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Kellenhusen Sehenswürdigkeiten

Im kleinen Kellenhusen gibt es mehr zu entdecken als Strand und Meer. Das Ostseeheilbad verfügt über einige sehenswerte Plätze und Bauwerke, wie zum Beispiel die markante Seebrücke oder der lehrreiche Waldlehrpfad. Durch die Nähe zu Dahme und Grömitz sind zudem weitere regionale Sehenswürdigkeiten nur einen Katzensprung entfernt.

Strandpromenade Kellenhusen

Am Eingang der einzigartigen Promenade von Kellenhusen befindet sich das, vom Bildhauer Axel Süpkhe erschaffene, Fischerdenkmal. Die Einzigartigkeit der Promenade ergibt sich dabei aus dem fantasievoll und verspielt gestalteten Spazierweg entlang des Strands. Die Verspieltheit wird in zahlreichen Highlights widergespiegelt, wie kleine Wasserläufe und massige Findlinge, Ruhebuchten, künstliche Dünen, einem Irrgarten, Springbrunnen und zwei Fischstatuen.

Selbstverständlich befinden sich entlang der Flaniermeile viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Neben zahlreichen Shoppingmöglichkeiten, Restaurants, genügend Grillplätzen zum Grillen und Entspannen, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung. Hierzu stehen für Freunde des Strandsports zwei Beachvolleyballfelder sowie ein Feld für Beachsoccer bereit. Auch für alle anderen Ballverliebten gibt es ein Sportfeld. Auf diesem Sportplatz kann Basketball, Fußball oder Handball gespielt werden. Natürlich wurde auch an die Kleinen und die weniger Ballverliebten gedacht. Diese können sich auf einem der Spielplätze oder auf der Skaterbahn austoben.

Unweit der Promenade ist der etwa zwei Kilometer lange und bis zu 50 Meter breite, feinsandige und flachabfallende Strand zu finden. Weicher Sand, traumhafte Ausblicke und eine herrliche Atmosphäre werden hier gewährt. Auch werden ausreichend Strandkörbe angeboten.

Seebrücke von Kellenhusen
Seebrücke von Kellenhusen
© Christian Korte / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]
Strand von Kellenhusen
Strand von Kellenhusen
© Christian Schirner / Flickr [CC BY-SA 2.0]

Seebrücke Kellenhusen

Die Seebrücke wurde 2007 neu eröffnet und ist mit ihren 305 Metern Länge das Wahrzeichen Kellenhusens. Mit ihren drei begehbaren Themeninseln, ist sie Treffpunkt für Jung und Alt. Dabei teilen sich die drei Inseln in die Themen Relaxen, Badespaß und Aussicht auf. Der erste Abschnitt eignet sich somit zum Seele baumeln lassen und Entspannen. Dazu tragen im Wesentlichen die festinstallierten Hängematten bei. Diesem Abschnitt folgt die Insel, auf der der Spaß bestimmt nicht zu kurz kommt. Spielelemente wie Treppen, Kuben, Mauern und Bretter, die einen in die Ostsee geleiten, bieten dem Besucher aktiven Badespaß. Des Weiteren verfügt diese Insel über eine zweite Ebene, die den Meeresspiegel berührt. Die dritte Insel liefert einen Kontrast dazu. Hier befindet sich der überdachte Brückenkopf. Das Dach wird von mehreren unterschiedlichen Säulen getragen. Der Brückenkopf ist eine Aussichtsplattform und bietet neben einer herrlichen Aussicht, auch Möglichkeiten zum Entspannen. Auf der dritten Insel sind aufgrund der Überdachung auch Plätze im Schatten zu finden.

Die Bedeutung der Seebrücke als Wahrzeichen ergibt sich aus ihrer Historie. Der Zweck, der mittlerweile bereits zum vierten Mal neu erbauten Brücke hat sich dabei im Laufe der Zeit weitgehend verändert. Diente sie 1911 noch zum Anlegen von Dampfschiffen, liegt ihr Zweck heute im Tourismus. Heutzutage kann das alljährlich stattfindende Seebrückenfest besucht oder auf der Seebrücke der Bund der Ehe geschlossen werden.

