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Hannover Reiseplanung

Sie haben sich für einen Urlaub in Hannover entschieden und würden sich gerne über Hannover informieren. Bei uns erfahren Sie einiges über die Stadt und auch über die Umgebung von Hannover. Hier werden Ihnen alle nötigen Informationen geboten, damit Sie Ihren Urlaub im Voraus planen können.

Anreise und Verkehr in Hannover

Anreise mit dem Auto

Von Hamburg nach Hannover (ca. 150 Kilometer)
Auf der A1 Richtung Bremen/Hannover/Lübeck fährt man bis zum Autobahnkreuz Horster Dreieck, hier links halten und den Schildern A7 in Richtung Hannover/Seevetal-Ramelsloh folgen. Nach ca. 108 Kilometern an der Gabelung rechts halten, weiter geht es auf der A352 Richtung Dortmund/Hannover-Nord/Flughafen. Bei der Ausfahrt Hannover-Nord in die B522 Richtung Langenhagen einfädeln. Von dort folgt man der Vahrenwalder Straße bis in die Innenstadt von Hannover.

Von Berlin nach Hannover (ca. 285 Kilometer)
Auf der A10 folgt man der Beschilderung Richtung Hannover/Hamburg/Magdeburg, danach an der Gabelung links halten, um auf die A2 zu gelangen. Nach ca. 217 Kilometern am Autobahnkreuz Hannover-Buchholz rechts halten und den Schildern A37 in Richtung Hannover folgen. Weiter geht es links auf die B3 bis zur Ausfahrt Hannover-Kleefeld/Zentrum/Congress-Centrum. An der Gabelung rechts in die Hans-Böckler-Allee abbiegen, danach der Marienstraße bis in die City folgen.

Von München nach Hannover (ca. 630 Kilometer)
Von München nimmt man die A9 nach Nürnberg bis zur Ausfahrt A7 in Richtung Ulm/Hannover/Kassel. Nach ca. 350 Kilometern an der Gabelung rechts halten und der Beschilderung für Hannover/Messe folgen. Weiter geht es auf der B6 und der B3 (Messeschnellweg) bis zur Ausfahrt Hannover-Kleefeld/Zentrum/Congress-Centrum. An der Gabelung rechts in die Hans-Böckler-Allee abbiegen, danach der Marienstraße bis in die City folgen.

Anreise mit dem Flugzeug

Der Hannover Airport ist der größte Flughafen des Landes Niedersachsen. Er liegt ca. 12 Kilometer nördlich von Hannover in Langenhagen. Mit einem eigenen Autobahnanschluss und einem S-Bahnsteig im Terminal ist der Flughafen für den An- und Abreiseverkehr sehr günstig gelegen. Direkt unter dem Terminal C verkehrt die S-Bahnlinie S5 und verbindet den Airport mit dem Hauptbahnhof Hannover, Hameln und Paderborn. Die Bahnen fahren im 30-Minuten-Takt, die Fahrzeit vom Flughafen zum Hauptbahnhof beträgt nur 17 Minuten. Der Linienbus 470 fährt ab der Station Langenhagen Zentrum mehrmals stündlich zum Airport. Die Bushaltestelle am Flughafen befindet sich zwischen dem Maritim Hotel und dem Parkhaus 3, nahe dem Terminal C. Darüber hinaus finden Fluggäste unmittelbar vor den Ausgängen der Terminals in der Ankunftsebene diverse Taxistände und Shuttle-Unternehmen. Eine Fahrt in die Innenstadt von Hannover dauert ca. 20 Minuten. Flüge nach und ab Hannover sowie detaillierte Informationen über Mietwagenstationen findet man auf der Airport-Webseite.

Anreise mit Bus und Bahn

Von Seiten des Fernverkehrs kann man Hannover mit schnellen ICE-Verbindungen von Hamburg aus in rund einer Stunde erreichen, die Fahrt von Berlin dauert knapp eineinhalb Stunden. Selbst aus München braucht der ICE nur viereinhalb Stunden bis nach Hannover. Wer die Landeshauptstadt aus Niedersachsen anfahren möchte, findet überall bequeme Regionalverbindungen mit Bussen und Bahnen bis zum Hauptbahnhof. Weiterhin existieren diverse internationale Fernverkehrslinien über Hannover, sodass die Stadt auch gut aus dem Ausland zu erreichen ist. Ob von Hamburg, Berlin, Frankfurt oder München nach Hannover – die DB-Webseite gibt Auskünfte über sämtliche Bahnverbindungen und Preise. Die DB Regio Bus GmbH ist der größte Anbieter im deutschen Busverkehr und verbindet zahlreiche deutsche Städte. Reiseauskünfte und Fahrkarten findet man auf der Regio-Bus-Webseite.

