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Hannover Sehenswürdigkeiten

Hannover bietet seinen Besucher eine Fülle an Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten. Entspannen Sie am Maschsee, lauschen Sie einem Stück in der Staatsoper und entdecken Sie dazwischen die faszinierenden Bauwerke und Wahrzeichen der Stadt, wie das Neue Rathaus oder die Marktkirche. Auf dieser Seite finden Sie eine kleine Auswahl der interessantesten Sehenswürdigkeiten Hannovers.
Altstadt von Hannover
Altstadt von Hannover
© Michael Radtke / flickr [CC BY-ND 2.0]

Diese Orte sollten Sie gesehen haben

Die Altstadt in Hannover

In der Altstadt können die Besucher von Hannover der Stadtgeschichte auf den Grund gehen. Von Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und gemütlichen Cafés gesäumt bildet sie eine eindrucksvolle Kulisse inmitten einer Großstadt. Die malerische Architektur sowie die einladenden Geschäfte und Boutiquen machen dabei den besonderen Charme des Viertels aus und begeistern immer wieder die Gäste der Stadt.

Der Altstadtkern von Hannover der einst aus zahlreichen Fachwerkhäusern bestand, die teilweise aus dem Mittelalter stammten, minimierte sich im Zuge von Feuerstürmen während des zweiten Weltkrieges auf nur noch 40 Häuser. Nach einem Entscheid der Stadt Ende der 50er Jahre wurden jedoch Fachwerkhäuser, die sich in der ganzen Stadt verteilt befanden, abgetragen und in die heutige Altstadt versetzt, sodass diese heute einen Einblick in das einstige Stadtbild bietet. Darüber hinaus befinden sich hier zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie das Alte Rathaus und die Marktkirche, alte Bürgerhäuser, sowie mit der Kramerstraße eine der meistbesuchten Einkaufsstraßen von Hannover.

Kröpcke

Die Hannoveraner bezeichnen mit "Kröpcke" die platzähnliche Straßenkreuzung von Georgstraße, Karmarschstraße, Bahnhofstraße und Rathenaustraße. Da diese Schnittstelle mitten im Fußgängerzentrum liegt, ist sie beliebter Treff- und Kommunikationspunkt, und das bereits seit über 100 Jahren.

Entstanden ist der Platz dabei 1843 im Zuge des Baus der Ernst-August-Stadt, die eine Anbindung an den neuen Zentral-Bahnhof bilden sollte. Als Anreiz für diese Treffpunkt-Funktion dient seit jeher eine, ehemals mit einer Wetterstation ausgestattete, Reklame-Uhr. Seit 1977 ist auch wieder die schmucke Optik der Originaluhr zu bewundern, nachdem die Stadtbevölkerung in der Nachkriegszeit vorerst mit einem weniger repräsentativen Modell Vorlieb nehmen musste.
Unterirdisch laufen hier überdies alle wichtigen U-Bahn Verbindungen der Stadt zusammen. Zu seinem Namen gekommen ist dieser Platz durch den Oberkellner Wilhelm Kröpcke, der 1885 das Café Robby, das sich direkt an der Kreuzung befand, übernommen und umbenannt hat. Heute schlemmt der Hannover-Besucher hier im Mövenpick-Café beim Brunch oder genießt einen der legendären Eisbecher.



Die bedeutendsten Bauwerke

Altes Rathaus

In der Altstadt gelegen erwartet die Besucher von Hannover der älteste Profanbau der Stadt. Das Alte Rathaus, das im Jahr 1410 erbaut wurde, gehört zusammen mit der gleich nebenan gelegenen Marktkirche zum südlichsten Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik. Der älteste Teil aus dem Jahr 1420 befindet sich dabei an der Schmiedestraße. Heute beherbergt der Gebäudekomplex das Standesamt der Stadt.

Fast 100 Jahre lang wurde am Rathaus gebaut, Erweiterungen sowie auch Umstrukturierungen vorgenommen. Nach der Planung eines Abrisses um 1844, die von Protesten der Bürgerinitiative verhindert werden konnte, befasste sich der neugotische Architekt Conrad Wilhelm Hase mit der Sanierung des Bauwerks und stellte den Zustand vom Alten Rathaus um 1500 wieder her. Einschnitte erfuhr der Bau jedoch auch während des zweiten Weltkrieges als Luftangriffe Teile des Gebäudes zerstörten. Durch Rekonstruktionen sowie einer Umgestaltung des Innenhofes inklusive Glasdach wurde das Alte Rathaus schließlich zu dem was es heute ist. Besonders sehenswert sind hier die gotischen Giebel sowie der Tonfries mit Darstellungen von Fürsten und Wappen.

