs ist, kann in der Viamala auf beinahe 2.000 Metern Eislaufen. Die Eiswand lockt zur Kletterpartie. Trockenübungen absolviert man in der Halle. Wer es ruhiger angehen möchte, entdeckt seine Vorliebe für Curling und eine rasante Taxi-Fahrt verspricht mutigen Urlaubern die Mitfahrgelegenheit auf der Bobbahn Celerina in St. Moritz.

Curling sieht einfach aus, verlangt jedoch eine gehörige Portion an Geschick, Ausdauer und Spieltechnik. Wie die Steine platziert sind, ist kein Zufall und eine wunderbare Gelegenheit, sich mit der Familie oder mit Freunden als Team zu beweisen. In der Waldhaus Arena Flims herrschen beste Curling-Bedingungen, denn die Halle ist die modernste Curling-Arena Europas. Die Halle ist zwischen September und März geöffnet und verfügt über sechs Bahnen. Für Einsteiger werden 90-minütige Schnupperkurse angeboten. Schuhe können gemietet werden und die Ausrüstung wird gestellt. Ein Kurs kostet 20 CHF.

Sie sind körperlich fit und schwindelfrei? Dann ist Eisklettern der geeignete Winterspaß für Sie. Diese Extremsportart wird mit Steigeisen und speziellen Eispickeln ausgeführt und erfordert eine entsprechende Schutzausrüstung. Suchen Sie die eisige Herausforderung am Berg? Dann kommen Sie in das Eiskletterdomizil Pontresina. In der Schlucht von Pontresina türmen sich mächtige Eiswände auf und diese werden speziell bearbeitet, so ist Abwechslung garantiert.

In Scuol können Sie Ihre Kletterkünste an einem 18 Meter hohen beleuchteten Eisturm beweisen. Diese Form des Eiskletterns ist auch für Anfänger geeignet. Erwachsene zahlen 8 CHF. Für Kinder kostet der Kletterspaß 5 CHF. Die entsprechende Ausrüstung kann für einen Preis von 17 CHF gemietet werden. Das Klettern erfolgt auf eigene Gefahr. Mittwochs und freitags kann zwischen 19:00 und 21:00 Uhr unter Anleitung geklettert werden.

Snowboarder, Biker und Freeclimber können sich auf Ihren Winterspaß in der ersten Indoor-Freestyle Halle Europas vorbereiten. So bleiben Freestyle-Fans auch an grauen und stürmischen Wintertagen gut in Form. In Laax treffen Sie auf Freestyle-Kompetenz und werden dazu angehalten, ihren eigenen Stil zu finden und zu perfektionieren. Das Trockentraining ist die perfekte Ergänzung zum Schneetraining und beim Sprung in die Schnitzelgrube können die Tricks eingeübt und vervollkommend werden. Es werden auch Kurse in Verbindung mit einem Outdoor-Schneetraining angeboten.

Graubünden im Sommer

Der Sommer in Graubünden öffnet die Tore für ein wahres Feuerwerk an Aktivitäten, denn die Sonne lacht vom Himmel und die Berge warten nur darauf, erkundet zu werden. Sie können es ganz gemütlich angehen lassen oder sich eine Extraportion Nervenkitzel abholen. Für Abwechslung ist mit Sicherheit gesorgt.

In Savognin baut man nicht nur auf den Wintersport, sondern hat auch ein tolles Funsport-Konzept für die Sommermonate entwickelt. Wer gerne aktiv ist und keine Herausforderung scheut, ist hier in seinem Element. Die Anfahrt nach Tigignas gestaltet sich per Sessellift noch ruhig und bequem. Doch im Waldseilpark werden Sie mitten hinein ins Abenteuer gelangen und der 500 Meter lange Flying Fox und andere Elemente der vier unterschiedlichen Parcours werden Ihnen alles abverlangen. Wenn Sie doch lieber zuschauen möchten, dann lädt Sie die Sonnenterrasse ein, das tolle Bergpanorama zu genießen. Für den Rückweg ins Tal haben Sie die Qual der Wahl aus verschiedenen Sportgeräten. Mit Downhillroller, Mountaincarts oder Monsterrolle verspricht Ihr Alpabzug rasant und adrenalinreich zu werden.