Verkehr in Hannover

Umweltzone
Im Jahr 2010 wurde der Innenstadtbereich von Hannover als Umweltzone eingerichtet. Ziel der Umweltzone ist es, die stark emittierenden Fahrzeuge aus den belasteten Regionen auszuschließen und umweltfreundliche Antriebe zu fördern, um so eine Minderung der Immissionen zu erreichen. In die ausgewiesene Umweltzone dürfen nur Kraftfahrzeuge einfahren, die bestimmte Mindestanforderungen bezüglich ihres Schadstoffausstoßes einhalten – und mit einer grünen Plakette gekennzeichnet sind. Diese Plakette bekommt man bei der KFZ-Zulassungsstelle, beim ADAC, den Prüfstellen,(TÜV, DEKRA, GTÜ, GTS) aber auch in allen Autowerkstätten, die Abgasuntersuchungen durchführen. Durch Nachrüstung mit einem Rußpartikelfilter können Dieselfahrzeuge die Plakette der jeweils nächst höheren Schadstoffgruppe erhalten. Zur Orientierung für alle Autofahrer geben Hinweisschilder an der Grenze der Umweltzone Auskunft über die Fahrzeuge, die freie Fahrt haben. Ausnahmen gelten u.a. für Mopeds und Motorräder. Die Umweltzone liegt im inneren Bereich der Stadt Hannover. Sie befindet sich zwischen Süd-, West- und Messeschnellweg. Die nördliche Grenze bildet der Sahlkamp.

Parkmöglichkeiten
Im Verkehrsgebiet Hannover stehen rund 6.100 Stellplätze für PKWs zur Verfügung. Allein in der City gibt es sieben Parkhäuser, darunter am Hauptbahnhof, Kröpcke und in der Altstadt (Schmiedestraße), in denen bis zu 3.800 Autos Platz finden. Darüber hinaus gibt es Park & Ride-Anlagen, die kostenlos und rund um die Uhr genutzt werden können. Diese Anlagen befinden sich in direkter Nähe der Haltepunkte und erleichtern so den Wechsel vom PKW auf den Schienen-Nahverkehr. Detaillierte Informationen über Parkhäuser, Tiefgaragen und Parkplätze gibt es auf der Hannover-Verkehrs-Webseite. Der Link führt direkt zu einem Kartenausschnitt, der die verschiedenen Parkmöglichkeiten der Innenstadt anzeigt. Unter Objektauswahl kann ein gewünschtes Parkplatzangebot durch Anklicken ausgewählt werden. Daraufhin wird ein Fenster geöffnet mit Informationen über Anzahl der Stellplätze, Öffnungszeiten,Tarife und mehr. Parkscheinautomaten: In der City sowie in den Randbezirken von Hannover ist das Parken an Parkscheinautomaten in verschiedene Tarifzonen gegliedert. So gilt zum Beispiel in der Innenstadt eine Bedienpflicht von montags bis samstags (9.00 bis 19.00 Uhr). Die Mindestgebühr und der fällige Betrag für eine halbe Stunde beträgt 0,90 Euro. Hier darf maximal 2,5 Stunden geparkt werden.

Hannover-Card
Wer in der niedersächsischen Landeshauptstadt viel unternehmen und dabei sparen will, sollte sich die "Hannover-Card" besorgen. Eine Tageskarte kostet 9,50 Euro pro Person und bietet freie Fahrt in allen Bussen, S-Bahnen und U-Bahnen sowie Nahverkehrszügen des gesamten Großraumverkehrs Hannover (GVH). Weiterhin erhält man mit der Karte teilweise bis zu 50 Prozent Ermäßigung bei zahlreichen Attraktionen, darunter Sehenswürdigkeiten, Museen, Stadttouren, Freizeiteinrichtungen, Theatern sowie Restaurants und Cafés. Hannover-Card-Besitzer sparen nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Region Hannover, etwa in Steinhude (Sea Tree Abenteuerpark), Springe (Kultur Jagdschloss) oder Neustadt (Museum zur Stadtgeschichte Neustadt). Besonders attraktiv für Familien sind die Gruppenermäßigungen im Sea Life sowie im Erlebnis-Zoo Hannover. Darüber hinaus werden geführte Radtouren, Stadtrundgänge und -fahrten vergünstigt angeboten. Der Preis für die 48-Stunden-Karte liegt bei 15,00 Euro für Einzelpersonen und 27,00 Euro für Gruppen (max. fünf Personen, egal welchen Alters). Eine 72-Stunden-Karte kostet 18,00 Euro für Einzelpersonen und 35,00 Euro für Gruppen.