Adresse
Karmarschstraße 42
D30159 Hannover
Website
www.altes-rathaus-hannover.de
Neues Rathaus
Neues Rathaus
© Garitzko / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Neues Rathaus

Auch wenn Hannover ein feudales, mittelalterliches Rathaus mit einer beeindruckenden Giebelfassade aus rotem Backstein besitzt, so ist doch das "Neue" Rathaus das Wahrzeichen. Malerisch gelegen ist es zudem im romantischen Maschpark am Nordufer des Maschsees.

Möchte man etwas Einzigartiges erleben, dann steigt man in den Aufzug, der einen zu der knapp 100m hohen Aussichtsplattform in der Kuppel befördert. Dieser Fahrstuhl verläuft bogenförmig in einem Winkel von bis zu 17°. Er folgt dabei parabelähnlich dem Verlauf der Kuppel – eine Konstruktion, die in dieser Form sonst nirgendwo in Europa zu finden ist. Ebenso sehenswert sind auch die Stadtmodelle in der Rathaushalle. Auch Ausstellungen und Veranstaltungen, die regelmäßig im Bürgersaal organisiert werden, locken Besucher in den schlossähnlichen Bau.
Adresse
Trammplatz 2
30159 Hannover

Öffnungszeiten
Mo – Fr: 10:00–18:00 Uhr
Sa und So: Geschlossen
Kuppelauffahrt
3€ Erw., 2€ Kinder, Schüler, Studenten

Rathausführung
45€, 30€ ermäßigt

Marktkirche

Direkt neben dem Alten Rathaus wurde im 14. Jahrhundert die Marktkirche errichtet, die noch heute eine besonders sehenswerte Reliquie der Backsteingotik darstellt. Darüber hinaus ist sie die älteste der insgesamt drei Pfarrkirchen, Highlight der Altstadt von Hannover sowie mit ihrem fast 100 Meter hohen Turm eines der Wahrzeichen der Stadt. Besucher zieht es vor allem wegen des Retabels, der Farbverglasungen im Ostteil der Kirche, aber auch wegen dem Martin-Luther-Denkmal in die Kirche. Die zwei Sonnenuhren und die Grabplatten im Inneren und Äußeren der Marktkirche und die eindrucksvolle Geschichte der Marktkirche St. Georgii et Jacobi lockt viele Besucher in den Sakralbau.
Adresse
Hanns-Lilje-Platz 11
30159 Hannover
Öffnungszeiten
Mo – So: 10:00–18:00 Uhr

Website
www.marktkirche-hannover.de

Schloss Marienburg

Das neugotische Schloss Marienburg zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern dieser Zeit in Deutschland. Etwa 20 km südlich von Hannover, nahe der Ortschaft Nordstemmen, liegt diese romantische Vision einer mittelalterlichen Höhenburg. Die pittoreske Lage auf dem Marienberg mitten im Wald prädestiniert es geradezu als beliebtes Ausflugsziel.

An manch verregnetem Herbsttag kann man sich bei einer Schlossführung durch die eindrucksvollen Räumlichkeiten leiten lassen. Eine Bibliothek gibt es zu bestaunen sowie historisches Mobiliar und viele persönliche Gegenstände aus dem königlichen Familienbesitz. Eine fein zubereitete kulinarische Leckerei im Schloss Restaurant rundet den Besuch ab.

Das Schloss Marienburg war ein Geburtstagsgeschenk des hannoverschen Königs Georg V. an seine Frau Marie. Erbaut wurde es zwischen 1858 und 1867, der Bau wurde nie vollständig abgeschlossen. In der Tat blieb das Schloss Marienburg unbewohnt, da die Königin ihrem Mann 1867 ins österreichische Exil folgte.

Adresse
Marienberg 1
30982 Pattensen
Öffnungszeiten
Mo – So: 10:00-18:00 Uhr

Website
www.schloss-marienburg.com



Schloss Marienburg im Herbst
Schloss Marienburg im Herbst
© Michael Gäbler / Wikimedia Commons [CC BY 3.0]
Herrenhäuser Gärten
Herrenhäuser Gärten
© Michael Radtke / flickr [CC BY-ND 2.0]
Vogelperspektive vom Maschsee
Vogelperspektive vom Maschsee
© H. Helmlechner / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Naherholungsgebiete

Herrenhäuser Gärten

Die weitläufige Anlage setzt sich zusammen aus dem barocken "Großen Garten", dem Landschaftspark "Georgengarten" und dem ältesten botanischen Schaugarten Deutschlands, dem "Berggarten", in dem sich ungefähr 11.000 verschiedene Pflanzen bewundern lassen. Das gesamte Areal gilt als eine der schönsten Parkanlagen Europas. Ein kleines Schmankerl zum Schluss: Als Austragungsort internationaler Feuerwerkswettbewerbe sind die Gärten schon seit 1991 weit über die Bundesgrenzen hinaus bekannt.

