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Steinhuder Meer Sehenswürdigkeiten

Der Naturpark Steinhuder Meer bietet vielfältige Erholungsmöglichkeiten und sehenswerte Ausflugsziele. Bauwerke wie das Schloss Hagenburg oder die Abtei in Wunstorf erzählen von der Geschichte dieser Region. Die Festung Wilhelmstein inmitten des Sees zählt zu den beliebtesten Steinhuder Meer Sehenswürdigkeiten. Weitere Highlights wie der Dinosaurier-Park sind besonders für Familien geeignet.


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Bedeutende Bauwerke am Steinhuder Meer

Schloss Landestrost

Das Schloss Landestrost Neustadt gilt als eindrucksvolles Beispiel der Architektur der Weserrenaissance in Niedersachsen. Das Gebäude erhebt sich auf dem "Rouvenberg".

Ursprünglich sollte es sich um einen vierflügligen Bau handeln. Realisiert wurden lediglich der Nord- und der Ostflügel. Schloss Landestrost Neustadt befindet sich heute im Besitz der Stiftung Kulturregion Hannover. Im Kellergewölbe des Schlosses ist seit Ende des 19. Jahrhunderts eine Sektkellerei untergebracht. In einem 1958 ergänzten Anbau haben das Amtsgericht und die Stadtbibliothek ihren Sitz.

Besucher können im Ostflügel eine Ausstellung zur Geschichte des Schlosses besichtigen. Die Räumlichkeiten werden häufig für Veranstaltungen genutzt. Der einstige Gemüsegarten des Amtmannes ist heute als öffentliche Parkanlage zugänglich. In Schloss Landestrost Neustadt gibt das Torfmuseum Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise der Torfstecher in den nahen Mooren. Im Mai wird auf dem Schlossgelände ein stimmungsvolles Renaissancefest gefeiert. In der Adventszeit wird das Schlossleuchten gern besucht.

Schloss Hagenburg

Das Schloss Hagenburg ist der bedeutende Profanbau im niedersächsischen Hagenburg. Schloss Hagenburg besitzt eine L-förmige Anlage und besteht in seinem Kern aus dem 16. Jahrhundert. Über einem Steinsockel ragt der mit einer Durchfahrt versehene Südflügel auf. Das hier befindliche Wappen stammt aus dem Jahre 1686.

Auf Schloss Hagenburg hat heute ein privat geführtes Kunst- und Auktionshaus seinen Sitz. Dem Schloss angeschlossen ist ein Landschaftspark, welcher mit seinen alten Baumbeständen als beliebter Erholungsort der Hagenburger und ihrer Gäste gilt. Eine Rhododendren-Allee führt zum Hauptbau des Schlosses. Vom Schloss führt ein Kanal zum Steinhuder Meer.

Festung Wilhelmstein

Die Festung Wilhelmstein ist auf einer gleichnamigen künstlich entstandenen Insel im Steinhuder Meer zu finden. Das beliebte Ausflugsziel unweit der Ortschaft Hagenburg kann per Boot von Mardorf oder Steinhude aus erreicht werden.

Die Festung Wilhelmstein wurde als sternförmige Schanze mit vier Bastionen und einer Zitadelle angelegt. Während die Außenmauern aus Stein bestehen, wurde im Inneren Backstein verwendet. Das Schlösschen über den Kasematten diente den Kommandanten und Offizieren als Wohnraum. Um die Festung Wilhelmstein befanden sich einst weitere 16 Inseln, welche durch Zugbrücken verbunden waren. Ein kleiner Hafen aus der damaligen Zeit besteht noch heute. Die Anlage wurde 2005 umfassend renoviert und ist als Museum gegen ein Eintrittsgeld zugänglich. Eine Ausstellung informiert über den Naturpark Steinhuder Meer.

