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Marbella Sehenswürdigkeiten

Entdecken Sie während Ihres Urlaubs an der Costa del Sol verschiedene Sehenswürdigkeiten von Marbella. Kunst, Architektur und Geschichte erwarten Sie hier ebenso wie lange Strände und eindrucksvolle Häfen voller Yachten, die Ihnen einen Einblick in das luxuriöse Leben der Stadt vermitteln.

Plaza de los Naranjos
Plaza de los Naranjos
© Nan Palmero / flickr [CC BY 2.0]
Puerto Banús
Puerto Banús
© Tomas Fano / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0]

Plätze und Promenaden in Marbella

Plaza de los Naranjos

Der Platz der Orangenbäume ist das Ergebnis einer städtischen Neuordnung, welche durch die Eroberer durchgeführt wurde. Noch heute ist der Plaza de los Naranjos das nostalgische Zentrum von Marbella. Der Platz ist gesäumt von den namensgebenden Orangenbäumen, die hier 1941 gepflanzt wurden und fast das ganze Jahr über frische Orangen tragen. Neben den historischen Bauten, die hier beherbergt sind, befinden sich auch diverse Cafés mit Sonnenterrasse, die zu einer kleinen Pause einladen, sowie zahlreiche Geschäfte für einen kleinen Einkaufsbummel.

Auch das Ayuntamiento, das Rathaus, befindet sich hier. Unter König Fernando dem Katholischen entstand es 1485 bei der Eroberung Marbellas. Es sollte dabei Rathäuser kastillischer Städte nachahmen, jedoch ohne Anbringung des zu dieser Zeit typischen Säulenvorganges. Gemeinderatssitzungen sind häufig öffentlich zugänglich und bieten einen Einblick in die heutigen Funktionen des Rathauses. Ebenfalls auf dem Plaza de los Naranjos befindet sich das Haus des Statthalters, la Casa del Corregidor. 1552 erbaut, sticht seine Steinfassade hervor, in der Gotik und Renaissancezüge verschmelzen. Die daneben liegende Kirche Ermita de Santiago stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist somit das älteste religiöse Gebäude der Stadt.

Paseo Marítimo & Puerto Banús

Fast unmittelbar an die Avenida del Mar schließt sich die Strandpromenade Paseo Marítimo an. Auf einer Länge von 6 Kilometern zieht sie sich entlang der Küste von Marbella und bietet einen eindrucksvollen Ausblick auf das Meer und die sich darin spiegelnde Sonne. Darüber hinaus erwarten Sie hier zahlreiche Restaurants, Einkaufszentren, Shops, ein Kino, Cafés und vieles mehr. Einmal den Paseo Marítimo entlang gewandert, erreichen Sie nach Ihrem Spaziergang Puerto Banús.

Der von José Banús erbaute Hafen wurde 1970 eingeweiht und in den darauffolgenden Jahren um zusätzliche Gebäude erweitert. Heute ist der Hafen Treffpunkt der Reichen und Schönen, die ihre Yachten teilweise zu Liegegebühren von bis zu 500.000 Euro je Quadratmeter hier vor Anker legen. Neben ausgezeichneten Restaurants und eleganten Modegeschäften bekannter Marken, finden sich hier auch zahlreiche Bars und Clubs, die Puerto Banús zum Zentrum des Nachtlebens an der Costa del Sol machen. Ein Urlaub in Marbella ist ein unvergessliches Erlebnis.

Avenida del mar

Als Verbindungsstück zwischen dem Park La Alameda und der Uferpromenade Paseo Maritimo zieht sich als Vorzimmer des Meeres die Allee Avenida del Mar. In der Vergangenheit fanden sich in der kleinen Parkanlage lediglich ein Brunnen mit Bänken auf Kreideboden. Den Zweck, einen Übergang zur Strandpromenade zu schaffen, erfüllte die Straße jedoch schon damals. Durch eine Umgestaltung in den 1990er Jahren erhielt die Allee ihr heutiges Erscheinungsbild.

Nun zieren Laubengänge, Brunnen, ein Marmorboden und zahlreiche Anpflanzungen die Avenida del Mar. Das Highlight der Allee bilden jedoch die Bronzestatuen, die von Salvador Dalí entworfen wurden. So finden Sie hier die Figur des Perseo, der die Tötung der Medusa veranlasste, eine Statue des Don Quijote sowie die Figur eines Mannes auf einem Delfin. Auch die drei Tonnen schwere Rhinozeros-Statue, die ein Geschenk anlässlich der Hundertjahr-Feier von Salvador Dalí war, ist einen Besuch wert. Während Ihres Besuchs der Avenida del Mar können Sie diverse ausgezeichnete Restaurants, Cafés und Pubs aufsuchen und sich so eine kleine Pause zwischendurch gönnen.