Begonnen wurde mit dem Bau des heute ca. 50 Hektar großen Barockgartens im Jahr 1638. Im Laufe der Jahrhunderte ist die Anlage zu einem ausgedehnten Lustgarten mit labyrinthartigen Hecken, Wasserspielen und in detailreichen Broderiemustern angelegten Beeten erweitert worden.
Der nach König Georg IV von England und Hannover benannte Georgengarten ist 1835 nach englischem Vorbild angelegt worden und ist bei Sonntagsausflüglern und Studenten der nahe gelegenen Leibnizuniversität zum Flanieren und Entspannen beliebt. Hier werden im Frühsommer und Herbst Gartenfestivals, angelehnt an den britischen Stil, ausgetragen.

Adresse
Herrenhäuser Str. 4
30419 Hannover
Öffnungszeiten
Mo – So: 09:00–20:00 Uhr

Maschsee

Direkt in der Stadt gelegen lädt der größte See von Hannover, der Maschsee, zum Erholen, Wassersport und Sonnenbaden ein. Mit seinem abwechslungsreichen Angebot und der eindrucksvollen Landschaft ist er sehr beliebt. Ob Radfahren, Joggen, Inline-Skaten, hier findet sicher jeder das passende Programm. Auch Wassersportler kommen hier nicht zu kurz. Rudern, Surfen und Segeln sind hier ebenso möglich wie Tretbootfahren und baden. Ein besonderes Highlight der Region ist das Maschseefest, das jährlich über eine Million Besucher anzieht und mit Live-Musik, Kunst, Kulinarik und einem imposanten Feuerwerk begeistert.



Blick über den Maschsee
Blick über den Maschsee
© Michael Radtke / flickr [CC BY-ND 2.0]
Niedersächsisches Landesmuseum
Niedersächsisches Landesmuseum
© Stromatilith / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Der Stadtpark Eilenriede

Nur knapp 2km vom Stadtzentrum entfernt, befindet sich Europas größter Stadtwald, die Eilenriede. Der Park ist mit 642 Hektar fast doppelt so groß wie der New Yorker Central Park. Er ist mit zahlreichen Ruhebänken und Waldgaststätten ausgestattet und lädt zum Spazierengehen, Radfahren, Joggen und Reiten ein.

Museen und Messen in Hannover

Messegelände

Das mit 27 Hallen und 496.000 m² überdachter Fläche größte Messegelände der Welt im Süden der Landeshauptstadt ist jährlich Ausrichtungsort bedeutender Großmessen. Als Aushängeschilder gelten die seit 1986 eigenständige Computerfachmesse CeBIT und die traditionelle Hannover Messe.

Das Messegelände beherbergt die Weltausstellung EXPO, seitdem ist es um einige Bauten reicher. Sehenswert ist auch das aus Schwarzwälder Weißtannen erbaute, größte freitragende Holzdach der Welt und die „Exponale“, eine außergewöhnlich breite und lange Fußgängerbrücke, die das alte Messegelände mit dem für die EXPO neu angelegten Areal verbindet.
Adresse
Deutsche Messe
Messegelände
30521 Hannover
Website
www.hannovermesse.de

Museum für Energiegeschichte

Dass ausgerechnet ein Mann den Staubsauger erfunden hat, lag wahrscheinlich daran, dass er eine emanzipierte Frau geheiratet hatte. Das war 1901. 24 Jahre später erschwerte die Firma AEG die Emanzipationsbestrebungen so mancher Frau, indem sie ihren Handstaubsauger "Vampyr" mit dem Slogan "Dame und doch Hausfrau" anpries.

Viele amüsante Geschichten und mehr als 1.000 Exponate aus über 150 Jahren Energieanwendung hat das Museum zusammengetragen. Ob Gaskühlschrank, Höhensonne, Dampfmaschine, Telegraf, Grammophon oder Zigarrenanzünder: Das Staunen über die technischen Details und die Erkenntnis, dass sich in jeder Erfindung auch stets ein Stück Sozial- und Zeitgeschichte widerspiegelt, machen den Reiz dieser Ausstellung aus.