Abtei in Wunstorf

Die Abtei in Wunstorf prägt das Bild der Ortschaft und ist zu einem beliebten Treffpunkt für kulturinteressierte Einwohner und Urlauber geworden. Die Abtei in Wunstorf bietet heute ein einladendes Bild und gilt als eindrucksvolles Zeugnis der Architektur vergangener Jahrhunderte. Gemeinsam mit den Fachwerkbauten der Wasserzucht bildet die Abtei in Wunstorf ein geschlossenes historisches Ensemble. Als kultureller Mittelpunkt der Ortschaft wird das Bauwerk oft und gern besucht.

Im Saal finden übers Jahr vielfältige Ausstellungen, Konzerte und Vorträge statt. Auch für Leseratten ist die Abtei in Wunstorf ein beliebter Anlaufpunkt, denn die Stadtbibliothek hat hier ihr Domizil gefunden. Weiterhin ist das Büro des Kulturrings Wunstorf im Gebäude untergebracht. Bei einem Rundgang durch die Ortschaft darf die Besichtigung der Abtei nicht fehlen. Weitere Gebäude, welche auf das einstige Stift hinweisen, sind das Pastorenhaus, das Pfarrhaus oder das Pfarrwitwenhaus.

Stiftskirche St. Cosmas und Damian

Das Ortsbild von Wunstorf wird durch die Stiftskirche St. Cosmas und Damian entscheidend geprägt. Die kreuzförmige, dreischiffige Gewölbebasilika geht zurück auf das 9. Jahrhundert. Ältester Teil des Gebäudes sind die Dreierarkaden im Westbau. Trotz mehrfacher baulicher Veränderungen in der Folgezeit, blieb das Bild einer romanischen Gewölbebasilika mit Wehrturm zum Großteil erhalten und das Bauwerk dokumentiert eindrucksvoll die Architektur unter Heinrich dem Löwen.

Der Innenraum der Stiftskirche St. Cosmas und Damian Wunstorf besticht durch seine klare und kräftige Gliederung. Zur wertvollen Ausstattung zählen ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, die um 1500 entstandenen Statuen der Kirchenpatrone, ein spätgotisches Sakramentshäuschen und historische Grabplatten. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1859 und ist bei stimmungsvollen Konzerten zu hören.

Die Stiftskirche St. Cosmas und Damian Wunstorf befindet sich in einem sehr guten baulichen Erhaltungszustand. Besonders die Türbogenfelder an den Portalen und das Rundbogenflies der Hauptapsis sind ausgesprochen intakt. Auf das einstige Stift im Ort weisen, neben der Stiftskirche, weitere Bauten hin. Beachtung verdienen die einstige Abtei, welche heute die Stadtbibliothek beherbergt, das Pastorenhaus oder das Pfarrwitwenhaus.

Windmühle Paula

Bei der Windmühle Paula handelt es sich um eine Holländermühle, welche ursprünglich in Braunschweig erbaut wurde. Auf der Suche nach einem Ersatz für die zerstörte Mühle, wurde die Windmühle Paula von den Einwohnern Steinhudes ausfindig gemacht und käuflich erworben. Bis 1979 wurde die Mühle gewerblich betrieben. Weitere zwanzig Jahre war die Windmühle Paula als Museumsmühle in Betrieb.

Danach wurde das technische Denkmal ehrenamtlich betreut. Nachdem Risse im Fundament erkennbar geworden waren, wurde die Windmühle im Jahre 2001 endgültig stillgelegt. Die vier Etagen umfassende Windmühle ist die einzig vollständig erhalten gebliebene Mühle in der Region. Nach einer umfassenden Sanierung öffnet das Bauwerk an jedem ersten Sonntag im Monat seine Pforten und kann zwischen 14 und 18 Uhr besichtigt werden. Auf Wunsch sind auch Gruppenführungen möglich.


