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Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Büsums

Büsumer Promenade© Katja Xenikis (#112125462) / fotolia.com

Büsum hält für seine Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten bereit. Ob unterhaltsame Theaterstücke oder informative Museen, die sehenswerten Freizeitangebote machen Spaß und bringen dem Urlauber das Nordsee-Heilbad näher. Büsum wird ebenfalls von seinen Bauwerken geprägt. Hierzu zählen umstrittene wie auch imposante Gebäude. Darüber hinaus bietet der Fischerort eine reizvolle Landschaft, die zu einem Spaziergang in der Natur einlädt. Auf einer Radtour können Sie diese wie auch die weiteren Büsumer Sehenswürdigkeiten am besten erkunden.

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Büsumer Bauwerke

Eidersperrwerk

Eidersperrwerk Wesselburenerkoog
Der Schutzbau für Sturmfluten
© spuno (#96265027) / fotolia.com
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schleswig-Holsteins ist das Eidersperrwerk. Das größte Schutzbauwerk an der deutschen Küste wurde im März 1973 eingeweiht und soll bei Sturmfluten vor in die Eider strömenden Wassermassen schützen.

Im Falle einer drohenden Sturmflut können mehrere Tore geschlossen werden, um dem Wasser den Weg in die Eider abzusperren. Für viele Urlauber, die sich in Büsum, St. Peter-Ording oder Eiderstedt befinden, ist das Eidersperrwerk ein beliebtes Ausflugsziel.

Grund für den Bau war die schwere Sturmflut von 1962, von der sogar das etwa 100 Kilometer von der Küste entfernte Hamburg stark betroffen war. Auslöser war ein schwerer Orkan, der im Februar 1962 auf die deutsche Nordseeküste traf und große Wassermassen in die Flüsse drückte. Dabei brachen zahlreiche Deiche, wovon vor allem die Halbinsel Eiderstedt betroffen war. Über die Elbe drang das Wasser sogar bis nach Hamburg.

Adresse: Eidersperrwerk, 25764 Wesselburenerkoog

Leuchtturm

Der Büsumer Leuchtturm
Land- und Seemarke Büsums
© Ralf Gosch (#123136683) / fotolia.com
Im leuchtenden Rot-Weiß steht er mitten im Zentrum: der Leuchtturm Büsum. Um 1912 errichtet, dient er bis heute der Orientierung nahender Schiffe.

Dabei ist der Turm knapp 22 Meter hoch, das Leuchtfeuer besitzt eine Reichweite von bis zu 19 Seemeilen. Den rot-weißen Anstrich erhielt er erst in den 1950er Jahren, errichtet wurde er als schwarzer Turm.

Da der Büsumer Leuchtturm noch in Betrieb ist, ist eine Besichtigung des Inneren leider nicht möglich.

Adresse: Südstrand 11, 25761 Büsum

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Büsumer Museen

Museum am Meer

Bei einem Urlaub in Büsum sollte man sich einen Besuch im "Museum am Meer" nicht entgehen lassen. Hier erfahren interessierte Besucher viele Informationen über die Entwicklung des Tourismus seit dem 19. Jahrhundert und die Fischerei der Nordseegarnelen. Das Museum befindet sich direkt am Hafen im Haus der Büsumer Fischer-Genossenschaft.

Zusätzlich erhalten sie einen Einblick in den Alltag der Nordseefischer. Auf einem Lehrpfad erfährt man zudem alles Wissenswerte über den Büsumer Hafen und die Fischereigeschichte. Eines der Highlights ist die Multivisionsshow, in der eine Überfahrt nach Helgoland simuliert wird. Filme über Fischerei und Wattvermessung, ein im Außenbereich liegender Spiegelkutter sowie eine Spiel- und Malecke für Kinder runden das Angebot ab.

Adresse: Am Fischereihafen 19, 25761 Büsum

Meereswelten

Blauer Hummer
Abtauchen in die Büsumer Meereswelten
© checker (#33337455) / fotolia.com
Die "Büsumer Meereswelten" sind ein beliebtes Ausflugsziel für große und kleine Urlauber. Hier können Besucher Unterwasserwelten verschiedener Regionen der Erde mit ihren Meeresbewohnern entdecken. Dazu gehören neben Süß- und Salzwasseraquarien auch einige Terrarien.

Den Schwerpunkt der Büsumer Meereswelten bilden die Salzwasseraquarien. Dabei gibt es sowohl einheimische Fische aus der Nordsee als auch exotische Exemplare aus den Tropen zu entdecken.

Korallen und Clownfische sorgen dabei für ganz viel Farbe in den Tropenaquarien, aber auch Haie, Seepferdchen oder der giftige Steinfisch sind Anziehungspunkte für Besucher. Das Nordsee-Aquarium begeistert mit seinem blauen Hummer sowie verschiedenen Fischarten und Krebsen.

Adresse: Am Südstrand 9a, 25761 Büsum

Deichfreilichtmuseum

Die Nordsee mit ihren Inseln und Küstenorten wird immer wieder von Hochwasser und Sturmfluten überschwemmt. Auch Büsum war in der Vergangenheit davon betroffen. Im Deichfreilichtmuseum können verschiedene Deiche und die Bauweise der Schutzwälle besichtigt werden.