Hannoveraner Lebensart

Hannoverscher Dialekt

Dass in Hannover das reinste Hochdeutsch gesprochen wird, ist ein Mythos, der sich seit mehr als 200 Jahren hält. Tatsächlich ist das hannoversche Hochdeutsch nicht sauberer als das in Bielefeld oder Kiel. Der Mythos hat vermutlich damit zu tun, dass damals die Sprache der Residenzstadt und ihrer Beamten im Umland als besonders prestigeträchtig wahrgenommen wurde. Im Mittelalter wurde überall in Norddeutschland Plattdeutsch gesprochen. Während der Reformation haben die Hannoveraner die religiösen Texte von Luther auf dem Papier gesehen und versucht, dies nachzusprechen. Das heutige Hochdeutsch basiert also auf der Sprache der Reformatoren, allerdings in niederdeutscher Lautung. Hannöversch (oder Hannoversch) ist kein Dialekt wie das Platt, das man früher in den umliegenden Dörfern sprach, sondern eine Sprache, die sich einst direkt in der Stadt entwickelte. Sie entstand vor 200 bis 300 Jahren, als die Hannoveraner sich – auf der Basis des Niederdeutschen – dem Hochdeutschen zuwandten. Bei diesem verhochdeutschten Platt blieben viele niederdeutsche Einflüsse erhalten. Der hannoversche Gelehrte Theodor Lessing beschrieb um 1920 die lautlichen Eigenheiten des „raansten Deutsch“. Demnach spricht der Hannoveraner nur das kurze „a“ rein aus – etwa, wenn er „Gu’n Nacht“ sagt. Das lange „a“ wird hingegen meist zum „äö“. Das „ei“ wird mit besonders weiter Mundöffnung artikuliert und verwandelt sich so in ein „aa“. Aus einem Satz wie „Bei der Leine liegt der Leinekanal“ wird dann „Ba’er Laane liecht ’er Laanekanäöl“. Man sagt den Hannoveranern auch nach, sie stolperten übern spitzen Stein. Doch das gilt nur, wenn das „s“ vor „p“ oder „t“ steht, wie bei „Frühstück“. Der Hannoveraner hat auch ein ganz eigenes Verhältnis zum Genitiv: So versucht er ihn wenn möglich zu umschiffen und durch den Dativ oder sogar Akkusativ zu ersetzen. Statt „das ist Willis Radiergummi“ sagt er häufig: „Das ist Willi sein Radiergummi.“ Die gesteigerte Variante lautet: „Das ist Willi ihm sein Radiergummi“ oder sogar „Das ist Willi ihn sein Radiergummi.“ Typisch hannöversche Ausdrücke sind: „Krökelig“, was beispielsweise „schwächlich“, aber auch „spielerisch“ bedeutet. Daher ist „Krökeln“ in Hannover bis heute ein Ausdruck fürs Spielen beim Tischfußball. „Piese“ heißt „Bauer“, aber auch „unhöflicher Mensch“. Ein „Stadtjapper“ ist jemand, der sehr hervorkehrt, dass er zu den feinen Städtern zählt. „Losstockeln“ heißt, sich langsam in Bewegung zu setzen. „Lustrieren“ bedeutet „Spaß haben“, und ein „Miaspenfänger“ ist schlichtweg ein Spinner.

