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Nizza

Nizza

Eine Reise nach Nizza führt Touristen in die fünftgrößte Stadt Frankreichs. Die Ortschaft wurde im Jahre 350 v. Chr. von den Griechen gegründet. Mitte des 19. Jahrhunderts besuchte die Witwe des russischen Zaren Nikolaus I. die Stadt und der Grundstein für den Fremdenverkehr wurde gelegt. Heute zählt Nizza 341.000 Einwohner und gilt als Mekka der Schönen und Reichen an der Côte d` Azur. Die Stadt ist landschaftlich reizvoll an der Engelsbucht gelegen und verfügt über herrliche Strände. Das Stadtbild prägen eindrucksvolle Bauten des Barock. Im italienischen Stil entstand das Palais Masséna. Hier können Urlauber Malereien der Nizzaer Schule besichtigen. Einen Besuch lohnt auch die Kathedrale Sainte-Réparate, welche im 17. Jahrhundert entstand.

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Den stimmungsvollen Mittelpunkt Nizzas bildet der Hafen. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein und ein umfangreiches Freizeitangebot lässt keine Langeweile aufkommen. Fähren legen auf die nahe Insel Korsika ab. Die Altstadt von Nizza befindet sich zu Füßen des einstigen Burgberges. Die engen Gassen werden von hohen, schmalen Gebäuden gesäumt. Besonders stimmungsvoll erleben lässt sich Nizza beim täglich stattfindenden Blumen- und Gemüsemarkt am Cours Saleya. Die größte Sammlung von Werken Marc Chagalls zeigt das Musée Chagall. Auch Henri Matisse ist eine Ausstellung gewidmet, welche Skizzen, Grafiken und Gemälde des Künstlers präsentiert.


           

Sehenswürdigkeiten in Nizza

Promenade des Anglais
Berühmt ist die Promenade des Anglais für ihre Beliebtheit bei den Reichen und Schönen. Diese spazieren üblicherweise vor dem Abendessen gern an der Promenade entlang. Besonders am Wochenende trifft man hier viele Straßenkünstler, Jogger, Inlineskater und Pärchen ebenso wie Familien an, die die tolle Aussicht auf fantastische Gebäude der Belle Epoche und das Meer genießen. Die Promenade des Anglais ist mit Palmen gesäumt und bietet einen guten Blick auf die Luxushotels. Ihren Namen bekam die beliebte Flaniermeile von englischen Urlaubern, die die breite Promenade des Anglais zahlreich bevölkerten. Auf ihrer gesamten Strecke befinden sich an der Strandmauer blaue Bänke zum Ausruhen, die einen peppigen Kontrast zu den Nobelhotels darstellen und auch deshalb als Markenzeichen für die Promenade des Anglais verstanden werden können.

Altstadt
Besonders die architektonisch wertvollen Bauwerke stellen in Vieux Nice einen wahren Blickfang dar. Das Zentrum der Altstadt bildet der Platz Cours Saleya. Umgeben von ockerfarbenen Gebäuden viele mit Café findet hier jeden Tag der Markt statt. Frisches Obst und Gemüse, Olivenöl und Handwerkswaren sowie einen eigenständigen Blumenmarkt finden Sie hier unter anderem im Angebot. Sie sollten unbedingt das typische Socca aus Kichererbsenteig gebacken und im Holzofen gebacken probieren. Montags findet auf dem Cours Saleya ein Trödelmarkt statt, der sicher das ein oder andere Souvenir für Sie als Andenken bereithalten kann. Die Altstadt von Nizza spendet durch die relativ engen Gassen und hohen Gebäude aus dem 17. Und 18 Jahrhundert angenehmen Schatten und ist ideal für das gemütliche Herumschlendern. Bunte Häuser und die zum Trocknen aufgehängte Wäsche lassen dabei eine italienische Atmosphäre aufkommen.

Palais Lascaris
In der Altstadt befindet sich der frühere Adelspalast Palais Lascaris. Er wurde im 17. Jahrhundert von der Familie Familie Lascaris-Vintimille gebaut und bewohnt. Im Innern können Sie die pompösen künstlerischen Gestaltungen des Barocks bewundern. Skulpturen, Engelsabbilder und reichlich Stuck säumen Wände und Treppen im Palais Lascaris. Im Erdgeschoss befindet sich eine Apotheke mit ihrer ursprünglichen Einrichtung von 1738. Der vierstöckige Palais Lascaris beherbergt zudem mit dem Musée de la Musique und einer privaten Sammlung von Musikinstrumenten eine der wichtigsten Sammlungen alter Musikinstrumente Eurpoas. Da das Gebäude mittlerweile dem Malteserorden gehört, finden sich Informationen über die Geschichte und das Wirken des Ordens im Palast, dessen bunte Außenfassade geschickt verbirgt, welch imposantes Innere sich in ihm verbirgt.

