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Frankreich

Tolle Küsten, kulinarische Highlights und viel Kunst und Kultur

Frankreich ist ein beliebtes Reiseland in Westeuropa mit lebendiger Geschichte, abwechslungsreicher Landschaft und besten touristischen Möglichkeiten zu allen Jahreszeiten. Das größte Land der EU besitzt Überseegebiete auf mehreren Kontinenten. Das Festland reicht vom Mittelmeer bis zur Nordsee und vom Rhein bis an die Atlantikküste. Frankreich erstarkte im 17. Jahrhundert und nahm dabei eine Vormachtstellung innerhalb Europas ein. Auf Grund des hohen Lebensstandards und der gut ausgebauten Infrastruktur nahm der Tourismus schnell rasanten Aufschwung und heute besuchen jährlich mehr als 80 Millionen Menschen aus aller Welt das Land.

Die unterschiedlichen Landschaftsformen eröffnen breite touristische Möglichkeiten. Das Landschaftsbild bestimmen weite Ebenen und sanfte Hügellandschaften. Nach Südosten hin wird das Land bergiger. Frankreich hat Anteil an den Alpen, den Pyrenäen und den Vogesen. Die höchste Erhebung des Landes ist der 4.810 Meter hohe Mont Blanc, welcher zugleich als höchster Alpengipfel Bedeutung genießt. Urlaub am Meer ist in Frankreich an den Küsten von Mittelmeer, Atlantik und Nordsee möglich. Wer grenzüberschreitenden Tourismus bevorzugt, der findet mit Spanien und Andorra im Südwesten, Monaco im Südosten und Luxemburg, Italien, der Schweiz, Deutschland und Belgien im Osten direkte Nachbarn.

Besonders günstig auf den Fremdenverkehr wirkt sich auch das ganzjährlich milde Klima aus. Es überwiegen zahlreiche Sonnenstunden, wobei es im Norden und Westen häufiger regnet und im Mittelmeerraum trockener und sonniger bleibt. Der Frühling in Nizza oder Cannes beginnt bereits im März mit Temperaturen um 20 Grad. Im Mai herrscht beste Urlaubsstimmung und Strände und Straßencafés sind auf Touristen eingestellt. Das Thermometer im Sommer erreicht in der Region Marseille nicht selten die 30-Grad Marke. Abkühlung verspricht der Aufenthalt am Meer. Im Winter geizen die Berge nicht mit hervorragenden Skigebieten und einer hohen Schneesicherheit. Im Flachland schneit es eher selten. Die größte Chance auf eine Schneeballschlacht besteht rund um die Loire.

Nicht nur Verliebte besuchen bevorzugt Paris. Die Metropole an der Seine bietet mit dem Eiffelturm, dem Louvre oder der Champs-Elysées weltberühmte Sehenswürdigkeiten. Südliches Flair umgibt Urlauber in der Region Languedoc-Roussillon. Besuchern ist es hier möglich, anhand der zahlreichen architektonischen Stätten einen lebendigen Eindruck von der Römerzeit zu erhalten. In Westfrankreich ist die Bretagne ein beliebtes Ferienziel. Ein Zugpferd des Tourismus ist hier die unmittelbare Nähe zum Meer. Über 1.000 Kilometer Küste warten darauf, von Urlaubern entdeckt zu werden. Ebenso ist die Kulturlandschaft in der Region bemerkenswert und es lohnt, in den Straßen von Nantes und Rennes auf Entdeckungstour zu gehen.

Aktivurlaubern hat Aquitanien viel zu bieten. Die Strände des Atlantik und die weiten Wälder des Forét des Landes lassen keine Wünsche offen. Nicht versäumt werden sollte auch ein Besuch in Bordeaux, wo neben zahlreichen sehenswerten Gebäuden und Museen auch die Shoppingmöglichkeiten erstklassig erscheinen. Im Elsass verbringen Weinliebhaber gern ihre Ferien. Hier lässt man es gern etwas ruhiger angehen und relaxt in gemütlichen Weinstuben. Die hübschen Fachwerkstädtchen sind Oasen der Ruhe und der Alltagsstress ist schnell vergessen. Dabei gibt sich das Elsass in seiner Metropole Straßburg durchaus auch weltoffen. Hier befinden sich zahlreiche Institutionen, die Europa weiter zusammenwachsen lassen. Dem gegenüber steht die historische Altstadt mit ihrem eindrucksvollen Münster als sakralen Mittelpunkt.

In der Normandie gilt es, Geschichte zu entdecken. In Bayeux informiert eine Ausstellung über die geschichtsträchtige Landung der Alliierten in der Normandie während des Zweiten Weltkrieges. Weiter zurück in die Geschichte Frankreichs führt ein Besuch in der Hauptstadt Rouen, wo Besucher den Spuren Jeanne d`Arcs folgen können. Wer Urlaub in den Bergen verbringen möchte, der ist in der Region Midi Pyrenees richtig. Wanderungen und Bergtouren im Schatten der Pyrenäen lassen den Alltag schnell vergessen. Die Pisten von La Mongie sind gut besucht und im Thermalbad Les Eaux-Bonnes erfrischt ein Sprung ins kühle Nass.