Hannoversche Tracht

Die historische Kleidung der ländlichen Bevölkerung im Hannoverschen Wendland reicht zurück bis ins 18 Jahrhundert. Je nach Anlass entwickelten sich verschiedene Kleiderordnungen wie die Arbeitstrachten, Tanztrachten, Kirchgangstrachten, Hochzeitstrachten, Abendmahlstrachten und die Trauertrachten. Das beste Erkennungszeichen einer Trachtenlandschaft war für gewöhnlich die Mütze der Frau. Im Wendland findet man neben den Kopftüchern zwei Formen, die jeweils eine Art der 3-Stücks-Mütze darstellen und mit Leinen bezogen sind. Von der Einschulung bis zur Konfirmation trugen die Mädchen sogenannte Runn-Mützen, danach Timp-Mützen. An den typischen Arbeitstrachten ließen sich die Eigenheiten einer Region erkennen, denn diese bestanden immer auch aus den abgenutzten Textilien besserer Garnituren. Als Material diente im Wendland meist ein Leinen-Wolle-Gemisch, das durch Färben der Garne oder Stoffe verschönert wurde. Oft verwendete man hierbei rot und blau, die Nationalfarben der Wendländer. Während bei sämtlichen Trachtenvarianten knöchellange Röcke getragen wurden, fiel die Arbeitstracht samt Schürze etwa wadenlang aus. Auch Männer trugen bei der Arbeit oftmals eine Schürze aus Leinen, die wie viele Teile der Arbeitstracht gekocht werden konnte. Als Schutz gegen die Sonne dienten Stulpen für die Arme und Hauben, sowie der Strohhut beim Mann. Zum typischen Schuhwerk gehörten Holzpantinen, Strümpfe trug man nur an kalten Tagen. Auf dem Feld wurde meist barfuß gearbeitet. An heutigen traditionellen Festen trifft man in Hannover häufig auf die wendländische Markt- und Tanztracht, die um die Jahrhundertwende getragen wurde. Auffällig bei den Damen sind die Seidentücher und -schürzen sowie die roten und schwarzen Timp-Mützen. Über das Leinenhemd mit roter Passe und Hohlsaum wird ein ärmelloses Mieder aus schwarzem Samt geschnürt oder geknöpft. Die aus Seidendamast bestehende, teilweise auch zweifarbige Schürze wird durch ein farbiges mit Perlen und Pailletten besticktes Taillenband ergänzt. Die Haube aus schwarzer oder roter Seide mit bunten Bändern und großer Schleife am Hinterkopf ist ebenfalls aufwändig verziert. Die Herren tragen ein gerade geschnittenes Leinenhemd mit Stehbündchen am Hals und weite Bündchenärmel mit Zwickel. Zur Hose aus schwarzem Tuch wird eine hochgeschlossene Weste aus buntem Damast kombiniert. Zur Tracht gehören weiterhin ein rotes Taschentuch und eine flache schwarze Mütze mit Schirm.



Hannovers Gastronomie

Die Gastronomie in Hannover ist ideenreich und lädt den ganzen Tag über zum Schlemmen ein. Gleich am Morgen bieten diverse Cafés und Bistros ein reichhaltiges Frühstück an. Besonders charmante Adressen findet man in der Altstadt und im schönen Stadtteil Linden. Hübsches Geschirr und schöne Wohn-Accessoires bekommt man im zauberhaften Laden-Café Glücksmoment in der Altstadt. Kuchen im Glas gibt es in der Lindener Kaffee Pause – auch zum Mitnehmen. Die kultigen Törtchen in Marmeladengläsern sind ein echter Hingucker und Leckerschmecker. Die beste Trinkschokolade der Stadt wird in der Holländischen Kakaostube serviert, fantastische Rooibus-Aufgüsse schmecken im Teestübchen am Ballhofplatz.

Sehr preiswerte und frisch zubereitete Speisen bekommt man mittags wie abends in der Street Kitchen. Die Vielfältigkeit der vietnamesischen Küche reicht von Reisnudeln und Reisbällchen, über gefüllte Betelblätter aus Hanoi, bis zur Kokosmilch-Curry-Sahne Sauce aus der Region Saigon. Aus Mangel an ausreichend vielen Sitzplätzen, werden die schnell zubereiteten Gerichte selbst bei kühler Witterung im Außenbereich verzehrt. Neben den typischen Getränken gibt es Bier aus Saigon und Asia-Fruchtsäfte sowie ein paar leckere Lassi-Drinks. Im Sommer wird die Gastronomie in Hannover durch eine große Anzahl von Biergärten bereichert. Besonders idyllisch sitzt man direkt am Maschsee, um unter alten Bäumen ein Bierchen zu genießen. Am Abend verbreiten knisternde Feuerkörbe eine wohlige Stimmung im Biergarten Lindener Turm. Hier gibt es auch exzellente Weine und eine große Auswahl an leckeren bis köstlichen Speisen. Allein der herrliche Blick auf den Maschsee macht einen Besuch im Restaurant Die Insel zum Erlebnis. Unter dem Motto "die neue Ess-Klasse" verwöhnt Chef de Cuisine Benjamin Meusel seine Gäste mit kreativer französischer Tagesmarkt-Küche, die er mit multikulturellen Einflüssen bereichert.