Musée Matisse
In Nizza befindet sich die größte Sammlung von Werken des Malers, Grafikers, Zeichners und Bildhauers Henri Matisse. Der Künstler verbrachte sein Leben bis zu seinem Tod im Jahre 1954 größtenteils in Nizza, genauer gesagt in Cimiez. Dort befindet sich auch das Musée Matisse, dessen Gebäude im italienischen Stil und roter Farbe errichtet wurde. Das Museum wird von einem schönen weitläufigen Park eingeschlossen.

Corniches
Corniche bedeutet „Straße über einer Steilküste oder einem Steilhang“. Und genau das sind die drei Corniches, die Nizza mit Menton verbinden. Es gibt die Corniche Inférieure, die Corniche Moyenne und die Grand Corniche. Zu verstehen ist die Bezeichnung als „klein“, „mittel“ und „groß“. Besonders die Grand Corniche gilt als die berühmteste Panoramastraße der Welt. Auf ihr fand die spektakuläre Verfolgungsjagd zu Beginn des James Bond Films Goldeneye statt. Alle drei Straßen führen über die Seealpen und bieten jede für sich einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und auch auf das Inland und seine Dörfer. Da die Straßen vielbefahren sind und es sich empfiehlt oft Stopps auf den Parkplätzen einzulegen, um Fotos von der atemberaubenden Sicht zu schießen, sollte man etwas mehr Zeit für die Strecken über die Corniches einplanen.

Colline du Chateau
Der Schlossberg Colline du Chateau bietet neben einer herrlichen Aussicht über Nizza von oben auch einen schönen Park mit exotischen Pflanzen und einem künstlichen Wasserfass in der Mitte. Der Burgberg ist knapp 100 Meter hoch. Eine Burg gibt es hier nicht mehr. Doch die wunderschöne Naturanlage ist unbedingt einen Aufstieg wert. Hier lässt es sich prima picknicken. Zudem kann man den Flugzeugen beim Starten und Landen zusehen. Der Aufstieg auf die Spitze des Colline du Chateau lohnt sich außerdem, weil man auf der Strecke auch einen Friedhof besichtigen kann. Und für alle, denen die Kraftanstrengung zu hoch ist, gibt es einen kostenpflichtigen Aufzug. Hält man sich länger in Nizza auf, empfiehlt sich ein zweiter Aufstieg auf den Colline du Chateau bei Nacht, denn besonders die Promenade des Anglais verbreitet in nächtlicher Beleuchtung eine sehr romantische Stimmung.

Place Garibaldi
Nach Turiner Vorbild gestaltet bildet der Place Garibaldi in Nizza den Übergang zur Neustadt. Ockergelbe Fassaden mit Arkaden säumen den Platz, in dessen Mitte sich eine Statue von Giuseppe Garibaldi befindet. Dieser war seinerzeit ein italienischer Guerillakämpfer. Half er zunächst im Deutsch-Französischen Krieg, sprach er sich später dafür aus, dass Nizza zu Italien zurückgegliedert werden sollte weswegen er ins Exil gehen musste. Ursprünglich entworfen und erbaut wurde der Place Garibaldi im 18. Jahrhundert von dem Architekten, der auch den Hafen in Nizza gestaltete. Im Laufe der Zeit wurden mehrere Umgestaltungen vorgenommen. Seit 2008 hat der Place Garibaldi primär die Funktion einer Fußgängerzone mit Geschäften, Cafés und einem Kino.

Russische Kirche Nizza
Die Russische Kirche in Nizza heißt auf Französisch Cathédrale Orthodoxe Russe Saint-Nicolas. Sie ist das größte russische Gotteshaus außerhalb Russlands und zeugt von den russischen Adelsfamilien und Zaren, die sich im 19. Jahrhundert in Nizza niedergelassen haben. Eingeweiht wurde die Russische Kirche in Nizza im Jahr 1912. Der Anblick der St. Nikolaus-Kathedrale entlockt dem einen oder anderen Besucher ein anerkennendes Nicken. Hellgrauer Marmor mischt sich mit terrakottafarbenem Backstein und wird durch aufwändige und detailreiche Keramik und Verzierungen wie die sechs goldenen Kuppeln geschmückt. Auch das Kircheninnere bietet mit verschiedenen Verkleidungen und Goldarbeiten einen tollen Anblick. Die Russische Kirche in Nizza kann besichtigt werden.