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Kirchen und Museen in Köln

Museen in Köln

Schokoladenmuseum Köln

Das Schokoladenmuseum Köln bietet seinen Besuchern einen Streifzug durch 4000 Jahre Schokoladengeschichte: von der "Götterspeise der Azteken" bis zum modernen Industrieprodukt. Es wurde 1993 von Dr. Imhoff, dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden des Kölner Unternehmens Stollwerck, gegründet und ist heute weltweit einzigartig in seiner Art. Den Besuchern wird auf spannende und vielfältige Weise Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart der Schokolade und des Kakaos gewährt. Dabei spielt die Kakaobohne natürlich eine ganz zentrale Rolle. Im Schokoladenmuseum Köln können Besucher den Weg der Kakaobohne von dem Wachsen in tropischem Klima am Kakaobaum bis hin zum fertigen Produkt verfolgen. Zudem kann man in der gläsernen Schokoladenfabrik viel über die Produktion der belebten Süßigkeit lernen. Das Museum kann sich dank anhaltender Besucherströme vollständig selbst finanzieren. Dadurch kann es neben seinen Hauptaufgaben - dem Sammeln und Bewahren von Exponaten sowie der Forschung - eine marken-, firmen- und verbandsunabhängige Darstellung aktueller Entwicklungen im Themenbereich "Schokolade und Kakao" gewährleisten. Das Museum bietet neben einem Shop mit ausgefallenen Schokoladen- und Geschenkideen auch eine eigene Gastronomie an, in der diverse Trinkschokoladen und hausgemachte Spezialitäten angeboten werden.

Museum Ludwig

Das Museum Ludwig präsentiert eine große Vielfalt an Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Nahe des Kölner Doms und des Hauptbahnhofs gelegen, gehört es zu den wichtigsten Museen für die Kunst der Gegenwart in ganz Europa. Auf über 8000 m² werden dabei moderne und zeitgenössische Kunst sowie Werke der historischen Fotografie präsentiert. Gegründet wurde das Museum Ludwig im Jahr 1976. Grund dafür war die Schenkung einer bedeutenden Sammlung von Pop-Art Werken vom Sammler-Ehepaar Ludwig an die Stadt Köln. Zusammen mit einer umfangreichen Expressionismus-Sammlung von Josef Haubrich und weiteren Schenkungen der Familie Ludwig bildete dies die Grundlage für das Museum Ludwig. Heute umfasst die Ausstellung eine große Auswahl an Kunstwerken der vergangenen 100 bis 200 Jahre. Dazu gehören Pop-Art Werke von Andy Warhol oder Roy Lichtenstein ebenso wie Bilder im Stile der Russischen Avantgarde, des Expressionismus, Surrealismus oder Dadaismus. Neben modernen Malereien können Besucher hier auch das Agfa-Photo-Historama bewundern, eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der Fotografie, die neben historischen Fotos auch technische Geräte wie Kameras umfasst.

Römisch-Germanisches Museum

Köln ist eine Stadt mit einer sehr langen Geschichte. Das Römisch-Germanische Museum Köln informiert seine Besucher über die heutige Domstadt von den Römern bis zum frühen Mittelalter. Vor allem über die Römische Zeit findet man in der Ausstellung eine große Sammlung an Funden, die auf das damalige Alltagsleben schließen lassen. Dazu gehören neben Architekturteilen und Keramik auch Kunstgegenstände wie zum Beispiel ein Porträt von Kaiser Augustus mit seiner Frau, Mosaike und Wandmalereien. Gegründet wurde das Römisch-Germanische Museum kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Es ging es aus den römischen und germanischen Sammlungen des Wallraf-Richartz-Museums, einer großen klassischen Gemäldegalerie, hervor. Die Ausstellung befindet sich in der 1941 entdeckten römischen Stadtvilla, in der sich bis heute ein auf der ganzen Welt berühmtes Dionysos-Mosaik befindet. Zusätzlich zum Hauptgebäude verfügt das Römisch-Germanische Museum Köln über einige Außenstellen. Dazu gehören der Römerturm in der Zeughausstraße als einziger erhaltener Turm der römischen Stadtbefestigung, die Grabkammer in Köln-Weiden oder die Kirche St. Severin. Regelmäßig werden hier auch Veranstaltungen wie Führungen oder Seminare angeboten.