Für einen abendlichen Restaurantbesuch im Titus, sollte man rechtzeitig einen Tisch reservieren. Die ideenreiche Küche hat sich in Hannover längst herumgesprochen. Ebenso das stilvolle Ambiente, das mit gerade einmal sechs Tischen eine heimelige Atmosphäre versprüht. Rustikale deutsche Küche und jede Menge Bier sind das Markenzeichen des Brauhaus Ernst August mitten im Zentrum. Hier fließen (laut eigenen Angaben) pro Jahr rund 600.000 Liter Gerstensaft aus den Zapfhähnen. Wer Hunger mitbringt, sollte die große Schweinshaxe mit Biersauce, Sauerkraut und Stampfkartoffeln bestellen. Wer kein Fleisch mag, wird das Hiller lieben. Das älteste vegetarische Restaurant Deutschlands setzt bereits seit 1955 auf fleischlose Gaumenfreuden. Neben diversen Salaten finden sich vegane Speisen wie Kichererbsen-Curry mit Räuchertofu oder Blattspinat auf Bandnudeln mit Saitan-Krustling. Alle Kalt- und Heißgetränke bekommt man im Hiller in Bioqualität.

Auch für einen ausgelassenen Abend in Hannover gibt es die passenden Lokale. Das wohl größte Cocktail-Angebot der Stadt findet man in der edlen Bar Seña, die in Hannovers Südstadt liegt. Fast 300 verschiedene Cocktails stehen hier auf der Getränkekarte, dazu gesellen sich leckere Longdrinks und mehrere Biersorten. In die wunderschöne Pianobar Harry's New York Bar im Stadtteil List geht man nicht einfach, um schnell einen Cocktail zu schlürfen. Hier werden Spirituosen aus aller Welt präsentiert, die zu einmaligen Mixgetränken geschüttelt werden. Modern und gemütlich ist die Atmosphäre in dem hohen Raum mit der acht Meter langen Bar und den getäfelten Wänden. Es gibt Livemusik am hauseigenen Flügel sowie eine beeindruckende Sammlung an Cocktails, Whiskeys und Bränden. Dazu leckere Klassiker aus der Barküche: Club-Sandwich, Salate, Steaks und kleine Desserts. Ein überdachter Innenhof mit Springbrunnen ist das Aushängeschild der Lounge-Bar Hugo's direkt am Hauptbahnhof. Wer sich nicht durch die exzellente Speisekarte des ansässigen Restaurants schlemmen möchte, sollte sich an einem der zahlreichen Cocktails versuchen. Der Hugo's Spezial mit Likör 43, Orangejuice, Pfirsichsaft, Erdbeersirup und einem Schuss Sahne macht Lust auf mehr.



Hannover entdecken

Hannover lässt sich wunderbar zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Wer sich einen ersten Überblick über die Stadt, seine Sehenswürdigkeiten, Lokalitäten und Geschichte verschaffen möchte, dem sei eine geführte Tour mit erfahrenen Guides ans Herz gelegt. Die Stadtführer zeigen Ihnen Stadt bei einer klassischen Führung oder einer sportlichen Radtour. Entsprechend nach verschiedenen Themen und Tageszeiten ist so für jeden Hannoverbesucher das Passende dabei. Natürlich kann man auch auf eigene Faust Hannover erkunden. Dabei weisen ausgewiesene Wander- und Radwege die besten Routen aus, um möglichst viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Doch nicht nur in der Stadt gibt es so manches zu entdecken. Auch das Umland lockt mit seiner wundervollen Landschaft zu Ausflügen mit dem Rad.

Stadtführungen durch Hannover

Das Team Städtereise bietet unterschiedliche Rundgänge und Themenführungen durch Hannover an. Darunter interessante Streifzüge durch die malerische Altstadt, spannende Spaziergänge durch das nächtliche Hannover oder besondere Stadtteilerlebnisse samt Insider-Tipps.

Altstadtrundgang Hannover - gut zu Fuß
Diese Tour führt entlang der Leine und durch die malerischen Gassen der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Kirchen, das Alte Rathaus, der Holzmarkt und Ballhofplatz sowie bedeutende Bürgerhäuser. Besonders interessant ist der Gang rund um das Leineschloss, in dem heute der Niedersächsische Landtag sitzt. Früher diente der prachtvolle Bau aus dem 12. Jahrhundert als Franziskanerkloster und später als königliche Residenz. Diese Führung wird auch mit individuellen Schwerpunkten, wie Kunst, Kirchen oder Architektur, angeboten.