Sonnenuntergang am Strand von Marbella
Sonnenuntergang am Strand von Marbella
© Hardy Homann / Travanto
Strand von Marbella
Strand von Marbella
© Steve-h / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0]



Sehenswerte Bauwerke in Marbella

Iglesia Mayor de la Encarnación

Nicht weit von dem ehemaligen Hospital Bazan Bauwerk entfernt, erhebt sich die Kirche Iglesia Mayor de la Encarnación. Obwohl das heutige Gebäude Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut wurde, stammt ihre kanonische Errichtung aus dem Jahr 1505. Mit dem Grundriss einer Basilika, dem Steinportal im Rokoko- und den drei Schiffen im Barockstil gilt sie als eine der bedeutendsten Kirchen, die in den vergangenen Jahrhunderten in Spanien gebaut wurden.

Darüber hinaus sind auch die Orgel sowie die Figuren und Malereien im Inneren sehr sehenswert. Ein besonderes Highlight der Iglesia Mayor de la Encarnación ist die Prozession in der Osterwoche, bei der der Thron der Marienstatue von zahlreichen Männern durch den Ort getragen wird. In direkter Nähe zur Kirche Iglesia Mayor de la Encarnación befindet sich ein letztes Fragment der einstigen maurischen Festung der Stadt. Der Turm inmitten der Stadt stammt aus dem 9. Jahrhundert und gibt Rückschlüsse, wie Marbella einst aufgebaut war.

Arabische Mauer

Seit der Stadtgründung vor mehr als 3.600 Jahren durch die Phönizier durchlebte Marbella eine wechselvolle Geschichte. Beherbergte die Stadt im 3. Jahrhundert vor Christus hauptsächlich Römer. Einige Jahrhunderte später wurde Marbella jedoch von den Mauren erobert. Diese führten über 700 Jahre die Herrschaft über die Region und prägten somit auch das heutige Erscheinungsbild. So findet man neben den maurischen weißen Häusern, die in der ganzen Stadt verteilt sind auch Reste einer Burg, die 1100 nach Christus erbaut wurde und mit der sie umfassenden Arabischen Mauer beinahe einen ganzen Stadtteil umschließt.

Einen umfassenden Blick auf die Stadt hatte man dabei von den zwei Wachtürmen aus, die noch heute in der Festungsanlage erhalten sind. Des Weiteren befinden sich im Inneren der Plaza de San Bernabe sowie eine Schule. Interessierte, die die Überreste der einstigen Festung und der Arabischen Mauer sehen möchten, können von zwei Seiten aus auf das Gelände gelangen und so ein Stück der Stadtgeschichte erleben.



Museen in Marbella

Gravurmuseum

Das frühere Hospital Bazán aus dem 16. Jahrhundert, beherbergt heute das Museum für Spanische Gravurkunst, welches in ganz Spanien als das Beste seiner Art gilt. Das Ausstellungshaus befindet sich im alten Stadtkern von Marbella und veranstaltet alljährlich den Wettbewerb für nationale Radierungspreise. Seit der Eröffnung 1992 lockt das eher kleine Gravurmuseum durch seinen Charme, seinen guten Ruf und die ideale Lage regelmäßig Touristen um die Kunst der grafischen Ausdrucksweise kennenzulernen.

Im Bestand befinden sich Stiche aus dem 15. Jahrhundert sowie Werke von Gegenwartskünstlern internationalen Ranges wie Dalí, Tàpies, Picasso oder Miró. Dabei erwarten Sie sowohl Holzschnitte, Aquatinta- und Ätzradierungen sowie Lithografien. Auf diese Weise erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die spanische Grafikkunst. Darüber hinaus werden auch regelmäßig Bilder ausgestellt sowie Aktivitäten von Kunst- und Musikhochschulen organisiert. Wer nach der Ausstellung noch immer nicht genug vom Thema Kunst hat, kann sich in der umfangreichen Bibliothek, die das Museum beherbergt, auch weiterhin über zeitgenössische Werke informieren.

Bonsai Museum

1992 eröffnete am Rande der Altstadt von Marbella das Bonsaimuseum, das mit einer eindrucksvollen Sammlung an wilden Olivenbäumen zu einem der bedeutendsten seiner Art in Europa zählt. Die Sammlung selbst ist zudem durch seine Vielfalt und die langjährige Geschichte von über 500 Jahren, die sie mit Hilfe der Ausstellungsstücke erzählt, eine der besten der Welt. Mit etwa 300 eleganten Miniaturbäumen in über 40 verschiedenen Arten ist das Museum ein Erlebnis für die ganze Familie, in dem es viel zu sehen und entdecken gibt.

Durch das Anlegen der Bonsai-Bäume, von Felsen und einem zentralen Wasser-Areal, das von der künstlich angelegten Landschaft umfasst wird, bekommt der Besucher an vielen Stellen der Ausstellung das Gefühl, sich in der freien Natur zu befinden. Um auch die Natur von Marbella zu beleuchten, finden sich hier auch Pflanzen der Region, wie die vom Aussterben bedrohte spanische Tanne. Weitere besondere Pflanzen sind zum Beispiel die chinesische Almez, die fünf Generationen lang im Besitz einer Familie war, oder die 300 Jahre alte Acebuche Olive.