Skulpturenpark

Kunst unter freiem Himmel – dies bietet der Skulpturenpark Köln. Auf einer Fläche von 25.000 m² präsentieren nationale und internationale Künstler Skulpturen verschiedenster Art. Dabei werden die vorhandenen Kunstwerke regelmäßig durch neue ersetzt, so dass auch ein mehrmaliger Besuch lohnenswert ist. Ins Leben gerufen wurde der Skulpturenpark Köln durch die vom Kunstsammler Dr. Michael Stoffers gegründete „Gesellschaft der Freunde des Skulpturenparks Köln e.V.“. Dabei entstand in Kooperation mit der Domstadt ein privat geführter Park, der erst von Dr. Michael Stoffers, dann von seiner Frau und nach dem Tod der beiden von der neu gegründeten Stiftung Skulpturenpark Köln geleitet wurde. Das Gelände war ursprünglich eine Grünfläche mit sehr altem Baumbestand, die so nicht mehr genutzt wurde. Durch den Umbau zum Skulpturenpark, der auch den Ausbau neuer Wege sowie der Errichtung eines neuen Eingangs und eines Imbisses mit sich zog, entwickelte sich der Park zu einem beliebten Ausflugsziel für Einheimische und Urlauber. Der Skulpturenpark Köln ist täglich für seine Besucher geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Das Senfmuseum Köln informiert Sie über die Geschichte des Senfs

Köln besitzt eine lange Tradition in der Senfherstellung. Dem wird das Senfmuseum Köln gerecht. Die Ursprünge der Kölner Senfmühle reichen bis in das 18. Jahrhundert zurück. Somit zählen die Senfmühlen in Köln und Cochem zu den ältesten Anlagen ihrer Art weltweit. Erstmalig restauriert und betrieben wurden die Senfmühlen im Jahre 1931 in Belgien. 1997 erwarb Senfmüller Wolfgang Steffens die Anlagen. Er nahm weitere Restaurationsarbeiten vor und begann, im Senfmuseum Köln nach alter Tradition Gourmetsenf herzustellen. Hierfür wird das Kaltmahlverfahren genutzt und es kommen 525 Kilogramm schwere Mühlsteine zum Einsatz, um die einstige Technik des Senfmahlens anschaulich und authentisch zu präsentieren. Das Senfmuseum Köln können Besucher nicht verfehlen. Die Ausstellung befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Schokoladenmuseums, unweit der in jüngster Zeit umgestalteten Hafenanlagen. Bei der traditionellen Senfherstellung bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe und ätherischen Öle erhalten. Als Grundlage nutzt Wolfgang Steffens Originalrezepte aus dem 15. und 18. Jahrhundert. Das Ziel des Senfmuseum Köln besteht darin, die Senfherstellung so zu demonstrieren, wie sie im Baujahr der Mühle vollzogen wurde. Für die Herstellung werden braune und gelbe Senfsaaten genutzt. Diese werden mit natürlichen Gewürzen vermischt. Der Senf wird ohne die Verwendung von Aromastoffen, Farbstoffen oder Geschmacksverstärkern hergestellt. Im Senfmuseum Köln bekommen Besucher die Gelegenheit, dem Senfmüller über die Schulter zu schauen und die Funktionsweise der historischen Anlage hautnah mitzuerleben. Täglich werden sechs Führungen angeboten. Die Besucher erfahren viel Wissenswertes über den Anbau und die Bedeutung der Senfsaat und natürlich über die Herstellung des schmackhaften Senfs, der im Senfmuseum Köln auch verkostet werden kann. Neun Senfsorten und acht Senf-Konfitüren stehen dabei zur Auswahl. Das Museum hat Montags bis Freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Wochenende kann die Ausstellung von 11 bis 19 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. Wer sich einer Führung anschließt, zahlt drei Euro.

