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Uckermark

Uckermark Glambecker Mühlenteich© Uckermaerker / Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Uckermark

Der Landkreis Uckermark befindet sich zum größten Teil im Norden des Bundeslandes Brandenburg und zu einem kleinen Teil in Mecklenburg Vorpommern. Das Besondere an dieser Region ist die einzigartige Naturlandschaft, welche aus unzähligen Seen sowie einer abwechslungsreichen Flora und Fauna besteht. Ein Urlaub in der Uckermark ist perfekt für jeden, der die Erholung im Grünen sucht und gleichzeitig kulturelle Erfahrungen sammeln möchte. Große Gebiete der drei Naturschutzgebiete Nationalpark Unteres Odertal, Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und Naturpark Uckermärkische Seen können zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Boot erkundet werden. Wer nach der sportlichen Aktivität eine Abkühlung braucht, der kann diese in einem der unzähligen Seen suchen. Die Uckermark wurde sehr stark von der Eiszeit geprägt und weist eine Vielzahl von Seenketten auf. Die bekanntesten sind die des Ober- und Unteruckersees.

Der nördliche Landkreis Brandenburgs ist zwar der am dünnsten besiedelte Landkreis Deutschlands, die Orte dort überzeugen aber dennoch mit ihrem typischen ländlichen Charme. Ein Ausflug in die kleineren Orte lohnt sich allemal, da der Unterschied zu den Großstädten Deutschlands einfach unvergleichlich ist. Oftmals besitzen sie nur eine Kirche in der Dorfmitte und mit Kopfstein gepflasterte Straßen. Die Städte haben ebenfalls ländlichen Charakter, bieten aber viele Möglichkeiten für ein umfassendes Kultur- und Freizeitprogramm.

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in der Uckermark

Sehenswürdigkeiten in der Uckermark

Burg Stolpe
In der Nähe von Angermünde befindet sich die Burg Stolpe. Aufgrund des Außendurchmessers von 18 Metern, zählt er als stärkster Turm Deutschlands. In früheren Zeiten war er eine Wehranlage mit integriertem Wohngebäude. Im Volksmund wird die Burg Stolpe auch „Grützpott“ bezeichnet. Dieser Beiname ist auf eine alte Sage zurück zu führen, in der ein Raubritter im Land sein Unwesen trieb und die Kaufleute ausraubte. Ein schlauer Kaufmann schaffte es jedoch eines Tages den Ritter zu überwältigen. Die Bevölkerung nutzte diesen glücklichen Umstand und überfiel die Ritterburg. Die anderen Raubritter versuchten sich mit allen Mitteln zu wehren und schütteten heißen Grützbrei auf die Bauern. Aber auch das konnte sie nicht am Vordringen hindern. Schlussendlich konnten die Bauern und Kaufleute wieder in Ruhe leben.

Nationalparkhaus und Schloss Criewen
Im Nationalpark Unteres Odertal befindet sich das Dorf Criewen, welches gleichzeitig auch das Zentrum und ein wichtiger Ausgangspunkt für den Nationalpark ist, da sich das Besucherinformationszentrum hier befindet. Das Schloss machte im Laufe der Jahre zahlreiche Wandlungen mit. Ursprünglich wurde es als neoklassisches Herrenhaus errichtet und anschließend durch die Adelsfamilie Armin in ein prunkvolles Schloss umgebaut. Als diese nicht mehr darin wohnte, wurde es als Internat genutzt. Heute befinden sich das Deutsch-Polnische Umweltbildungs- und Begegnungszentrum, die Nationalparkstiftung und die Bibliothek der Brandenburgischen Akademie dort. Bei einem Besuch sollte man sich ebenfalls den englischen Landschaftspark nicht entgehen lassen.

Tierpark Angermünde
Vor allem die Kleinen freuen sich über einen Besuch des Tierparks. Der in Angermüden gelegene Tierpark umfasst etwa 76 Hektar und beherbergt 250 Tiere aus aller Welt. Diese teilen sich auf 45 verschiedene Tierarten auf. Den größten Anziehungspunkt bilden dabei die 6 verschiedenen Kamelarten und die Katta-Lemuren-Affen. Viele Ruheplätze bieten Möglichkeiten für eine Pause während des Tierparkbesuchs.

Schloss Boitzenburg
Das Schloss Boitzenburg ist das größte Schloss der Region und diente jahrhundertelang als Wohnsitz für die Adelsfamilie von Arnim. Zu Bauzeiten wurde es im Renaissance Stil errichtet. Die folgenden Jahre brachten aber einige Änderungen mit sich, sodass der Stil des Schlosses ebenfalls sehr oft abgewandelt wurde. Schlussendlich wurde es jedoch im Neurenaissance Stil umgebaut, um es dem ursprünglichen Zustand wieder anzupassen. Aus dem Wohnsitz ist heute Schloss und Hotel geworden. Am Wochenende haben interessierte Besucher die Chance, an einer Führung durch das Schlossinnere teilzunehmen. Aber auch außerhalb des Schloss bieten sich viele Freizeitaktivitäten. Wie wär es mit einer Kanutour über den nahe gelegenen See oder einem Spaziergang über das Schlossgelände?

Blumberger Mühle
Außen ein Baum, innen ein Informationszentrum. Die Blumberger Mühle ist nicht nur wegen seines äußeren Erscheinungsbildes einen Besuch wert, sondern ebenfalls auf Grund des sich darin befindlichen NABU-Informationszentrums. Die Architekten hatten sich das Ziel gesetzt, die Formen der Natur in das Gebäude zu integrieren. Es entstand ein riesiger Baumstumpf im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Dieses Konzept wurde auch im Innenraum fortgeführt, dazu wurden alle verwendeten Materialien sorgfältig ausgewählt. Das Naturinformations- und Erlebniszentrum im Inneren bietet den Besuchern einen umfassenden Blick auf die Themen Boden und Wasser. Die Ausstellungen sind so aufgebaut, dass der Besucher auf aktive Art und Weise mehr über ökologische Zusammenhänge erfährt. Dabei warten ein Gang übers Moor, ein Radfahrt zu den schönsten Orten der Uckermark oder auch der Blick durch die Augen eines Adlers.

Naturlandschaften
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde 1990 im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR gegründet. Die größten Besonderheiten des Naturparks sind das Moor Plagefenn und die Buchenwälder im Grumsiner Forst, welche zum Weltnaturerbe gehören.

Im Nationalpark Unteres Odertal liegt eine geschützte Flussauenlandschaft, die zu den letzten noch intakten Flussmündungen Mitteleuropas gehört. Umgeben ist diese von Hängen, Mischwäldern und zahlreichem Trockenrasen. Der einzige Auennationalpark Deutschland ist das Zuhause von 161 Vogelarten.

Der letzte der drei Naturlandschaften der Uckermark ist der Naturpark Uckermärkische Seen. Hier können über 230 Seen, Bachläufe, Moore und Kleingewässer bestaunt werden. In dem Park leben die sehr seltenen Europäischen Sumpfschildkröten, Edelkrebse oder auch der vom Aussterben bedrohte Fischotter. Aufgrund des hohen Wasseranteils in diesem Park lohnt sich auch eine Erkundungstour mit dem Kanu.