Walderlebnis Kellenhusen

Der Forst von Kellenhusen lädt zu jeder Jahreszeit ein, entlang eines Waldlehrpfades, die heimischen Tiere und Pflanzen kennenzulernen. Außerdem verfügt der Wald über ein Kino. Hier können Naturfilme angeschaut werden. Für verspielte Kinder gibt es einen Abenteuerspielplatz, auf dem sie sich so richtig austoben können. Reitbegeisterte finden am und im Wald viele ausgebaute Reitwege vor, die gerne in Anspruch genommen werden können. Die Aushängeschilder des Kellenhusener Staatsforstes, sind die zwei verbliebenen alten Eichen.

Hierbei handelt es sich um die Fünfmarkseiche, die ihren Namen Maximilian Dasio zu verdanken hat. Dieser verwendete sie als Vorbild für die Gestaltung des Motivs eines „Eichbaums“ für die Prägung der 5-Reichsmark-Münze von 1927 bis 1933. Diese etwa 26 Meter hohe Stieleiche ist als Naturdenkmal geschützt und gehört somit zu den Wahrzeichen Kellenhusens. Die etwa 350 Jahre alte Eiche befindet sich im Guttauer Gehege des Kellenhusener Forstes und ist für Besucher frei zugänglich. Die Fünfmarkseiche und die Wasserstandseiche sind die beiden einzigen noch lebenden Eichen im Kellenhusener Wald. Die Wasserstandseiche verfügt über einen Gedenkstein und erinnert an die höchste Sturmflut des 19. Jahrhunderts vom 13. November 1872.

Leider sind zwei weitere berühmte Eichen, die den Wald geschmückt haben, schon zu Fall gegangen. Dabei handelt es sich unter anderem um die bisher älteste Eiche des Waldes, die über 1000 Jahre alte Kroneneiche. Der Name Kroneneiche stammt aus dem plattdeutschen und bezieht sich auf die Kraniche (Kroniche), die sich auf dem Baum zur Ruhe gesetzt haben. Die Königseiche ist die zweite gefallene Eiche. Ihren Namen hat sie einem dänischen König zu verdanken, der sich auf seiner Reise an ihr ausgeruht haben soll. Heute schmückt diese Eiche den Wald als Skulptur. Zukünftige Besucher werden zwei, vor nicht allzu langer Zeit gepflanzte Eichen, betrachten können. Die Präsidenten-Eiche, die ihren Namen dem Besuch des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau zu verdanken hat und die Ministerpräsidenten-Eiche, die ihrerseits vom Ministerpräsidenten Carstensen von Schleswig-Holstein gepflanzt wurde.

Sehenswürdigkeiten in Kellenhusens Umgebung

Klosterdorf Cismar

Das Klosterdorf Cismar befindet sich in der Gemeinde Grömitz und zählt rund 400 Einwohner und lohnt aufgrund des ehemaligen Benediktinerklosters einen Besuch. Denn mit dem Umzug des Bischofssitzes von Oldenburg nach Lübeck begann nicht nur die Geschichte des Klosters, sondern auch die des Dorfes. Aufgrund eines Protestes seitens der Benediktinermönche, welche zu diesem Zeitpunkt in die Stadt einberufen wurden, um das Johanniskloster einzuweihen, wurden diese nach Cismar strafversetzt und begannen dort mit dem Bau des Klosters. Aufgrund von zahlreichen Schenkungen nahm sowohl der Landbesitz als auch die Anzahl der Reliquien des Klosters rasch zu. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das Kloster im Zuge der Kirchenordnung aufgehoben. Danach fiel der Besitz der Klostergemeinschaft in die Hände der Gottorfer Herzogslinie. Diese haben das Kloster zu einem Schloss mit Gutsbetrieb umgebaut. Nach zahlreichen weiteren Umbauten und Restaurierungen wird das Kloster heute überwiegend für Kunstausstellungen des Landesmuseums Schleswig-Holsteins verwendet.

Des Weiteren lohnt eine Besichtigung des "Hauses des Naturmuseum "Haus der Natur". Hier finden sich auf mehr als 500 m² Ausstellungsfläche einheimische und exotische Ausstellungsstücke wie Mineralien, Versteinerungen, präparierte Vögel, Säugetiere, Insekten, Krebstiere, Korallen und vieles mehr. Zusätzlich dazu präsentiert dieses Haus eine umfassende Sammlung an Schnecken und Muschel, welche aus mehr als 5.000 Arten besteht und somit die größte Ausstellung ihrer Art in Deutschland ist.