Wandern ist langweilig? Nicht wenn man sich dabei auf Schatzsuche begibt. Die Schatzsuche per GPS oder Smartphone hat aufwendige Schatzkarten ersetzt und das gute alte Geländespiel in das Handy-Zeitalter transportiert. In und um Brigels versprechen die Geocaching-Trails viele spannende Verstecke. Wer sich mit Geocaching zunächst einmal anfreunden möchte, dem sei der Parcours "Ansichten" empfohlen. Im Ortsgebiet sind sechs Stationen zu bewältigen und man muss die entsprechenden Codes knacken, bevor man seinen Weg fortsetzt. Für geübtere Schatzsucher ist der Parcours "Woodland" geeignet. Wer sich für den "Wood-Land-Trail" bei Nacht entscheidet, sollte eine Taschenlampe im Gepäck haben und muss sich an verschiedenfarbigen Reflektoren orientieren.

Sie glauben, schon alles von Graubünden gesehen zu haben? Weit gefehlt, denn es kommt allein auf die Perspektive an. Wie wäre es mit einem Helikopterrundflug oder möchten Sie vielleicht selbst aktiv werden und sich einen Gleitschirm-Passagierflug oder einen Fallschirm-Tandemsprung gönnen. Ein Tandemsprung bietet Ihnen ein authentisches Flugerlebnis und gleichzeitig alle notwendigen Sicherheiten. Erfahrene Tandempiloten unterstützen Sie bei Ihrem ersten Flugabenteuer und geben Ratschläge und Hilfestellungen. Der Gleitschirm liefert einen eher sanften Einstieg in das Flugabenteuer. Möchten Sie aufs Ganze gehen? Dann wird der freie Fall aus 3.500 Metern Höhe, gefolgt von einem fünfminütigen Sinkflug per Fallschirm, Ihnen unvergessliche Momente bescheren. Wenn es die Witterung erlaubt, kann täglich geflogen werden.



Ferienunterkünfte in Graubünden

Herzlichkeit und Gastlichkeit erleben und ein bisschen wie zu Hause fühlen, dies wird Ihnen in den Ferienwohnungen und Ferienhäusern in Graubünden leicht gemacht. Eine gemütliche und familiäre Umgebung ist besonders für Familien mit Kindern wichtig. In einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus ist das Platzangebot weit größer als im Hotelzimmer. Entsprechende Objekte finden Sie in allen Ferienorten Graubündens. Häufig sind die Unterkünfte zentral in den Ortschaften gelegen. Wer mag, kann auch auf dem Bauernhof oder auf einem Weingut übernachten. Wichtig dabei ist, dass Sie als Gäste sich rundum wohlfühlen und dafür wird in Graubünden viel getan. Viele Unterkünfte besitzen Balkon und Terrasse, damit Sie die herrliche Landschaft direkt vor Augen haben. Auch die Inneneinrichtung kann sich sehen lassen. Das Mobiliar entspricht dem neuesten Standard und wurde mit liebevollen Details zu kleinen Wohlfühloasen engagiert. In vielen Ferienwohnungen sind Internetanschluss, Waschmaschine, Sauna oder Solarium Standard. Treffen Sie Ihre Wahl und lassen Sie sich bald in Graubünden begrüßen!

Sie möchten eine Übernachtungsmöglichkeit finden, welche Ihnen einen Wohlfühl-Urlaub garantiert und Ihnen zudem kurze Wege zu den Sehenswürdigkeiten der Region sichert. Wer dazu noch gerne mit anderen Urlaubern ins Gespräch kommen möchte, der wird sich in einem Feriendorf wohlfühlen. Die Feriendörfer bieten meist direkten Anschluss an die Wander- und Skigebiete und sind Ihre Fahrkarte für erholsame Urlaubstage. Hier sind Urlauber unter sich und man kommt viel leichter ins Gespräch, wie man dies von den eher unpersönlichen Hotels kennt. Auch Kinder finden hier viel schneller neue Freunde und Sie bekommen Gelegenheit, Ihre Urlaubserlebnisse vor Ort auszutauschen und vielleicht auch die eine oder andere Anregung für die weitere Feriengestaltung mitzunehmen. Ein Ferienhaus in Graubünden ist das perfekte Zuhause auf Zeit für all jene, die Wohnqualität und Komfort zu schätzen wissen und ein Urlaubsquartier suchen, welches ihnen viel Raum für einen Urlaub ganz nach Maß bietet.