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Museen am Steinhuder Meer

Steinhuder Spielzeugmuseum

Spielzeugmuseum
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Das Steinhuder Spielzeugmuseum konnte in jüngster Vergangenheit vergrößert und noch attraktiver gestaltet werden. Durch den Umzug der Ausstellung in einen restaurierten Speicher auf dem Gelände des Fischer- und Webermuseums in Steinhude wurde es möglich, die Sammlung neu zu sichten und ansprechender zu konzipieren.
Im Erdgeschoss zeigt das Steinhuder Spielzeugmuseum Puppen und Blechspielzeug aus Großmutters Zeiten.

Die filigranen Spielzeuge werden nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen, sondern auch die Erinnerung an die eigene Kindheit wecken. Das Obergeschoss des Steinhuder Spielzeugmuseums ist der Kulturgeschichte des Themas Spielen vorbehalten. Gezeigt werden Exponate im Spiegel ihrer Zeit. Hierbei handelt es sich nicht um fabrikneue Ware, sondern es wurde bewusst auf bespielte Baukästen, Plüschtiere oder Sammelfiguren zurückgegriffen.

Das Steinhuder Spielzeugmuseum zeigt zum Großteil Spielzeug vor 1950. Die Palette reicht von Puppen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen Sammelfiguren. Außer montags kann die Ausstellung zwischen Mai und Oktober täglich zwischen 13 und 17 Uhr besucht werden. Im Winter ist nur an Freitagen und an den Wochenenden geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro.




Freizeit-und Naturparks am Steinhuder Meer

Schmetterlingsfarm

Die Schmetterlingsfarm Steinhude ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Auch in der kalten Jahreszeit kann man sich in der wohltemperierten Freiflughalle hunderten exotischen Faltern gegenübersehen und es ist immer ein eindrucksvolles Erlebnis, mit den Tieren auf Tuchfühlung zu gehen und sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Vor einem Rundgang durch die Freiflughalle können sich Besucher in der Schmetterlingsfarm Steinhude im Insektenmuseum über die Eigenarten und das Verhalten dieser faszinierenden Tiere informieren.

In der Freiflughalle der Schmetterlingsfarm herrschen ganzjährig Temperaturen zwischen 28 und 30 Grad, dies ist ganz besonders wichtig, um das Überleben der Schmetterlinge und Kokons zu sichern. Weiterhin muss auf eine durchweg hohe Luftfeuchte von 80 bis 90% geachtet werden. In der Schmetterlingsfarm Steinhude sind etwa 600 exotische Bewohner heimisch.

Der Besucher kann die ganze Vielfalt exotischer Schmetterlinge hautnah erleben. Mit etwas Glück lässt sich in der Schmetterlingsfarm Steinhude auch das Schlüpfen eines Schmetterlings miterleben. Geöffnet ist täglich von 11 bis 17 Uhr. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung. Im Shop der Schmetterlingsfarm können Andenken, Spielzeug und Schmetterlingspräparate erworben werden.

Dinosaurier-Park

Der Dinosaurier-Park in Münchehagen verspricht Besuchern eine spannende Reise in die Steinzeit. Dabei geht man im Park neue Wege und setzt auf die Verbindung von Wissenschaft und Freizeit. Zahlreiche Führungen, Vorführungen und Veranstaltungen werden angeboten.

Die Besucher können sich kreativ und handwerklich betätigen und erhalten einen authentischen Einblick in die wissenschaftliche Forschungsarbeit im Park. Der Dinosaurier-Park entstand auf dem Gelände eines Steinbruchs. In den 1980-er Jahren stieß man hier auf außerordentlich gut erhaltene Dinosaurierfährten. Um die mehr als 250 Spuren zu erhalten und der Öffentlichkeit zu präsentierten, wurde Anfang der 1990-er Jahre ein Museum gegründet.

