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Polen

Erholung an der Ostsee, Kultur in den Städten

Die parlamentarische Republik Polen liegt in Mitteleuropa und besteht als Einheitsstaat aus 16 Woiwodschaften. Das Staatsgebiet nimmt eine Fläche von rund 312.000 km² ein. Das Land hat auf einer Länge von 3600 km Staatsgrenzen zu den Ländern Russland, Litauen, Weißrussland, Ukraine, Deutschland, Slowakei und Tschechien sowie im Norden zur Ostsee. Das Staatsgebiet umfasst außerdem zahlreiche kleinere Inseln wie zum Beispiel den östlichen Teil der Insel Usedom. Das Land ist mittels seiner Naturräume und Landschaften vielfältig. Neben den schmalen Küstenniederungen der Ostsee finden sich Tieflandgebiete wie das Warschauer Becken sowie Vorgebirgs- und Gebirgslandschaften wie die Sudeten oder die Hohe Tatra, als höchste Erhebung.

Das Land ist vorwiegend durch ein gemäßigtes Übergangsklima beeinflusst. Die nördliche Region ist durch ein gemäßigtes Seeklima und der Osten durch ein kontinentales Klima geprägt. In dem Gebiet der Tatra kommt es häufig zu auftretenden Föhnwinden. Der längste Fluss des Landes ist die Weichsel, polnisch Wisla, welcher auf einer Strecke von rund 1.000 km die Städte Krakau und Warschau durchfließt und in die Ostsee mündet. Warschau ist als Hauptstadt des Landes die größte Stadt und stellt zugleich das wirtschaftliche, kulturelle und auch politische Zentrum des Landes dar, welches sich einerseits von seiner modernen Seite zeigt, aber andererseits die allgegenwärtigen Spuren seiner Vergangenheit offenbart.

Die Ursprünge der polnischen Kultur entstammen der Zeit, als das lateinische Christentum den Staat übernahm. Seit dem Jahr 966 verzeichnet Polen eine bewegende Geschichte. Neben der Entstehung bedeutsamer Kulturdenkmäler während der Doppelmonarchie Polen-Litauen im goldenen Zeitalter, einer Dreiteilung des Landes im 18. Jahrhundert, sowie den Einflüssen des Ersten Weltkrieges, begann mit dem deutschen Überfall auf das Land der Zweite Weltkrieg als wohl dunkelstes Kapitel der Geschichte. Nach einer Zeit, beeinflusst von Mangelwirtschaft und Staatsverschuldung nach Ende des Krieges, entwickelte sich Polen zu einem demokratischen, aufstrebenden und modernen Staat, welcher nunmehr seit dem Jahr 2004 Mitglied der Europäischen Union ist.

Das Reiseland Polen besticht durch seine abwechslungsreichen Landschaften, kulturell bedeutsamen Städte sowie durch die Erholungs- und Sportmöglichkeiten an der Ostsee. Zwischen Gebirge und Ostseeküste kann das Land Polen jedem Urlaubsanspruch gerecht werden und ist bekannt für seine Gastfreundlichkeit. Hier kann der Gast in günstigen Unterkünften Spa- & Wellnessurlaube erleben, der polnischen Vergangenheit in den Städten Danzig, Warschau oder Krakau auf den Grund gehen oder bei ausgiebigen Fahrradtouren Land und Leute besser kennenlernen.

Ein Urlaub an der Ostseeküste sorgt für ausreichend Erholung, Badespaß für die gesamte Familie und hält dabei den Geldbeutel schmal. Stettin, als Großstadt an der Oder und gleichzeitig Hauptstadt von Pommern, lockt rund 100 km von der offenen See entfernt, mit Wassersportarten wie Segeln und Rudern und Wanderrouten durch die nahegelegenen Wälder. An der Danziger Bucht kommt der Urlauber in den Genuss, in ruhiger Umgebung Meeresluft zu schnuppern und erlebt in der Stadt Danzig einen unverwechselbaren Charme inmitten reich verzierter Bürgerhäuser im Stil des Danziger Manierismus. Die nordwestlich gelegene Stadt Kolberg vereint als Seebad mehrere Vorteile für den Urlauber. Als Heilbad mit natürlichen Solequellen und medizinisch wirksamen Mooren werden dem Gast hier perfekte Erholungs- und Wellnessmöglichkeiten geboten. Darüber hinaus lässt es sich am rund sechs Kilometer langen Sandstrand bei etwa 1.800 Sonnenstunden im Jahr an der Küste entspannen. Ebenso lädt das Seebad Swinemünde, gelegen auf dem östlichen Abschnitt der Insel Usedom, mit langen, breiten Sandstränden zum abwechslungsreichen Badeurlaub ein.