Sagenhaftes Hannover
Auf diesem Rundgang erfahren Gäste historische Kuriositäten, Merkwürdiges und Sagenhaftes aus der Stadtgeschichte. Stationen sind der Gartenfriedhof, der Borgentrickturm mit der Legende vom tapferen Bürger Borgentrick, die Aegidienkirche mit dem Siebenmännerstein und das steinerne Geschichtsbuch am Neuen Rathaus. Weitere Anlaufpunkte sind das Alte Rathaus mit seiner Steinfratze und dem Relief vom Luderziehen, die Marktkirche mit ihrer sonderlichen Turmspitze und der Brunnen am Holzmarkt mit dem Wunschring.

Nachtwächter Melchior
Wenn alle ehrbaren Bürger Hannovers in ihren Betten liegen, führt Nachtwächter Melchior bei einem vergnüglichen Spaziergang durch die dunklen Gassen und Winkel der Stadt. Dabei erzählt er von Henker-Schicksalen, Mörderbanden und den alltäglichen Mühen der Nachtwächterzunft. Aber auch über die Geschichte des Bieres und über das Treiben am Hofe weiß Melchior so einiges zu berichten.

Living Culture Tours - Außergewöhnliche Stadtteilerlebnisse
Im Mittelpunkt der Touren stehen die drei kultigen Stadtteile Linden, Limmer und List. Gezeigt werden verborgene und besondere Plätze, Bars, Läden und Restaurants, die Hannover unverwechselbar machen. Tour I führt durch das nächtliche Linden mit seinen quirligen Kneipen, Tour II ist ein kulinarischer Bummel durch Limmer und Tour Nummer III ein Ausflug in das beliebte Wohnviertel List.

Hannover ganz groß
Ob gotische Hansestadt, einstige königliche Residenzhauptstadt, wilhelminische Industriestadt des Nordens oder moderne Landeshauptstadt – auf der großen Stadtrundfahrt wird die wechselvolle Geschichte Hannovers erzählt. Dabei gibt es viel zu entdecken: das Neue Rathaus, die malerische Altstadt oder die barocken Herrenhäuser Gärten.

Geführte Radtouren durch Hannover

Hannovers Fahrrad-Scout
Seit 2009 führt Uwe Genzky Fahrradgruppen durch die Region Hannover. Auf seinen Touren entdecken Mit-Radler etwa das leicht hügelige Calenberger Land, die grünen Laatzener Maschwiesen oder die idyllische Strecke entlang des Mittellandkanals. Im Vordergrund stehen die gemeinsame Bewegung an frischer Luft, die Natur zu genießen und die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand zu erkunden. Die 30 bis 45 Kilometer langen Kurz-Tripps führen durch und um Hannover, durch die Garbsener Schweiz oder zur Hindenburgschleuse in Anderten. Ausgiebig radeln und viel sehen, können Teilnehmer auf den 70 bis 80 Kilometer langen Tagestouren zum Steinhuder Meer, Schloss Marienburg, nach Burgdorf oder Hildesheim. Fast alle Touren starten in unmittelbarer Citynähe. Hannovers Fahrrad-Scout

Fahrradtour "Auf die Räder..."
Jeden ersten und letzten Samstag im Monat bietet die Tourist Information Hannover eine Radtour rund um den Julius-Trip-Ring an. Der 25 Kilometer lange Radweg, der mit Plaketten gekennzeichnet ist, führt einmal um die City herum und verbindet den Maschsee, die Flussufer von Leine und Ihme mit den barocken Herrenhäuser Gärten, spannt den Bogen im Norden an Kleingärten vorbei zur Eilenriede und zurück zum Maschsee. Julius Trip hat mit seinen Gartenanlagen Hannovers Bild maßgeblich geprägt. Auf dieser Tour führen Guides auf den Spuren des ersten Stadtgartendirektors zu den Highlights und grünen Oasen der Stadt und vermitteln viel Wissenswertes und Vergnügliches. Zwischendurch bieten Biergärten die Möglichkeit einer kleinen Stärkung und Erfrischung. Die gut dreistündige Fahrt beginnt um 14.00 Uhr, Treffpunkt ist der Ernst-August-Platz 8. Leihräder können bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden, eine Anmeldung ist telefonisch unter der unten aufgeführten Telefonnummer erforderlich.