Leuchtturm Dahmeshöved

Unweit von Kellenhusen, zwischen Travemünde und Fehmarn, befindet sich das für seinen Leuchtturm Dahmeshöved bekannte Dahme. Der Leuchtturm wurde zwischen 1878 und 1879 an einem Küstenvorsprung auf einer Geländehöhe erbaut und diente der Schifffahrt in der Mecklenburger Bucht als Orientierungshilfe. Heute werden das an den Turm angebaute Wohnhaus, das Maschinenhaus und der zu einem späteren Zeitpunkt angebaute Beobachtungsturm, privat genutzt. Nichtsdestotrotz erfüllt der Leuchtturm immer noch eine nützliche Funktion. Die Leuchtturmwächter beobachten auch heute noch ununterbrochen die Wetterlage aus dem Wachturm heraus, um bei Nebel die Luftnebelschallanlage in Betrieb zu nehmen.

Es wissen nur wenige, dass der Leuchtturm Dahmeshöved in der jüngeren deutschen Historie eine wichtige Rolle gespielt hat und einigen daher auch als „Licht der Freiheit“ bekannt ist. Dieser Leuchtturm diente zu DDR-Zeiten nämlich für viele Flüchtlinge als Orientierungspunkt bei ihren Fluchten aus dem Osten über die Ostsee. Es ist somit nicht verwunderlich, dass der Leuchtturm Dahmeshöved unter Denkmalschutz steht. Folglich ist er auch ein viel besuchtes Ziel für Besichtigungen. Eine ganz spezielle Idee sind, die im und am Leuchtturm, angebotenen Trauungen. Es bleibt offen, ob die 108 Stufen, die einen auf 30 Meter Höhe führen einen Symbolcharakter für die Herausforderungen der Ehe haben. Jedoch steht fest, dass man von hier aus einen atemberaubenden Blick auf die Küste der Lübecker Bucht hat, während man sich das Ja-Wort gibt.

Museumshof Lensahn

Auf dem Museumshof Lensahn kann eine Reise in die Vergangenheit erlebt werden. Auf dem Hof fühlen Sie sich mehrere Jahrzehnte zurück versetzt. Die über 4000 historischen Exponate sorgen dabei für einen guten Einblick in den Alltag. Egal ob Landwirtschaft, Handwerk oder Haushalt, hier können Sie sich austoben, denn das Motto ist "anfassen und ausprobieren". Dazu stehen alte Geräte und Maschinen, wie Oldtimer-Trecker, Mäh-und Dreschmaschinen, Pflüge, Stampfbutterfässer und noch einiges mehr zur Verfügung. Zum Ausprobieren der Gerätschaften stehen unter anderem die Museumsfelder bereit, auf denen Getreide und Feldfrüchte angebaut werden. Der Hof besitzt aber auch Weiden auf denen man mit Pferden, Schafen oder auch Schweinen in Berührung kommen kann.

Auf dem Museumshof Lensahn wird aber auch an die kleinen Besucher gedacht. Schließlich sollen auch diese ihren Spaß haben. Hierzu wird der Besuch eines kleinen Tierstalls angeboten. In diesem befinden sich kleinere Tiere, wie beispielsweise Kaninchen und Hühner, die gerne gestreichelt werden dürfen. Außerdem gibt es für Kinder einen kleinen Erlebnishof, der ihnen Natur und Technik durch Anfassen und Ausprobieren spielerisch näher bringt.

Wer es bevorzugt, Spazieren zu gehen und dabei vieles über die Umgebung in Erfahrung zu bringen, kommt auf dem 2,4 km langen Naturlehrpfad auf seine Kosten. Auf diesem Pfad gibt es jeweils über 200 verschiedene Arten von Waldbäumen und Obstbäumen aber auch zahlreiche Buscharten zu erkunden. Ziel des gepflegten Pfades sind die Teichbiotope sowie der Duft- und Färbegarten. Auf dem Pfad selbst befinden sich zahlreiche Rastplätze und ein Aussichtsturm - ideal zum Ausruhen und Umgebung genießen. Sie finden aber auch ein Labyrinth und einen Spielplatz, auf dem sich die Kleinen austoben können.