Städtereisende erleben in Danzig, Krakau oder auch Breslau besondere kulturelle Einblicke in die Geschichte des Landes. In Danzig, der wohl ältesten Stadt Polens, erlebt der Urlauber hautnah eine Stadt zwischen einer stürmischen Geschichte und Kultur und Wissenschaft. Nachdem die Altstadt von Gdańsk besichtigt wurde, kann sich eine eindrucksvolle Schifffahrt auf der Danziger Bucht anschließen. Der Städtereisende darf sich auf keinen Fall die Hauptstadt des Landes entgehen lassen. Warschau wurde während des Zweiten Weltkrieges nahezu komplett zerstört und erstrahlt nun in neuer Blüte. Der Urlauber erlebt eine moderne Stadt zwischen Kultur, Konzerten, Messen und ausgiebigen Shoppingmeilen. Der kulturelle Mittelpunkt des Landes Polens ist Posen als die Hauptstadt der Provinz Großpolen. Besondere touristische Anziehungspunkte sind das 1555 errichtete Rathaus auf dem Alten Markt, das Posener Königsschloss, als die älteste königliche Residenz, sowie das Nationalmuseum, mit seinen zahlreichen Kunstschätzen. Im Süden des Landes lockt die Region Kleinpolen mit den Metropolen Zamość, Lublin und Sandomierz. Auch hier erlebt der Urlauber einen Aufenthalt inmitten wertvoller Kulturdenkmäler, bedeutsamer Museen und historischen Altstädten.

Aktivurlauber erleben in Polen eine abwechslungsreiche Palette an Aktivitäten. Ob am Boden, in den Höhen der Sudeten, den Wogen der Ostsee oder an einem der zahlreichen Seen, Polen überrascht mit einem enormen Spektrum für Wanderer, Radfahrer, Kletterer und Wassersportler. Die Region der Masuren im Norden des Landes verzeichnet nicht nur vielfältige Sehenswürdigkeiten wie die Pyramide in Rapa oder das Schloss Steinort, die Region ist ebenso bekannt für viele kleine Flussläufe, Kanäle und Seen, welche zu Kanufahrten und Kajakwanderungen einladen. Rund um die stillen Seen und einsamen Flussläufe führen Rad- und Wanderwege durch die idyllische Umgebung und zeigen dem Urlauber das Land der tausend Seen.

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Polen

Regionen und Städte in Polen

Regionen

Masuren
Mit den Masuren verfügt der Norden Polens über eine unberührte Naturlandschaft, die auch als “grüne Lunge” Europas bezeichnet wird. Das größte Seengebiet Polens besteht aus etwa 3.000 idyllischen Gewässern. Da ein Großteil der Seen durch Kanäle und natürliche Wasserstraßen miteinander verbunden ist, bietet die Region beste Bedingungen für einen Bootsurlaub. In den Masuren sind Ferien fernab des Massentourismus möglich. Den touristischen Mittelpunkt stellt die Hauptstadt Olsztyn dar. Eine Ordensburg aus dem 14. Jahrhundert zeugt von der langen Geschichte der Region. Als “Venedig der Masuren” wird das Fischerdorf Mikolajki bezeichnet. Im “Masurischen Paradies” können Besucher sich mit der Lebensweise der Wikinger vertraut machen. Die Altstadt von Reszel zählt zu den besterhaltenen der Region. Die einstige Bischofsburg, das Jesuitenkollegium und die aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirche St. Peter und Paul lohnen die Besichtigung. Für Naturliebhaber bieten sich die Lehrpfade im Wigierski Nationalpark an. Einen der letzten Urwälder der Erde erreicht der Wanderer in der Borkener Heide.