Im Dinosaurier-Park wurde auf Fahrgeschäfte und das übliche Interieur eines herkömmlichen Freizeitparks komplett verzichtet. Der Fokus der Anlage liegt auf einem wissenschaftlichen Themenpark. Die Besucher werden nicht nur Dinosaurier-Modelle besichtigen können, sondern es ist auch möglich, den Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

Im Dinosaurier-Park ist es gelungen, ein Museum mit einem Naturpark und einem Freizeitpark zu verbinden. Das Konzept sucht seinesgleichen in Deutschland. Natürlich wurde auch an die kleinen Gäste gedacht. Für Kinder stehen Abenteuerspielplätze, eine Mitmachhalle oder ein Dino-Kino bereit. Im Museumsshop können sich Urlauber mit vielerlei Souvenirs rund um die beliebten Tiere versorgen.

Der Dinosaurier-Park entstand auf dem Gelände eines Steinbruchs. In den 1980-er Jahren stieß man hier auf außerordentlich gut erhaltene Dinosaurierfährten. Um die mehr als 250 Spuren zu erhalten und der Öffentlichkeit zu präsentierten, wurde Anfang der 1990-er Jahre ein Museum gegründet.

Sea Tree Abenteuerpark

Der Sea Tree Abenteuerpark zählt zu den schönsten deutschen Waldseilgärten. An der frischen Luft aktiv zu sein, macht Spaß und ist gesund. Im Abenteuerpark wird Klettern für Jung und Alt zum Erlebnis. Kinder ab acht Jahre dürfen sich gemeinsam mit den Eltern, oder mit deren schriftlicher Erlaubnis, der Herausforderung stellen.

Auf die Besucher warten im Sea Tree Abenteuerpark 27 Stationen in drei Schwierigkeitsgraden. Gut gesichert begeben sich die Urlauber in schwindelnde Höhen. Nach einer Einweisung durch die Mitarbeiter wird zunächst der leichte Parcours in Angriff genommen. Dort bekommt man ein Gefühl für die sportlichen Herausforderungen im Park und kann danach selbstständig auf die schwierigeren Stationen wechseln. Besonders für Familien und Gruppen ist ein Besuch im Sea Tree Abenteuerpark zu empfehlen.

Das Klettern im Sea Tree Abenteuerpark ist bei jedem Wetter möglich. Besucher sollten auf festes Schuhwerk und robuste Kleidung achten. Wertsachen können in der Hütte am Eingang abgegeben werden. Dort werden auch Getränke verkauft. Geöffnet ist die Anlage zwischen März und Oktober von 10 Uhr bis zwei Stunden vor Sonnenuntergang.

Naturpark Steinhuder Meer

Der Naturpark Steinhuder Meer nimmt eine Fläche von 310 qkm ein und hat Anteil an den Landkreisen Schaumburg und Nienburg/Weser sowie an der Region Hannover. Den Mittelpunkt des Areals bildet das Steinhuder Meer als größter See in Deutschlands Nordwesten.

Die abwechslungsreiche und unberührte Landschaft wird auch durch den Grinderwald im Norden, das Tote Moor im Osten und die Rehburger Berge im Südwesten geprägt. Zu jeder Jahreszeit eröffnet sich eine große Vielfalt an Aktivitäten in der Natur. Wandern und Radfahren zählt zu den beliebtesten Beschäftigungen. Auch Wassersportler kommen auf ihre Kosten und wer es eher ruhiger angehen lassen möchte, der genießt die romantischen Sonnenuntergänge am Steinhuder Meer.

Das Steinhuder Meer besitzt überregionale Bedeutung als Vogelschutzgebiet. Zahlreiche Vogelarten nutzen den Naturpark Steinhuder Meer als Rast- und Brutplatz. Im Infozentrum in Steinhude können sich Besucher über den Naturpark informieren und sich die eine oder andere Anregung holen, wie sich die Region zu Fuß, mit dem Rad, dem Boot oder auf dem Rücken der Pferde erkunden lässt. Auf geführten Wanderungen erfährt man viel Wissenswertes über den Naturpark Steinhuder Meer. Im Naturparkkino werden Filme mit naturkundlichen Inhalten gezeigt.
Steinhuder Meer
© Axel Hindemith / Wikimedia Commons [gemeinfrei]