Im Burgund lässt sich Frankreich ganz ursprünglich erleben und Urlauber werden mit der Kunst und Kultur des Landes vertraut gemacht. Hier lässt man sich nicht nur hervorragende Weine schmecken, sondern besucht auch prachtvolle Klosteranlagen. Pilger besuchen Vezelay und bestaunen die Reliquien der Heiligen Maria von Magdala. In Auxere, der ältesten französischen Stadt, scheint die Zeit einem anderen Takt zu folgen.

Bei einem Urlaub an der Côte d`Azur sind dann wieder alle schnell einer Meinung und genießen in Nizza oder Cannes bei erlesenen Gaumenfreuden, exklusiven Shoppingtouren und entspannten Strandtagen den Sommer in Frankreichs nobelster Ferienregion. Auch Inselurlaub ist in Frankreich möglich. Knapp 200 km vor der Küste des Festlandes liegt Korsika. Auf der größten französischen Insel spannt sich der Bogen der Aktivitäten von Wassersport bis Skitourismus. Nachdem man sich am Palmenstrand von Calvi entspannt hat, lohnt ein Besuch im Napoleon Museum in Ajaccio.

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Frankreich

Regionen in Frankreich

Biarritz
Biarritz ist im Südwesten Frankreichs, in der Region Aquitanien gelegen. Mit etwas mehr als 25.000 Einwohnern ist die Ortschaft Hauptort der Kantone Biarritz-Quest und Biarritz-Est. Die Kleinstadt befindet sich unmittelbar am Atlantik und war bereits im Mittelalter ein bekannter Walfängerhafen. Als der Walfang im 17. Jahrhundert endete, blieb Biarritz zwei weitere Jahrhunderte ein eher unbedeutender Fischerort. Unter Napoleon nahm der Ort rasanten Aufschwung zu einem mondänen Seebad. In jüngerer Vergangenheit begann auch der Kongresstourismus an Bedeutung zu gewinnen. Heute ist das bekannte See- und Heilbad stark vom Tourismus geprägt. Die Strände des Ortes gelten als Domizil für Surfer. Ein Wahrzeichen von Biarritz ist der 73 Meter hohe Leuchtturm an der Strandpromenade. Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Place Georges-Clémenceau. Die Geschäfte und Cafés am Platz gelten als Anziehungspunkte für Touristen. Die Unterwasserwelt des Atlantiks wird im Musée de la Mer anschaulich dokumentiert. Wer das Felsenriff Rocher de la Vièrge besichtigen möchte, spaziert dabei über eine von Gustave Eiffel entworfene Brücke.

Bretagne
Die Bretagne ist die größte französische Halbinsel und bildet den westlichsten Ausläufer des europäischen Festlandes im Norden der Iberischen Halbinsel. Von den Galliern wurde die Bretagne einst als “Land am Meer” bezeichnet. In früherer Zeit war auch die Bezeichnung “Kleinbritannien” geläufig. Die westfranzösische Region zählt nicht zuletzt auf Grund ihrer abwechslungsreichen und mehr als 1.000 Kilometer langen Küstenlandschaft zu den beliebtesten Feriendestinationen Frankreichs. Bewohnt wird die Region von etwa 3,2 Millionen Bretonen. Hauptstadt der Bretagne ist die für ihre historischen Bauwerke berühmte Stadt Rennes. Im Norden der Bretagne befindet sich die Rosa Granitküste. Der rosafarbene Granit besitzt Seltenheitswert und kommt weltweit nur in Kanada, auf Korsika, in China und eben an der Côte de Granit Rose vor. Charakteristisch für die Region ist auch die Landspitze Pointe du Raz. Die wildromantische Landschaft diente zahlreichen Künstlern als Inspiration. Städtetouristen besuchen die Kathedrale St.-Pierre-et-St.-Paul in Nantes und informieren sich in der Burg der bretonischen Herzöge über die Sitten und Bräuche in der Bretagne. In der Metropole Rennes können zahlreiche kulturelle Angebote wahrgenommen werden. Der wohl schönste Sandstrand Frankreichs befindet sich unweit von La Baule. Der bretonischen Küste vorgelagert sind mehr als 800 Inseln, darunter die “Blumeninsel” Îles-de-Bréhat oder die an tropische Eilande erinnernden Glénan-Inseln.

