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Tessin

Tessin© Tici23 / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Tessin

Das Tessin ist der südlichste Schweizer Kanton und weithin als Sonnenstube des Landes bekannt. Bis ins 15.Jahrhundert zählte die Region zum Besitz des Herzogtums Mailand. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Tessin zu einem Domizil von Künstlern und Schriftstellern. Die raue alpenländische Kulisse im Nordteil des Tessins bildet einen reizvollen Kontrast zum Lago Maggiore und dem Luganer See, dessen mildes Klima Palmen, Magnolien und Olivenbäume reifen lässt. Aktivurlauber schätzen die reizvolle Naturlandschaft des Tessins und nutzen ihre Ferien zum Wandern, Bergsteigen, Klettern oder Radfahren. In Höhenlagen von bis zu 2.200 Metern ist bei Bosco Gurin Skifahren bis in den Frühling möglich.

Der Tourismus im Tessin konzentriert sich im “goldenen Dreieck”, welches von den Städten Lugano, Bellinzona und Locarno gebildet wird. Im wildromantischen Hinterland können Urlauber der Einsamkeit begegnen. Im Maggia- und im Verzasca-Tal gehorcht die Natur ihren eigenen Gesetzen. Auch kunsthistorisch ist das Tessin von herausragender Bedeutung. In Biasca, Prugiasco oder Locarno sind zahlreiche Meisterwerke aus Malerei und Plastik zu bewundern. Im 20. Jahrhundert setzte sich die Neue Tessiner Schule durch und beeinflusste vielerorts die Architektur. Bei Käse und Speck oder schmackhafter und raffiniert verfeinerter Tessiner Küche genießen Gourmets den Aufenthalt.
      

Ferienwohnungen und Ferienhäuser im Tessin

Sehenswürdigkeiten in Tessin

Verlockende Natur
Die Südspitze der Schweiz lockt durch sein mediterranes Klima jährlich zahlreiche Besucher. Der bezaubernde Luganersee, benannt nach der Stadt Lugano, verspricht an heißen Urlaubstagen Abkühlung. Zwischen den Armen des Sees können Urlauber das UNESCO-Weltnaturerbe Monte San Giorgio entdecken. Zu den beliebtesten Seen im Kanton Tessin gehört aber auch der Lago Maggiore, zu Deutsch der Langensee. Auch wenn nur gut 20 Prozent des 212 km² großen Sees zur Schweiz gehören, finden sich entlang des malerischen Sees viele beliebte Städte, so zum Beispiel Locarno oder Ascona mit seiner Seepromenade. Vom See fort führt das Maggiatal, welches sich in Locarno beginnend 50 km in den Norden bis Ponte Brolla erstreckt. Das im Italienischen als Valle Maggia bezeichnete Tal birgt viele Sehenswürdigkeiten, unter anderem die im Hang liegenden Holzhäuser von Brontallo oder der Wasserfall von Foroglio. Den höchsten Berg der Tessiner Alpen, der Monte Basòdino, finden Wanderer im Nordwesten des Kantons. Der Monte Generoso am östlichen Ufer des Luganersees ist mit seinen 1.700m zwar ganze 1.570m kleiner als der Monte Basòdino, gilt jedoch als berühmter Aussichtsberg. Bei klarem Wetter werden tüchtige Wanderer mit einem Überblick über den gesamten Alpenbogen von den Seealpen bis zur Bernina belohnt.

Sehenswerte Bauwerke
Burgen, Schlösser und Kirchen sind auch im Tessin Zeugen der Zeit und berichten Besuchern von vergangenen Tagen. Zu den bedeutendsten Bauwerken des Kantons zählt die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso oberhalb von Locarno. Nicht nur ihre exponierte Lage über der Landschaft des Lago Maggiore, sondern auch die bedeutende Ausstattung machen die Madonna del Sasso zu einer beliebten Sehenswürdigkeit. Im Hauptort vom Tessin können Urlauber das UNESCO-Weltkulturerbe, die drei Burgen von Bellinzona, besichtigen. Die Wehranlage aus dem 15. Jahrhundert besteht aus drei Burgen sowie zwei Mauern. Die Castelgrande, Castello di Montebello, Castello di Sasso Corbaro und die Murata-Wehrmauer sind seit 2000 durch die UNESCO geschützt. Weitere bedeutende Bauwerke der Schweiz kann man in Melide bestaunen. Im Park „Swissminiatur“ finden sich über 120 Modelle interessanter Bauten der Schweiz, darunter das Grossmünster in Zürich, die Schlösser Sions und natürlich Burgen, Schlösser und Denkmäler Tessins.

Informative Museen
Zahlreiche Museen Tessins informieren über die Geschichte und die Kultur des Kantons. So zum Beispiel das Städtische Museum, welches sich in einem alten Schlossbau, dem Castello Visconteo, befindet. Westlich der Altstadt Locarnos befinden sich die verbliebenen Gebäudereste der einst mächtigen Anlage. Im Rundturm finden Besucher eine Sammlung archäologischer Fundstücke. Von der Bronzezeit bis zum Mittelalter reichen die Ausstellungsstücke. Besonders bekannt sind die Fundstücke der Römerzeit, dazu zählen römischen Gläsern, wertvolle Vasen und mundgeblasene Glaskelche.
Ebenfalls in der Region befindet sich das Hermann-Hesse-Museum. Der deutsche Schriftsteller ließ sich 1919 in Montagnola am Luganersee nieder. Hier lebte er über 40 Jahre und verfasste viele seiner Werke, unter anderem „Der Steppenwolf“. Im Torre Camuzzi werden persönliche Gegenstände des Nobelpreisträgers ausgestellt, unter anderem Bücher und Fotos. Anschaulich wird das Leben und Schaffen des Autors dokumentiert.