Artothek

Wer während des Aufenthaltes in Köln zeitgenössische Werke regionaler Künstler kennenlernen möchte, ist in der Artothek Köln bestens aufgehoben. Neben dem Verleih von Kunstobjekten, die das Museum anbietet, finden auch regelmäßig Ausstellungen statt. Ziel dabei ist es vor allem, Interessierten moderne Kunst näher zu bringen. Die Idee, in Köln Kunst, ähnlich wie Bücher, zu verleihen stammt dabei vom Direktor der Stadtbücherei Horst-Johannes Tümmers. So entstand im Jahr 1973 in Zusammenarbeit mit dem Museum Ludwig und dem Kölnischen Kunstverein die Kölner Artothek im Zentrum der Stadt. So finden Kunstbegeisterte in dem spätgotischen Bürgerhaus des 15. Jahrhunderts seit vielen Jahren die Möglichkeit Werke ortsansässiger, aber auch internationaler, Künstler zu bestaunen. Die Sammlung reicht dabei von Malereien, Zeichnungen und Fotografien über Skulpturen bis hin zu raumbezogenen Objekten. Ebenso vielfältig wie die Objekte sind auch die ausgestellten Stilrichtungen und Techniken. Darüber hinaus finden Interessierte hier auch Informationen zu weiteren Kunsthäusern, Ateliers und Galerien der Stadt sowie zu den Künstlern selbst.
Artothek Am Hof 50 50667 Köln Tel: 0221 / 22122332

Museum für Angewandte Kunst Köln

Direkt in der Innenstadt erwartet Besucher das zweitälteste Museum der Stadt, das Museum für Angewandte Kunst Köln, kurz auch MAKK genannt. Ziel der umfangreichen Sammlung aus Schmuck, Textilien, Keramik, Design und vielem mehr ist es dabei, das Allgegenwärtige der Kunst zu veranschaulichen, indem Alltagsgegenstände in ein neues Licht gerückt werden. Dabei werden Möbel, Bücher, Plakate, Glas und zahlreiche weitere Gebrauchsgegenstände aus der Zeit des Mittelalters bis hin zur Gegenwart ausgestellt. Der Ursprung des Museums liegt dabei im Jahr 1888 als das Kunstgewerbe-Museum, wie das MAKK zu dieser Zeit genannt wurde, durch eine bürgerliche Initiative gegründet wurde. Dabei zog das Ausstellungshaus jedoch im Laufe der Zeit einige Male um. War es zunächst in den Räumlichkeiten einer Taubstummenschule integriert, zog es 1900 in ein eigenes Gebäude am Hansaring ein. Mit der Zerstörung des Gebäudes während des zweiten Weltkrieges wurde erneut nach einem adäquaten Standort gesucht. 1989 bezog das Museum für Angewandte Kunst Köln schließlich die Räumlichkeiten inmitten der Kölner Innenstadt. Begleitet wurde dieser Neuanfang mit einer Umbenennung des Kunstgewerbe-Museums in das Museum für Angewandte Kunst Köln.
Museum für Angewandte Kunst Köln An der Rechtschule 1 50667 Köln Tel: 0221 / 22123860

Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum Schnütgen

Als einziges Völkerkundemuseum in Nordrhein-Westfalen erfreut sich das Rautenstrauch-Joest-Museum einer besonderen Stellung in der Region. Bereits seit der Eröffnung im Jahr 1906 gewährt es den Besuchern einen Einblick in die Kunst, Kultur und Geschichte Afrikas, Amerikas, Indonesiens, Ozeaniens und Asiens. Nachdem sich das Museum über 100 Jahre am Ubierring befand zog es 2010 in das 3600 Quadratmeter große Ausstellungshaus am Neumarkt. Begleitet wird die eindrucksvolle Sammlung aus etwa 65.000 Objekten, 40.000 Bänden in der Museumsbibliothek und 100.000 Fotografien von Vorträgen, Veranstaltungen und Lesungen, die regelmäßig organisiert werden. Ebenfalls am Neumarkt befindet sich das Museum Schnütgen, das in den einzigartigen Räumlichkeiten der romanischen Cäcilienkirche sowie in den angrenzenden Räumen Kunstwerke aus der Zeit des Mittelalters präsentiert. Dazu zählen sowohl Steinskulpturen, Holzbilder, Objekte aus Bronze, Gold, Silber und Elfenbein, Glasmalereien als auch eine Textilsammlung. Empfehlenswert für Ihren Besuch der Museen am Neumarkt ist vor allem das Kombiticket, mit dem Sie sowohl das Museum Schnütgen als auch das Rautenstrauch-Joest-Museum besuchen und gleichzeitig sparen können.
Rautenstrauch-Joest-Museum Cäcilienstraße 29-33 50667 Köln Tel: 0221 / 22131301