Ostseeküste
Die polnische Ostseeküste zieht sich auf einer Länge von 524 km von Usedom und der Danziger Bucht bis hin zur Frischen Nehrung. Nur wenige Autostunden von Deutschland entfernt finden Urlauber hier ein intakte Natur, weite Strände, Wanderdünen, ein malerisches Hinterland und kulturträchtige Städte. Die Steilküste der Insel Wollin, die Dünenketten von Pomorze Zachodnie oder die Wanderdünen im Slowinski-Nationalpark kennzeichnen das Landschaftsbild. Ein breites touristisches Angebot finden Urlaub in Swinemünde. Das Seebad auf der Insel Usedom besitzt ein schmuckes Kurviertel und eine Ausstellung informiert über die Bedeutung der Hochseefischerei für die Region. Ein Wahrzeichen des Ortes ist der 150 Jahre alte Leuchtturm. Die Insel Wollin ist bei Badeurlaubern besonders beliebt. Das Seebad Misdroy ist der größte Inselort und hat sich vom idyllischen Fischerdorf zum mondänen Seebad entwickelt. Villen vergangener Jahrhunderte und moderne Bauten bieten ein abwechslungsreiches Bild. Einige der bekanntesten Badeorte Polens liegen auch auf der Halbinsel Hel. Keinen Komfort vermissen werden Touristen im Kur- und Solbad Kolberg. Die 200 Meter lange Seebrücke und die Burganlage im Stadtteil Budzistowo sind beliebte Treffpunkte. Für den Tourismus an Polens Küste gilt, dass sich hier ruhige und stressfreie Urlaubstage verleben lassen. Herzliche Gastgeber und attraktive Preise machen die Region nicht minder attraktiv.

Kleinpolen
Ursprünglich umfasste des Terrain Kleinpolens den südlichen Teil des Landes. Heute werden die Woiwodschaften Kleinpolen, Heiligenkreuz, sowie Teile Lublins, Schlesiens und des Karpatenvorlandes zu Kleinpolen gerechnet. Die Region wird von der Weichsel durchflossen und besitzt Anteile an der Hohen Tatra. Somit sind erlebnisreiche Ferienaufenthalte fernab des Massentourismus garantiert. Krakau bildet den touristischen Mittelpunkt Kleinpolens und wird auch als heimliche Hauptstadt des Landes bezeichnet. Die einstige Metropole besitzt Baudenkmäler aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt können Besucher entlang des Königsweges besichtigen. Auf dem Wawelhügel erhebt sich mit dem Königsschloss das Wahrzeichen Krakaus. In den mehr als 100 Kirchen der Stadt lagern sakrale Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Auch landschaftlich hat Kleinpolen viel zu bieten. Sechs Nationalparks laden zu Wanderungen ein. Dabei erschließt sich dem Besucher die Natur der Beskiden und es lassen sich seltene Vogelarten beobachten. Im Nationalpark Tatry erreichen geübte Bergwanderer mit dem 2.499 Meter hohen Rysy den höchsten Berg auf polnischem Gebiet. Wintersportler besuchen mit Zakopane Polens beliebtesten Wintersportort. Kennzeichnend für das Ski-Mekka sind die zahlreichen Holzhäuser und ein zünftiger Aprés Ski. Ein beliebter Erholungsort in der Region ist auch Krynica-Zdrój. Hier bieten sich verschiedene Kirchen und eine Kunstausstellung zur Besichtigung an.