Thematische Radtouren
Das Unternehmen Stattreisen Hannover bietet diverse thematische Radausflüge in der Stadt an der Leine an. Auf dem Programm stehen interessante Touren durch Herrenhausen und die Altstadt. Darüber hinaus können Radler den schillernden Stadtteil Linden, das dörfliche Kirchrode oder den Stadtwald näher entdecken. Unter dem Motto "Rätseln auf Rädern" veranstaltet Stattreisen eine Radrallye für Gruppen. Am Ende der spannenden Schatzsuche findet eine gemeinsame Auswertung in einem Restaurant/Café oder ein Picknick im Grünen statt. Fahrräder können gegen Gebühr am Bahnhof ausgeliehen werden. Das Programmverzeichnis von Stattreisen Hannover ist in der Tourist Information erhältlich. Nähere Infos finden Sie auch auf der Internetseite des Unternehmens.

Radtouren in Hannovers Umgebung

Steinhuder Meer Rundweg (ca. 30 Kilometer)
Die 30 Kilometer lange Tour rund um Niedersachsens größten Binnensee beginnt im Scheunenviertel von Steinhude. Hier befinden sich das Naturpark-Informationszentrum, die Tourist-Information und eine Galerie. Vorbei an Wochenendhäusern fährt man Richtung Ortsausgang bis zum Hagenburger Kanal, wo die ehemalige Sommerresidenz der Grafen und Fürsten zu Schaumburg-Lippe steht. Ganz in der Nähe können der Moorgarten und der Findlingsgarten besichtigt werden. Weiter geht es durch Felder und Wiesen bis Winzlar, einem beschaulichen Dorf. In einem alten Bauernhaus ist die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer untergebracht, in der Besucher Interessantes über die Tier- und Pflanzenwelt des Steinhuder Meeres erfahren. Während der Rundweg an der Westseite des Vogelbiotops entlang läuft, geleitet ein Erlebnispfad zu zwei Beobachtungshütten. Der Pfad endet an einem Aussichtsturm direkt am Ufer. Die nächste Station ist Mardorf, ein Ferienort direkt am Ufer des Sees mit einem Natur- und Vogelschutzgebiet. Am Badestrand "Weiße Düne" vorbei, fährt man zunächst zur Beobachtungsplattform Moorhütte und dann durch das Tote Moor. Nach einer erlebnisreichen Radtour geht es Richtung Ausgangspunkt, nach Steinhude.

Eilenriede-Tour (ca. 11 Kilometer)
Ausgangspunkt der Route ist Hannovers "Haussee", der idyllische Maschsee mit vielen Einkehrmöglichkeiten. Geradelt wird Richtung Döhren, wo der schöne Arthur-Menge-Brunnen besichtigt werden kann. Vorbei an der Pädagogischen Hochschule führt ein Abstecher zum Bismarck-Bahnhof, der im Jahr 1911 erbaut wurde. Über die Große Bult, bis 1970 befand sich hier die alte Pferderennbahn, gelangt man nach Bischofshol. Der Legende nach holte hier der Bischof von Hildesheim im Jahre 1533 die hannoverschen Geistlichen ab, die aufgrund der Reformation die Stadt verließen. Weiter geht es durch Hannovers grüne Lunge, die Eilenriede, vorbei am Kirchröder Turm und durch den Hermann-Löns-Park zum Tiergarten, wo Damhirsche, Wildschweine und Rehe zu sehen sind. Der letzte Streckenabschnitt führt nach Anderten. Im Ortskern zeugen Reste dörflicher Bebauung und die mehr als 500 Jahre alte Kapelle von der Vergangenheit. Wahrzeichen ist die Hindenburgschleuse, die 1928 vom damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg eingeweiht wurde.

Auf dem Grünen Ring durch Hannovers Osten
Vom Tiergarten in Kirchrode führt der Grüne Ring nach Anderten zur Hindenburgschleuse. Am Nordosthang des Kronsbergs trifft der Radler auf einige vor sich hin nickenden "Pferdeköpfe". Mit Hilfe dieser Pumpen wird Erdöl gefördert, das hier in einer Tiefe von 700 bis 1000 Metern vorkommt. Etwas südlich der Route befindet sich die Gmain, ein Teil des ehemals ausgedehnten Waldgebiets am Südostrand Hannovers. Entlang der östlichen Bebauungsgrenze des Stadtteils Kronsberg erstrecken sich 40 Hektar Grünlandflächen, die seit 1996 überwiegend durch Selbstbegrünung aus Ackerflächen entstanden sind. Ganz in der Nähe erinnert der Obelisk Drei-Kaiser-Stein an die militärische Vergangenheit des Kronsbergs. Nach Kriterien umweltschonender Stadtentwicklung ist am Westhang des Berges der rasterförmig angelegte Stadtteil Krohnsberg entstanden. Im Parc Agricole verbinden sich parkähnliche Gestaltung und landwirtschaftliche Nutzung: Mauern und Dämme aus Mergel greifen das typische Gestein der Landschaft auf. Einheimische Gehölze und Obstbäume gliedern den Raum. In südöstlicher Richtung ist der Kronsberghof zu sehen. In einem Teil des Gebäudes befindet sich der einzige landwirtschaftliche Betrieb im Stadtgebiet Hannovers, der nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus wirtschaftet. Am Parc Agricole besteht die Möglichkeit abzuzweigen, um den Expo-Park-Süd, das Mastbrucher Holz, den Park der Sinne oder die Städtische Siedlung in Alt-Laatzen zu erfahren.