Kölnisches Stadtmuseum

Wer während des Köln Urlaubs näheres über die Region und seine Bewohner erfahren möchte, sollte das Kölnische Stadtmuseum besuchen und sich auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt mitnehmen lassen. Das 1888 gegründete Museum, das als Historisches Ausstellungshaus für die Entwicklung vom Mittelalter bis heute dienen sollte, bezog 1958 die ehemalige Kölner Waffenkammer, das Zeughaus. Bereits das Gebäude an sich ist, vor allem mit dem goldenen Flügelauto auf dem Dach, sehenswert. Auf dem Rundgang durch das Gebäude erwartet die Besucher die politische Geschichte der Stadt, typisch kölnische Produkte wie der Karneval, das Kölsch, der Otto-Motor und der Ford. Darüber hinaus werden auch die Wirtschaft, Religion, Bildungssystem und der Alltag der Kölner Bewohner thematisiert. Ratssilber, Ritterrüstung und Stadtmodell, aber auch eine graphische Sammlung sollen den Besuchern auf diese Weise einen möglichst umfangreichen Einblick in das Leben in der Stadt des Karnevals geben. Neben der Dauerausstellung werden jedoch auch regelmäßig Sonderausstellungen mit Leihgaben anderer Museen organisiert.
Kölnisches Stadtmuseum Zeughausstraße 1 50667 Köln Tel: 0221 / 22125789

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Das älteste Museum von Köln befindet sich gegenüber dem Rathaus in der Innenstadt. Das Wallraf-Richartz-Museum, das 1827 als Wallrafianum gegründet wurde, zählt zu eine der großen Gemäldegalerien in Deutschland. Namensgeber ist dabei Ferdinand Franz Wallraf, der es sich zur Aufgabe machte, Kunst des Mittelalters zu retten, die in Folge der Säkularisierung zerstört oder gestohlen wurde. Nach seinem Ableben vermachte er seine eindrucksvolle Sammlung schließlich der Stadt Köln und das Wallraf-Richartz-Museum ward geboren. Auf drei Ebenen beherbergt das Ausstellungshaus in Köln heute Werke aus dem Mittelalter, dem Barock, dem 19. Jahrhundert sowie zahlreiche graphische Arbeiten. Darüber hinaus befinden sich hier die umfangreichste Sammlung der Welt an mittelalterlicher Malerei sowie die umfangreichste Sammlung impressionistischer Kunst Deutschlands. Neben namhaften Künstlern wie Paul Rubens und Rembrandt van Rijn werden auch Arbeiten Kölner Künstler ausgestellt. Auch Sonderausstellungen können hier in regelmäßigen Abständen besucht werden. Auch Kindern wird mit einer Museum Rallye, freiem Eintritt in die ständige Sammlung, Hörspielen und vielem mehr einiges geboten.
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Obenmarspforten 50667 Köln Tel: 0221 / 22121119

Deutsches Sport- und Olympiamuseum

In einer alten Zollhalle am Rheinauhafen erwartet Sportbegeisterte ein Museum der besonderen Art. Das Deutsch Sport- und Olympiamuseum in Köln präsentiert mit über 3.000 Ausstellungsstücken die Geschichte des Sportes von der Antike bis in die Moderne. Die Geschichte des Museums geht dabei bis ins Jahr 1972 zurück, als erstmals die Idee, ein Sportmuseum zu errichten, aufgebracht wurde. Nach langen Diskussionen bezüglich der Standortwahl und mit zahlreicher Unterstützung durch Sportvereine, die Stadt Köln, das Land Nordrhein-Westfalen und vielen mehr wurde schließlich im Jahr 1999 das Deutsche Sport- und Olympiamuseum in Köln als direkter Nachbar des Schokoladenmuseums der Stadt eröffnet. Seitdem werden auf etwa 2.000 Quadratmetern bedeutende Exponate der Sportgeschichte, wie der Formel 1 Bennetton Renault von Michael Schumacher, ausgestellt. Dabei wird ein Bogen von der griechischen Antike über englischen Sport und das deutsche Turnen bis hin zu heutigen Sportlern geschlagen. Neben den Ausstellungsstücken werden auch Filmdokumentationen gezeigt und Medienstationen zur Verfügung gestellt. So bleibt der Besuch abwechslungsreich und den Besuchern wird mehrfach die Möglichkeit geboten aktiv zu werden.
Deutsches Sport- und Olympiamuseum Im Zollhafen 1 50678 Köln Tel: 0221 / 336090