Pommern
Pommern ist eine Region im Nordwesten Polens, die von der Ostseeküste bis zu 200 km hinein ins Binnenland verläuft. Die Bezeichnung Pommern hat ihren Ursprung im Slawischen und steht für “am Meer”. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Pommerns ist mit den größten Wanderdünen Europas im Nationalpark Slowinski zu finden. Die Bernsteinküste ist ein Domizil für Wasserratten und auf den Flussläufen von Radunia und Slupia lassen sich Kanutouren unternehmen. Die Geschichte der pommerschen Fürsten wird für Touristen im Schloss Slupsk erlebbar gemacht. In Leba werden beste touristische Bedingungen geboten. Die Ortschaft ist unmittelbar am Meer gelegen und bietet Urlaubern allen Komfort. Wer in Thorn Halt macht, wird die hier seit Jahrhunderten hergestellten Lebkuchen probieren. Auch die Altstadt mit ihren Geschäften und Cafés ist ein viel besuchter Ort. Ein Museum erinnert an den berühmtesten Sohn der Stadt, Nikolaus Kopernikus. In Bydgoszcz kann eine historische Münzprägeanstalt besichtigt werden. Weiterhin ist die Stadt ein bedeutendes Musikzentrum und alljährlicher Austragungsort des einzigen polnischen Opernfestivals. Die Stadt Chelmno ist von mittelalterlichen Wehrmauern umgeben. Hübsche Fachwerkhäuser und ein Burgtor aus dem 14. Jahrhundert ziehen in der Kleinstadt Kamien Pomorski die Blick der Besucher auf sich.


Städte

Warschau
Die polnische Metropole ist zugleich auch die mit mehr als 1,7 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Als Wirtschafts- und Handelszentrum hat sich die Stadt an der Weichsel europaweit einen Namen gemacht. Auch im Hinblick auf Politik und Kultur ist Warschau von zentraler Bedeutung. Warschau besteht aus 18 Stadtbezirken. In der Srodmiesscie genannten Stadtmitte konzentrieren sich die Sehenswürdigkeiten. Der Schlossplatz mit dem Wilanowpalast und die Flaniermeile Königsstraße sind berühmte touristische Hot Spots.

Breslau
Breslau ist mit etwa 630.000 Einwohnern die viertgrößte polnische Stadt. Die Metropole Niederschlesiens ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Südwestpolens. Die Theater und Museen sind ebenso zahlreich wie die historischen Baudenkmäler, welche die wechselvolle Historie widerspiegeln. Als künftige Kulturhauptstadt blickt die Stadt in einer vielversprechende Zukunft. Auf der Dominsel können eine Vielzahl an Kirchen besucht werden. Der Marktplatz bietet mit seinen Bürgerhäusern ein mittelalterliches Bild. Als Wahrzeichen der Stadt gilt das reich verzierte Rathaus. Eine Besonderheit sind die Breslauer Zwerge, welche in der Altstadt seit den 1980er Jahren platziert wurden.

Stettin
Die Metropole Westpommerns befindet sich an der Mündung der Oder in das Stettiner Haff. Die siebtgrößte polnische Stadt zählt zu den größten Seehäfen des Ostseeraumes. In der lebendigen Universitätsstadt leben 760.000 Einwohner. Das Schloss der pommerschen Herzöge und die Bürgerhäuser am Heumarkt bilden einen reizvollen Kontrast zur sich um den Paradeplatz erstreckenden Neustadt mit ihren Hochhäusern und Shopping-Malls.

Danzig
Die pommersche Hauptstadt Danzig verfügt über den größten Seehafen Polens und besitzt eine geschichtsträchtige Vergangenheit. Danzig profitiert von seiner direkten Seelage. Die Altstadt breitet sich am Fluss Motlawa aus. Das Krantor aus dem 15. Jahrhundert gilt als Wahrzeichen der Stadt. Über 20.000 Menschen kann die Marienkirche aufnehmen. Die Burg auf dem Wawelhügel war die einstige Heimat der polnischen Könige.

Posen
Die historische Hauptstadt Großpolens ist ein industrielles und kulturelles Zentrum Polens. In der Universitätsstadt an der Warthe leben 546.000 Menschen. Von touristischer Bedeutung ist die Stadt als Verkehrsknotenpunkt zwischen Warschau und Berlin. Die Altstadt um den Alten Markt ist ebenso sehenswert wie das Nationalmuseum mit seinen Außenstellen. Wichtige Attraktionen der Stadt können entlang der Route der Könige und Kaiser erreicht werden.