Fahrradvermietung in Hannover

Die Fahrradstation am Hauptbahnhof bietet Citybikes für Damen, Herren und Kinder zum Verleih an, ebenfalls erhältlich sind Räder mit Kindersitz. Neben dem Fahrradverleih gibt es 350 bewachte Stellplätze sowie einen Wartungs- und Reparaturservice für Fahrräder und Rollstühle Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 6.00-23.00 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen: 8.00-23.00 Uhr. Wer ein Fahrrad bei der Call a bike Station am Hauptbahnhof mieten möchte, muss sich zuvor über das Internet registrieren. Danach ruft man die auf den Rädern aufgedruckte Telefonnummer an, um mit einem Code das Schloss zu öffnen. Die Rückgabe erfolgt ebenfalls am Hauptbahnhof. Natürlich können die Räder zwischendurch abgestellt und zu einem späteren Zeitpunkt weitergenutzt werden. Bahncard-Kunden erhalten einen ermäßigten Tarif. Die Firma Nextbike bietet einen ähnlichen Service wie Call a bike. Auch hier erhält man telefonisch einen Code zur Öffnung des Schlosses. Rund 80 Fahrräder stehen an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet zum Verleih bereit, darunter am Ernst-August-Platz, Schlafgut-Hotel im Werkhof, Congresszentrum (Stadthalle), Kröpcke, Köbelinger Markt, Maschsee (Sprengel Museum Hannover) und am Neuen Rathaus. Die Räder können an jeder beliebigen Nextbike-Station wieder abgegeben werden.

Neben geführten Radtouren bietet Hannovers Fahrrad-Scout Uwe Genzky auch einen Tandem-Verleih an. Darüber hinaus können Gepäck- und Lenkertaschen sowie Kartenmaterial angemietet werden. Der Verleih erfolgt nach telefonischer Absprache. Wer das Außergewöhnliche sucht, sollte einen Abstecher in die Fössestraße zu Rikscha Hannover machen. Hier werden Rikschas (Fahrradtaxen), Conference Bikes (Runde Fahrradkonstruktion für maximal sieben Personen) und Bier Bikes (Gruppenfahrräder mit Biertheke für maximal 16 Personen) zum Verleih angeboten. Für Menschen mit körperlichen Behinderungen ist ErgoDynamik in Neustadt, nahe dem Steinhuder Meer, die erste Adresse. Hier gibt es ein breites Angebot an Fahrrädern, Erwachsenen-Tretrollern und Spezial-Tandems für Kunden mit den unterschiedlichsten körperlichen Einschränkungen. Nach Absprache werden die Räder auch nach Hannover geliefert.

Fahrradabstellplätze in Hannover
Für das komfortable Anschließen von Fahrrädern stehen im Innenstadtbereich von Hannover rund 3.500 moderne Anlehnbügel zur Verfügung. Die größten Anlagen befinden sich am Rande der Fußgängerzone am Hauptbahnhof, am Steintor und am Opernplatz. Weitere Abstellplätze sind in der Schillerstraße, am Marstall und in der Schmiedestraße zu finden. Darüber hinaus bieten zwei Fahrradstationen am Hauptbahnhof (Fernroder Straße und Rundestraße) eine günstige und sichere Abstellmöglichkeit für fast 800 Räder. Für die Fahrgäste des Großraum-Verkehrs Hannover stehen in der gesamten Region rund 6500 Fahrradabstellplätze zur Verfügung. Ein Teil der Stellplätze befindet sich in 17 abschließbaren Fahrradgaragen. Allein am Wunstorfer Bahnhof stehen insgesamt 1147, meist überdachte, Fahrradstellplätze bereit. An der Südseite gibt es weiterhin eine neue Fahrradgarage mit 72 abschließbaren Plätzen. Für Pendler gibt es am Bahnhof Völksen/Eldagsen 78 überdachte Stellplätze, die von Radlern genutzt werden können.