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Graubünden

Graubünden© Biovit / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Graubünden

Graubünden gilt als größter Kanton der Schweiz und wird auch als Miniaturausgabe des Landes bezeichnet. Dies liegt in der landschaftlichen Vielfalt ebenso begründet, wie im Mix der Kulturen des deutschen, rätoromanischen und italienischen Sprachraumes. Graubünden ist das ideale Reiseziel für all jene, welche die faszinierende Bergwelt der Schweiz hautnah erleben möchten. Der Kanton lässt sich mit dem Bernina-Express durchqueren. Dieser erreicht entlang der Strecke Höhen von bis zu 2.250 Metern. Auf Graubündner Gebiet wird ein Höhenunterschied von beinahe 3.800 Metern überwunden. Zahlreiche schneebedeckte Gipfel, Täler und Seen bestimmen das Bild des landschaftlich ausgesprochen reizvollen Kantons.

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Graubünden


In Graubünden kommen Aktivurlauber und Naturliebhaber ebenso auf ihre Kosten wie Kultureisende. Lebendige Geschichte lässt sich in Chur, der ältesten Stadt der Schweiz erleben. St. Moritz konnte sich trotz Touristen aus aller Welt den Charme eines Bergdorfes bewahren. Wer Graubünden für sich entdecken möchte, hat die Wahl aus 10.000 Kilometern Wanderwegen. Auch Flussfahrten, Klettern oder Gleitschirm-Fliegen zählen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Das Städtchen Maienfeld ist Heidi-Fans aus aller Welt ebenso ein Begriff wie Weinliebhabern. In Davos treffen Urlauber nicht nur auf noble Unterkünfte, sondern können sich auch mit den Werken des Malers Ernst Ludwig Kirchner vertraut machen. Auch im Engadin haben zahlreiche Künstler und Schriftsteller ihr Domizil gefunden.


       

© Roland Zumbühl / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Sehenswürdigkeiten in Graubünden

Therme Vals
Der kleine Ort Vals wird regelmäßig von Architekturfans aus aller Welt besucht, denn ein Architekt hat hier ein ganz besonderes Thermalbad gebaut. Direkt in die Landschaft integriert, wurde das Bad aus über 60.000 einheimischen Quarzit-Stücken zusammengesetzt und beeindruckt durch die stimmungsvolle Ausleuchtung. Das 30 Grad warme Thermalwasser sorgt für eine wohlige Wärme und ist ideal zum Entspannen. Weiterhin stehen eine Klanggrotte, Dampfbäder und Trinksteine für einen erholsamen Aufenthalt zur Verfügung. Lassen Sie sich bei einer wohltuenden Wellnessbehandlung verwöhnen.

Diavolezza
Die „Teufelin“, wie der Diavolezza aus dem Italienischen übersetzt wird, ist einer der beliebtesten Berge im Schweizer Engadin. Der Name entspringt einer alten Sage, nach der eine Bergfee Männer den Kopf verdreht haben soll, sodass sie nie wieder zurückgekehrt sind. In der Umgebung befinden sich mehrere Dreitausender, die allesamt sowohl im Winter als auch im Sommer zu ausgedehnten Ski- und Wandertouren einlädt. Sogar Gletscherwanderungen kann man bei gutem Wetter vornehmen. Wer sich den anstrengenden Aufstieg sparen möchte, kann ganzjährig mit der Kabinenseilbahn hinauffahren.

Viamala
Via mala heißt übersetzt „schlechter Weg“ und war eine gefürchtete Passage im Hinterrheintal. Heutzutage kann man ab Thusis die Säumerroute starten. Diese führt über eine neue Hängebrücke und über einen gesicherten Abstieg mit 321 Treppenstufen in die Schlucht. Entdecken Sie in der wunderschönen Natur mystische Felsenlöcher und eine atemberaubende Steinlandschaft. Historisch stellte die Viamala ein Hindernis auf dem Weg zu den Alpenpässen San Bernadino und Splügen dar. Kinder können mit einer Karte bewaffnet, die Schlucht erkunden und nach dem Schatz Ausschau halten.

Tomasee
Die Quelle des Rheins befindet sich im Schweizerischen Tomasee. Der Fluss, der vier Länder passiert, kann an dieser Stelle noch mit einem einzigen Schritt überquert werden. Der Tomasee liegt auf einer Höhe von 2344 Metern. Hier startet auch die Rheinroute des Velolandes Schweiz. Das Wasser des Sees ist so rein, das es die Qualität von Trinkwasser hat. Über den Oberalppass kann man in einer etwa einstündigen Wanderung den See erreichen. Er gehört zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung in der Schweiz.

Schloss Tarasp

Majestätisch thront Schloss Tarasp auf einem Felshügel in der gleichnamigen Streusiedlung. Rund 15.000 Besucher empfängt das Wahrzeichen des Unterengadins pro Jahr. Mehr als 100 Räume umfasst die imposante Anlage. Erbaut wurde sie um das Jahr 1040 durch Graf Ulrich I. Über die Jahrhunderte war das Schloss mit mehreren Auseinandersetzungen konfrontiert. Im Jahr 1900 kaufte der Dresdener Industrielle Dr. Karl-August Lingner die marode Anlage, um sie komplett zu sanieren. Eine Führung zeigt Ihnen die schönsten Ecken der Burg.

Schweizerischer Nationalpark
Der Nationalpark Schweiz im Kanton Graubünden erstreckt sich auf über 170 Quadratkilometer auf einer Höhe zwischen 1400 und 3174 Metern. Der Großteil des Nationalparks befindet sich auf Waldgebiet, aber auch Wiesen-, Eis- und Geröllfelder sind vertreten. Wanderer des Parks dürfen die markierten Wege unter keinen Umständen verlassen. Wer aufmerksam ist, hat hier die Gelegenheit Gämsen, Murmeltiere und Rotwild zu beobachten. Näheres über den Nationalpark erfährt man im Informationszentrum Zernez. Hier findet man auch einen begehbaren Murmeltierbau.

Benediktinerkloster St. Johann
Ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist das Benedikterkloster St. Johann im Val Müstair. Zu seinen Anfängen im 8. Jahrhundert bewohnten Mönche das Kloster, seit dem 12. Jahrhundert leben hier Benediktinerinnen. Die Kreuzkapelle hat eigenartigerweise die Form eines Kleeblatts. Im Klostermuseum kann man sich über die Baugeschichte und das beschwerliche Leben der Nonnen informieren.