Ein niedriger, nur 1,50 Meter hoher Deich dokumentiert die Bauweise des Mittelalters um 1200. Ein nachgebauter Stackdeich aus dem 16. Jahrhunderts stellt ein weiteres Beispiel des historischen Deichbaus dar. Keiner der historischen Schutzwälle könnte heute Überschwemmungen durch größere Sturmfluten aufhalten. Nach weiteren Varianten entstand der heutige Deich, ein knapp 9 Meter hoher Schutzwall, der auch einer schweren Sturmflut trotzen sollte.

Museumshafen

Der Büsumer Museumshafen ist der einzige Museumshafen an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins. Er wurde durch den im Jahr 2001 gegründeten Verein Museumshafen Büsum e.V. ins Leben gerufen, um die Geschichte der Schifffahrt zu erzählen und alte Schiffe zu restaurieren.

Gemeinsam mit den Büsumer Museen ist der Museumshafen ein wertvolles Zeugnis des Lebens der Menschen mit dem Meer, das hier täglich im Vordergrund steht. Das Hafenbecken, in dem die historischen Gefährte liegen, ist dafür ideal geeignet: Die Größe und Lage entspricht beinahe genau der aus dem 18. Jahrhundert, so dass auch das Größenverhältnis von Schiff und Hafenbecken gleich geblieben ist.

Adresse: Fischerkai 2, 25761 Büsum

Sturmflutenwelt "Blanker Hans"

Die Sturmflut von 1962 ist Thema in der Sturmflutenwelt "Blanker Hans", die im April 2006 in Büsum eröffnet wurde. Ein Schauspieler führt die Besucher durch die virtuelle Ausstellung. Los geht es mit einer Fahrt in einer Sturmflutrettungskapsel, in der die Stimmung während der verheerenden Katastrophe deutlich wird. Das Gebäude befindet sich direkt am Büsumer Hafen. Hier wird Besuchern eine Mischung aus Schauspiel, informativer Ausstellung und Fahrattraktion geboten.

In der Ausstellung stehen Themen wie Klimawandel und Wetter-Phänomene, Gezeiten und die Geschichte der Sturmfluten im Vordergrund. Zur Stärkung nach dieser aufregenden Zeitreise steht das Bistro "Blanker Hans" mit Snacks, Kaffee und Kuchen zur Verfügung.

Die Sturmflutkatastrophe von 1962 ist noch in den Köpfen vieler Deutscher existent. Die Wasserstände an der deutschen Nordseeküste und in den Flüssen Weser und Elbe stiegen stark an. Die Städte Bremen und Hamburg erlebten starke Überschwemmungen.

Adresse: Dr.-Martin-Bahr-Straße 7, 25761 Büsum



Büsumer Natur

Seehundstation Friedrichskoog

Die Seehundstation Friedrichskoog kümmert sich unter anderem um die Aufzuchtsstation junger Seehunde, die allein in freier Wildbahn keine Überlebenschance haben. Neben der Rettung verlassener Heuler und der Forschung stehen hier Information und Umweltbildung im Vordergrund.

Die Aufzuchtsstation ist für Besucher geöffnet und vermittelt durch ein umfangreiches Informationsangebot interessante Details über die Meeressäuger, ihr Leben und ihr Verhalten. Gleichzeitig kann man die hier lebenden Tiere durch große Unterwasserfenster ansehen und sie aus der Nähe beobachten.

Adresse: An der Seeschleuse 4, 25718 Friedrichskoog

Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Krabbe im Watt
UNESCO Weltnaturerbe und Biosphärenreservat
© markusnagel (#112482502) / fotolia.com
Büsum grenzt an den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und ist daher der perfekte Ausgangspunkt für eine Wanderung im größten Nationalpark zwischen dem Nordkap und Sizilien. Hier erleben Urlauber die unverfälschte Natur: Wattflächen, Priele, Dünen und Salzwiesen.

Die Schutzstation Wattenmeer hat es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht, das Watt zu bewahren und zu erforschen, sondern will auch Urlauber mit interessanten Führungen für diesen besonderen Lebensraum sensibilisieren. Die Naturkundliche Wattführung führt in den Norden Dithmarschens.

Hier sind zahlreiche Vögel, Fische, aber auch Seehunde und Kegelrobben zu Hause. Für den Schutz des Parks mitsamt seiner Tiere und Pflanzen ist die Nationalparkverwaltung in Tönning zuständig. Bei jährlich 2 Millionen Urlaubsgäste und 15 Millionen Tagesausflügler ist es wichtig, dass auch die Besucher sich an die Ge- und Verbote im Nationalpark halten.

Dithmarscher Marsch

Der Kreis Dithmarschen, dem auch Büsum angehört, ist geprägt von der gleichnamigen Marsch. Die Dithmarscher Marsch ist ein klassisches Marschland, welches sich durch flache Landstriche ohne natürliche Erhebungen auszeichnet. Die auch als Schwemmland bezeichneten Marschen liegen auf Höhe des Meeresspiegels und sind durch Watt und Salzwiesen gekennzeichnet.

Marschland eignet sich hervorragend zum Ackerbau, so ist der Landkreis Dithmarschen vor allem für seinen Kohl bekannt. Wie in vielen Marschgebieten verfügt auch die Dithmarscher Marsch über wenige Bäume. Sie dienen als Windschutz, als Straßen- oder Obstbäume. In der Region Dithmarschen gibt es zudem verschiedene Moore, wie das Weiße Moor bei Heide.



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