Kölner Karnevalsmuseum

Im Stadtteil Braunsfeld lockt das Kölner Karnevalsmuseum mit zahlreichen Kuriositäten und einer bunten Geschichte. Als größtes Museum seiner Art im deutschsprachigen Raum präsentiert es die Anfänge und Entwicklung der fünften Jahreszeit und bietet den Besuchern ein wahrhaft unvergessliches Erlebnis. Auf einer Fläche von über 1.400 Quadratmetern wird die 200 Jahre alte Tradition sowohl geschichtlich als auch kritisch, vor allem aber mit viel Frohsinn dargestellt. Aufgeteilt wird die umfangreiche Sammlung dabei in einen geschichtlichen Teil sowie in einen Erlebnisbereich. Der historische Ausstellungsabschnitt befasst sich mit der Entwicklung des Karnevals von seinen Anfängen bis in die Moderne. Neben Exponaten aus Zeiten der Antike, dem Mittelalter, der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der Gegenwart verdeutlichen auch Filme, Audioeinheiten und Bilder die langjährige Tradition. Auch Schriftstücke und Dokumente sind hierbei zu finden. Bedeutend ist dabei vor allem das Protokollbuch des Festordnenden Comitees aus dem Jahr 1827. Im Erlebnisbereich wird wiederum das Thema Straßenkarneval aufgegriffen. Puppen und Figuren sowie Festwagen lassen die fünfte Jahreszeit in den Räumlichkeiten des Museums wieder aufleben.
Kölner Karnevalsmuseum Maarweg 134 50825 Köln Tel: 0221 / 5740076

Museen und Theater für Kinder

Museen sind nur was für Erwachsene? Falsch gedacht. In Köln bieten zahlreiche Museen ein spannendes Programm, das sich speziell für Kinder eignet, sodass auch die kleinsten Urlauber ein Stück Kultur erleben können. Während der Museumsdienst Köln Kinderführungen anbietet, führen das Sport- und Olympiamuseum sowie das Schokoladenmuseum abwechslungsreich und spannend durch die Geschichte. Vor allem das Odysseum, eine Mischung aus Museum, Forschungszentrum und Freizeitpark, lockt mit interaktiven Angeboten zum spielerischen Lernen und Entdecken der Wissenschaft. Auf einer Fläche von 5.500 Quadratmetern werden in fünf Themenbereichen die Welt, das Leben, der Mensch und der Cyberspace erklärt. Neben einem Hochseilgarten, einem Astronautentrainer und einem 3D Kino bieten auch diverse weitere Stationen die Möglichkeit, die Wissenschaft spielerisch zu entdecken. Auch Theateraufführungen werden den Kindern in Köln näher gebracht. Neben der Comedia und dem Cassiopeia Theater, die Produktionen vom Jugendtheater vorführen, können auch das Blaue Haus und das Hännesche Theater besucht werden, die vielfältige Geschichten mit Puppen erzählen.

Museen

Museumsdienst Köln Leonhard-Tietz-Straße 10 50676 Köln Tel: 0221 / 2210
Sport- und Olympiamuseum Im Zollhafen 1 50678 Köln Tel: 0221 / 3360957
Schokoladenmuseum Am Schokoladenmuseum 1a 50678 Köln Tel: 0221 / 9318880
OdysseumCorintostraße 1 51103 Köln Tel: 0221 / 69068200

Theater


COMEDIA Theater Vondelstr. 4-8 50677 Köln Tel: 0221 / 88877222
Cassiopeia Bühne Gladbacher Str. 499-501 51067 Köln Tel: 0221 / 9378787
Blaues Haus e.V.Severinstraße 120 50678 Köln Tel: 0221 / 4713239
Hänneschen-Theater Eisenmarkt 2-4 50667 Köln Tel: 0221 / 2581201