Elsass
Im Osten Frankreichs erstreckt sich das nicht nur bei Weinkennern beliebte Elsass. Die flächenmäßig kleinste Region des französischen Festlandes wird von knapp 1,9 Millionen Menschen bewohnt. Die Bezeichnung Elsass entstand bereits im 5. Jahrhundert und ist vermutlich eine Ableitung aus der Althochdeutschen Entsprechung für „Fremdsitz”. In ihren politischen Grenzen wurde die Region mehrfach neu definiert. Heute besitzt das Elsass eine Nord-Süd-Ausdehnung von 190 km. Die West-Ost Ausdehnung beträgt dagegen nur etwa 50 km. Im Osten und Westen besitzt die Region mit dem Rhein und den Vogesen natürliche Grenzen. Direkte Nachbarn sind im Norden und Osten Deutschland und nach Süden hin die Schweiz. Das Land zwischen Rhein und Vogesen kann entlang der Elsässer Weinstraße durchquert werden. Die berühmteste Ferienstraße des Elsass ist 120 km lang und passiert, neben Weinbergen und Obsthainen, zahlreiche historische Städten mit Flair und Charakter. Besonders sehenswert sind die Altstädte von Straßburg und Colmar. Straßburg wird vom Münster beherrscht und verfügt über einige sehenswerte Museen. Beeindruckende Aussichtsmöglichkeiten auf die Region bieten sich vom in 760 Meter Höhe gelegenen Klosterkomplex auf dem Mont-Sainte-Odile.

Nizza
Nizza ist das lebendige Zentrum der Côte d`Azur und lockt mit viel Sonne, zahlreichen Kunstschätzen und einem traumhaften Landschaftsbild zwischen Mittelmeer und stolzen 3.000ern Feriengäste zu allen Jahreszeiten in Frankreichs Südosten. Nizza ist etwa 30 km von der italienischen Grenze entfernt und ist zwischen Monaco und Cannes unmittelbar an der Mittelmeerküste gelegen. Mit etwa 344.000 Einwohnern ist Nizza nach Marseille die zweitgrößte Stadt der Region Provence-Alpes-Côte d`Azur. Nizza ist nicht nur ein beliebtes Feriendomizil für sonnenhungrige Luxusurlauber, sondern hat sich auch als Kunstmetropole einen Namen gemacht. Alle 20 Museen der Stadt können bei freiem Eintritt besucht werden. Dabei werden Besucher im MAMAC mit zeitgenössischer Kunst vertraut gemacht, lernen in einer Ausstellung das Werk von Henri Matisse kennen oder befassen sich im Musée de Terra Amata mit 400.000 Jahren Zeitgeschichte. Neben einem Bummel entlang der von Palmen gesäumten Promenade des Anglais oder einem Besuch des stimmungsvollen Blumenmarktes ist Nizza auch reich an Sehenswürdigkeiten. Einen Hauch Russland bringt die Cathédrale Orthodoxe Russe Saint-Nicolas ans Mittelmeer. Entlang der Promenade des Anglais fällt der Blick auf das berühmte Hotel Negresco und andere stolze Hotelbauten des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Paris
Die französische Metropole ist zugleich Hauptort der Region Île-de-France. Mit einer Einwohnerzahl von knapp über 2,2 Millionen gilt Paris als fünftgrößte Stadt der EU. Die vergleichbar geringe Gesamtfläche macht die Metropole an der Seine zur europaweit am dichtesten besiedelten Großstadt. In der lebendigen Großstadt konzentriert sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben Frankreichs. Das Stadtgebiet wird von der Seine in die beiden Bereiche Rive Droite und Rive Gauche geteilt. Die Wurzeln der Stadt sind im 3. Jahrhundert zu suchen, als sich die keltische Siedlung „Lutetia” entwickelte. Von den Römern wurde am Seineufer eine Siedlung errichtet, die im 6. Jahrhundert als Hauptresidenz des Fränkischen Reiches galt. Im 16. Jahrhundert blühte Paris zu einer Kunst- und Kulturmetropole auf. Unter Ludwig XIV. entstanden im nachfolgenden Jahrhundert eine Vielzahl barocker Prachtbauten und Straßenzüge. Heute ist Paris längst zu einem Mittelpunkt der westlichen Welt geworden und knapp 50 Millionen Touristen besuchen jährlich die Sehenswürdigkeiten an der Seine. Ein Höhepunkt jedes Paris-Aufenthaltes ist zweifelsfrei der Blick vom Eiffelturm auf die Stadt. Das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt wurde zur Weltausstellung im Jahre 1889 erbaut und erhebt sich 318 Meter über der Stadt. Als Pariser Prachtstraße schlechthin gilt die Champs-Elysées. Der Straßenzug endet am Place Charles de Gaulle, wo der Blick auf den Arc de Triomphe, den größten Triumphbogen weltweit fällt. Auf dem Montmartre befindet sich mit Sacré Coeur einer der beeindruckenden Kirchenbautender der christlichen Welt. Dem in nichts nach steht die Kathedrale Notre-Dame. Weltberühmte Kunstwerke aus Kirchen und Königsschlössern werden im Louvre eindrucksvoll präsentiert.