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Bayerischer Wald

Bayerischer Wald

Der Bayerische Wald genießt Bedeutung als größtes zusammenhängendes Waldgebiet im Herzen Europas. Die idyllische und intakte Naturlandschaft zwischen der Donau, dem Böhmerwald und der Grenze zu Österreich bietet beste Bedingungen für abwechslungsreiche Wanderungen, ausgedehnte Radtouren oder einen erholsamen Skiurlaub. Der Nationalpark Bayerischer Wald besteht seit 1970 und gilt als ältester geschützter Naturraum in Deutschland. Touristen können auf Lehrpfaden in die urwaldähnliche Natur des Hochwaldes vordringen und erleben, wie die Natur hier noch eigenen Gesetzen gehorcht. Unweit des Naturparkhauses bei Neuschönau befindet sich ein Freigehege, wo man Wildkatzen, Luchse oder Bären in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann.

Als schönster Ort im Bayerischen Wald gilt Bodenmais. Der idyllische Ferienort bietet sich als Ausgangspunkt an, den Großen Arber mit dem angeschlossenen Arbersee zu erwandern. Von der Gemeinde Bayrisch Eisenstein besteht die Möglichkeit, einen Abstecher in das nahe Tschechien zu unternehmen.
      

Ferienwohnungen und Ferienhäuser im Bayerischen Wald

© Takmocsekretovanej! / Wikimedia Commons [gemeinfrei]

Sehenswürdigkeiten im Bayerischen Wald

Großer Arber
Der König des Bayerischen Waldes ist der Große Arber mit seinen 1456 Metern. Damit ist er gleichzeitig die höchste Erhebung in der Region. Nehmen Sie die Gondelbahn und fahren Sie bis zur Bergstation, um die letzten Meter zu Fuß zu erklimmen. Die Aussicht ist atemberaubend und lässt Sie an klaren Tagen sogar die Alpen erkennen. Kinder erfreuen sich am Erlebnis-Spielplatz in der Talstation. Im Winter ist der Große Arber ein wahres Ski-Mekka und bietet mit zahlreichen Pisten viel Platz für Aktivitäten an der frischen Luft.

Burg Falkenstein
Bereits seit dem 11. Jahrhundert thront die Burg Falkenstein in der Oberpfalz über den Ort Markt Falkenstein. Erbaut wurde sie von Bischof Tuto von Regensburg. Nachdem die geistlichen und weltlichen Besitzer sich über die Jahrhunderte abwechselten, übergab der Burgherr Erbprinz Johannes von Thurn und Taxis schließlich in die Hände der Gemeinde. Diese nahm umfassende Renovierungsmaßnahmen vor und lies das Haus des Gastes hier errichten. Die Sammlung des Hamburger Notars Hans-Werner Schacht kann man sich im Jagdmuseum anschauen. Auf dem Burgareal finden jedes Jahr viele Veranstaltungen statt, wie z. B. Konzerte oder Burghofspiele. Auch für das leibliche Wohl ist mit dem Biergarten gesorgt.

Nationalpark Bayerischer Wald
Der erste deutsche Nationalpark überhaupt wurde 1970 im Bayerischen Wald gegründet und umfasst stattliche 24.000 Hektar. Die ursprüngliche Landschaft des Waldnationalparks ist ideal für einen ausgedehnten Wanderurlaub. Bei einer Führung erfahren Sie mehr über die abwechslungsreiche Landschaft und entdecken vielleicht auch eines der seltenen Tiere, wie z. B. den Schwarzstorch. Auch die Informationszentren „Haus der Wildnis“ und das „Hans-Eisenmann-Haus“ bieten Wissenswertes über die Region. Abenteuerlich wird es auf dem Baumwipfelpfad. Auf der 44 Meter hohen Aussichtsplattform hat man einen wunderbaren Blick über den Nationalpark Bayerischer Wald.

Arbersee
Inmitten eines Bergkessels befindet sich der Große Arbersee an der Flanke des gleichnamigen Berges. Wildromantisch eingebettet ist der See das meistbesuchte Gewässer im Bayerischen Wald und wird jährlich von rund einer halben Million Menschen durchwandert. Er ist maximal 15 Meter tief und erreicht am Boden eine Temperatur von nur 5,1° Celsius. Die schwimmenden Inseln faszinieren viele Besucher. Diese sind durch den Aufstau des Arbersees entstanden und haben keine feste Verbindung zum Seegrund. Genießen Sie die herrliche Landschaft bei einer Wanderung, die durch Moore, Wald und Wiesen führt. Eine Rast könne Sie im Arberseehaus einlegen.

Tiergarten Straubing
Ein Tiergartenbesuch bringt nicht nur den Kindern Spaß. In Straubing kann man dabei sowohl einheimische, als auch exotische Tiere beobachten. Hier finden Sie neben Laubfröschen, Störchen und Ringelnattern auch ein Sibirientigerpaar, Kattas und Erdmännchen. Natürlich leben noch viele weitere Tierarten auf dem Gelände. Bei 1700 Bewohnern gibt es viel zu entdecken. Im jungsteinzeitlichen Bauernhaus erfährt man, wie das Handwerk zur damaligen Zeit betrieben wurde und man kann sich selbst beim Feuer machen ausprobieren. Die Kleinen freuen sich über die neugierigen, jedoch zahmen Ziegen im Streichelgehege.

Baumwipfelpfad Neuschönau
Einen unvergleichlichen Blick über den Nationalpark Bayerischer Wald bekommt nach einer Wanderung auf dem Baumwipfelpfad Neuschönau. Zwischen 8 und 25 Metern wandeln Sie in luftiger Höhe entlang der Baumkronen des Bergmischwaldes. Viele interaktive Informationselemente vermitteln dabei Wissenswertes über den Nationalpark Bayerischer Wald. Mit seinen rund 1,3 Kilometern Länge ist er der längste Baumwipfelpfad der Welt. Der Zutritt erfolgt beim Tierfreigelände und ist auch für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Senioren problemlos möglich. Am Fuße erwartet Sie das Informationszentrum „Hans-Eisenmann-Haus“.

Glasmuseum Frauenau
Bayerischer Wald und Glasherstellung sind seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbunden. Einer der Hauptorte der Glasmacherkunst im Bayerischen Wald ist der Grenzort Frauenau. Im dort ansässigen Glasmuseum erfahren Sie alles, was Sie über die Herstellung des zerbrechlichen Gutes wissen wollten. Bei einem Rundgang wird die Geschichte des Glases in den einzelnen Epochen anhand von typischen Produkten dargestellt. Über die Jahre haben internationale Glaskünstler die Sammlung umfassend bereichert. Im Glasschmelzofen können Sie den Kunsthandwerkern noch dazu bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und sich aus dem Museumsshop ein langlebiges Erinnerungsstück mitnehmen. Verpassen Sie auch nicht die Ausstellung über den Alltag in einer Glashütte.

Sommerrodelbahn Grafenau
Das sogenannte „Kreiselmonster“ erwartet Sie am Rande des Bayerischen Waldes in Grafenau. Die 1,25 Kilometer lange Sommerrodelbahn bringt der ganzen Familie einen Riesenspaß. Zuerst werden die mutigen Fahrer rund 100 Meter zur Bergstation transportiert, um dann in den Doppeljump und die Fangnetzkurve entlassen zu werden. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h lassen sich in den neuen Kreiseln erreichen. Wer es lieber zuschauen möchte, kann auf der Terrasse bei einem Bier entspannt die Rodler beobachten.