Kirchen in Köln

St. Andreas

Nur wenige Gehminuten vom Kölner Dom entfernt, befindet sich die St. Andreas Kirche. Durch den ursprünglich romanischen Baustil, der im Laufe der Jahre durch gotische Elemente erweitert wurde, bietet es den Besuchern viel zu sehen und zu entdecken. Der Sakralbau ist vor allem dafür bekannt, dass er nach den Schäden, die der Dom in Folge des zweiten Weltkrieges davongetragen hat, als Ersatz-Gotteshaus genutzt wurde. Die erste Weihung der St. Andreas Kirche erfolgte im 10. Jahrhundert durch den Erzbischof Bruno, als die Räumlichkeiten noch als ein Frauenkloster genutzte wurden. Der Bau, wie wir ihn heute kennen stammt jedoch aus der Zeit um 1200. Highlights dieser dreischiffigen Basilika ist der Chor, der im 15. Jahrhundert erneut baulichen Veränderungen unterlag und mit seinen Heiligenfiguren und Gewölbekonsolen einer der eindrucksvollsten seiner Art ist. Auch die Krypta von St. Andreas, die durch den Weltkrieg freigelegt wurde, zieht die Besucher in die Kirche. Auch die drei Skulpturen des Erzengels Michael, der Madonna und des heiligen Christopherus sind besonders schön anzusehen.
St. Andreas Komödienstraße 6-8 50667 Köln Tel: 0221 / 160660

Groß St. Martin

In der Altstadt von Köln, inmitten von Geschäfts- und Wohnhäusern der 70er und 80er Jahre, imponiert die romanische Kirche Groß St. Martin mit einer wechselhaften Geschichte und einer eindrucksvollen Architektur. Im 12. Jahrhundert wurde der Sakralbau auf ehemaligen römischen Anlagen erbaut, die vor mehreren Jahrhunderten als Schwimm- und Sportanlage für die Soldaten dienten. Als dieser Gebäudekomplex in Folge des Krieges zerstört wurde, errichteten die Franken auf dem Gebiet eine Kirche, die dem heiligen St. Martin gewidmet wurde. Doch auch diese Gemäuer wurden zerstört. Nach einem Großbrand der Stadt wurde ein Neuaufbau von Groß St. Martin beschlossen. Noch heute können Besucher hier die alten Fundamente ausgeleuchtet im Sockel der Kirche betrachten und so einen Sprung in die Geschichte des Baus unternehmen. Ebenfalls der Chorstuhl, der in Kleeblattform in Richtung Rhein zeigt. Aus diesem ragen der Vierungsturm sowie die vier Ecktürme heraus, die das Gesamtbild des Bauwerks prägen. Im Inneren sind neben den Grundmauern auch das Altarmosaik, ein von Papst Leo III. gestiftetes Taufbecken sowie zwei Büsten zu besichtigen.
Groß St. Martin Am Groß St.Martin 50667 Köln Tel: 0221 / 16425650

St. Kunibert

Unweit des Rheins in der nördlichen Altstadt von Köln befindet sich die jüngste der insgesamt zwölf romanischen Kirchen der Stadt, St. Kunibert. Etwa 1210 wurde auf Ansinnen eines Propstes des St. Kunibertstifts mit dem Bau der Kirche begonnen. Um das Gefälle in Richtung Rhein auszugleichen wurde eine Krypta als Unterbau angelegt, 1226 folgte dann die Fertigstellung des Chores. Im Rahmen eines großen Festes für den Adel und Geistliche wurde der Sakralbau schließlich 1247 geweiht. Jedoch wurde die Kirche St. Kunibert in den darauffolgenden Jahren immer wieder Opfer von Brand, Einstürzen oder Kriegsangriffen. 1985 wurde das Bauwerk durch Unterstützung eines Fördervereins wieder vollständig fertiggestellt. Besucher kommen vor allem wegen der im Chorraum gestalteten Bodenplatte in die St. Kunibert Kirche. Dieses Werk von Elmar Hillebrand von 1955 weist sowohl auf die Krypta als auch auf den Brunnenschacht Kunibertspütz. Letzterer ist durch eine Legende bekannt, die besagt, dass auf den Grund des Brunnens Kinder spielen, die von der Jungfrau Maria umsorgt wurden. Aus diesem Grund war bis ins 19. Jahrhundert der Brauch bekannt, dass Frauen aus dem Brunnen trinken sollten um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen.
St. Kunibert Kunibertsklostergasse 2 50668 Köln Tel: 0221 / 121214