Darunter Kuriositäten und Klassiker der Technikgeschichte wie Maschinen mit denen man Strom erzeugt, wenn man an einer Kurbel dreht oder einen leuchtenden Pilz zum Strümpfe stopfen. Ob Gaskühlschrank, Höhensonne, Dampfmaschine, Telegraf, Grammophon oder Zigarrenanzünder: Das Staunen über die technischen Details und die Erkenntnis, dass sich in jeder Erfindung auch stets ein Stück Sozial- und Zeitgeschichte widerspiegelt, machen den Reiz dieser Ausstellung aus. Besonders die alltäglichen Geräte, die manche Besucher noch aus eigener Anwendung kennen, faszinieren oder regen zum Schmunzeln an: Frühe elektrische Brotröster, nostalgische Staubsauger oder Heißluftduschen, die man heute als Fön kennt.
Zu vielen Exponaten und Themenbereichen stehen kostenlose Informationsblätter zur Verfügung, in denen Hintergründe erläutert sowie gesellschafts- und wirtschaftspolitische Zusammenhänge dargestellt werden. Der Standort des Museums in der Landeshauptstadt Hannover erinnert daran, dass herausragende Persönlichkeiten wie Werner von Siemens oder Emil Berliner in dieser Region ihre Wurzeln hatten.

Adresse
Humboldtstraße 32
30169 Hannover

Öffnungszeiten
Mo, Sa, So: Geschlossen
Die – Fr: 09:00–16:00 Uhr

Website
www.energiegeschichte.de

Niedersächisches Museum

Das größte staatliche Museum Niedersachsens befasst sich mit europäischer Kunst, Naturkunde, Archäologie und Völkerkunde. In der Kunstsammlung finden sich Werke von Rembrandt, Rubens und Albrecht Dürer neben denen vieler anderer Künstler. Schwerpunkte bilden die deutsche Kunst vom Mittelalter bis zur Renaissance, italienische Malerei des 14. bis 18. Jahrhunderts sowie europäische Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In der Naturkunde-Abteilung begeistern das Modell eines Dinosauriers und das Aquarium mit mehr als 200 einheimischen und exotischen Fischen. Ergänzt werden die lebenden Tiere durch naturkundliche Präparate.

Ergänzt werden die lebenden Tiere durch naturkundliche Präparate. Von der Altsteinzeit bis ins hohe Mittelalter, von den frühen Jäger- und Sammler-Kulturen bis ins aufblühende städtische Leben spannt sich der Bogen der Zeitreise in der Abteilung Archäologie.
In 55 Vitrinen erzählen die rund 250 Exponate aus dem niedersächsischen Raum von der Innovation moderner Menschheitskulturen. Darüber hinaus lassen sich in der völkerkundlichen Sammlung künstlerische und alltägliche Erzeugnisse aus allen Teilen der Welt entdecken.

Adresse
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover

Öffnungszeiten
Mo: Geschlossen
Die – Fr: 10:00–17:00 Uhr
Sa und So: 10:00–18:00 Uhr
Tageskarten
Eintritt: 4 €
ermäßigt: 3 €
Familien: 9 €

Website
www.landesmuseum-hannover.niedersachsen.de

Sprengel Museum

Das Sprengel Museum zählt mit seiner renommierten Kunstsammlung des 20. und 21. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Museen seiner Art. Besondere Akzente setzen herausragende Künstlergruppierungen wie "Die Brücke" und "Der Blaue Reiter" und Stilrichtungen wie der Kubismus oder der Surrealismus. In der Sammlung befinden sich eindrucksvolle Werkgruppen u. a. von Pablo Picasso, Fernand Léger und Max Beckmann.

In den letzten 30 Jahren ist der Bestand des Museums um wesentliche Strömungen der Kunst nach 1945 und der zeitgenössischen Kunst erweitert worden, etwa mit Werken von Andy Warhol, Alexander Calder, Richard Deacon und Gerhard Richter. Darüber hinaus stellt die Fotografie einen wesentlichen Sammlungsschwerpunkt dar.
Die durch ihre Nana-Skulpturen berühmt gewordene Niki de Saint Phalle bereicherte das Museum durch ihre Schenkung im Jahr 2000. Seitdem können über 400 Werke der "Jahrhundertkünstlerin" bestaunt werden. Laufende Wechselausstellungen über das gesamte Jahr bereichern das Programm ebenso wie zahlreiche Veranstaltungen für Kinder und Familien.

Adresse
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Öffnungszeiten
Mo: Geschlossen
Die: 10:00–20:00 Uhr
Mi – So: 10:00–18:00 Uhr

Website
www.sprengel-museum.de